Allianz gegen Multihalle Henning Wandel Minnen (mt). In der Diskussion um zusätzliche Mittel für die Planung einer Multifunktionshalle ergeben sich ungewohnte politische Allianzen. Nachdem die Fraktion der Linken eine Sondersitzung des Rates angestrengt hatte, wehrt sich der Vorsitzende Stefan Schröder jetzt gegen die Darstellung der Mindener Initiative, wonach die Stadtverordneten alle Zahlen hätten einsehen können. MI-Sprecher Harald Steinmetz hatte in einer Pressemitteilung erklärt, regelmäßig über den aktuellen Stand informiert worden zu sein, und die Sonderratssitzung als verfrüht und überzogen bezeichnet.Zu den Unterzeichnern der gemeinsamen Stellungnahme zählen neben Schröder auch Bettina Fuhg und Brigitte Ulbrich von den Grünen, Claudia Herziger-Möhlmann (BBM), der fraktionslose Dr. Alf Domeier sowie Jens Altvater und Ratbod Rudolph von der AfD-Fraktion. In dem Papier wird betont, dass die Verwaltung erst in der Sondersitzung am 29. Juni den Inhalt der bisherigen Gutachten vorgelegt habe.Gleichzeitig wird bemängelt, dass in den voraussichtlichen Baukosten in Höhe von 34,4 Millionen Euro verschieden Posten nicht berücksichtigt seien, die Unterzeichner nennen unter anderem Kosten für das bereits erworbene Grundstück, die Altlastensanierung und weitere Außenanlagen wie ein Parkhaus oder eine Fußgängerbrücke zum Bahnhof. Bei einem zu erwartenden Verlust in Höhe von zehn Millionen Euro im kommenden Haushaltsjahr stelle sich die Frage, wie Minden das Projekt neben der Rathaussanierung und dem Regioport rechtfertigen wolle.Im Gespräch mit dem MT sagt Schröder, die Liste der Unterzeichner sei noch nicht geschlossen und fordert damit weitere Ratsmitglieder auf, sich an dem Protest zu beteiligen.

Allianz gegen Multihalle

Minnen (mt). In der Diskussion um zusätzliche Mittel für die Planung einer Multifunktionshalle ergeben sich ungewohnte politische Allianzen. Nachdem die Fraktion der Linken eine Sondersitzung des Rates angestrengt hatte, wehrt sich der Vorsitzende Stefan Schröder jetzt gegen die Darstellung der Mindener Initiative, wonach die Stadtverordneten alle Zahlen hätten einsehen können. MI-Sprecher Harald Steinmetz hatte in einer Pressemitteilung erklärt, regelmäßig über den aktuellen Stand informiert worden zu sein, und die Sonderratssitzung als verfrüht und überzogen bezeichnet.

Zu den Unterzeichnern der gemeinsamen Stellungnahme zählen neben Schröder auch Bettina Fuhg und Brigitte Ulbrich von den Grünen, Claudia Herziger-Möhlmann (BBM), der fraktionslose Dr. Alf Domeier sowie Jens Altvater und Ratbod Rudolph von der AfD-Fraktion. In dem Papier wird betont, dass die Verwaltung erst in der Sondersitzung am 29. Juni den Inhalt der bisherigen Gutachten vorgelegt habe.

Gleichzeitig wird bemängelt, dass in den voraussichtlichen Baukosten in Höhe von 34,4 Millionen Euro verschieden Posten nicht berücksichtigt seien, die Unterzeichner nennen unter anderem Kosten für das bereits erworbene Grundstück, die Altlastensanierung und weitere Außenanlagen wie ein Parkhaus oder eine Fußgängerbrücke zum Bahnhof. Bei einem zu erwartenden Verlust in Höhe von zehn Millionen Euro im kommenden Haushaltsjahr stelle sich die Frage, wie Minden das Projekt neben der Rathaussanierung und dem Regioport rechtfertigen wolle.

Im Gespräch mit dem MT sagt Schröder, die Liste der Unterzeichner sei noch nicht geschlossen und fordert damit weitere Ratsmitglieder auf, sich an dem Protest zu beteiligen.

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