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Alles zur Landratswahl 2023 im Kreis Minden-Lübbecke: Das sollten Sie vor der Wahl wissen Annika Könntgen,Patrick Schwemling Kreis Minden-Lübbecke. Am Sonntag ist es soweit, nur etwas mehr als zwei Jahre nach der letzten Kommunalwahl wird ein neuer Landrat im Kreis Minden-Lübbecke gewählt. Kurz vor der Wahl gibt es hier noch einmal einen Überblick über alle wichtigen Infos. Wie war die letzte Wahl? Bei der vergangenen Landratswahl im Rahmen der Kommunalwahl 2020 standen vier Kandidaten und Kandidatinnen zur Auswahl. Anna-Katharina Bölling von der CDU, Ingo Ellerkamp von der SPD, Siegfried Gutsche von den Grünen und Thomas Röckemann von der AfD. Nachdem bei der ersten Wahl keiner der Kandidaten über 50 Prozent gekommen ist, wurde Bölling in einer Stichwahl gewählt. Mit 63,73 Prozent der Stimmen lag sie deutlich vor Ellerkamp mit 36,27 Prozent der Stimmen. Warum wird ein neuer Landrat gewählt? Vorgängerin Anna Katharina Bölling (CDU) ist zum 1. September 2022 aus ihrem Amt ausgeschieden. Bölling wurde bei der Kommunalwahl 2020 zur Landrätin gewählt und ist inzwischen zur Präsidentin der Bezirksregierung Detmold ernannt worden. Derzeit wird die Kreisverwaltung durch Kreisdirektorin Cornelia Schöder geleitet. Ein Landrat wird normalerweise für einen Zeitraum von fünf Jahren gewählt. Die Amtszeit des Nachfolgers wird allerdings knapp acht Jahre umfassen. Grund dafür ist, dass die Neuwahl nicht mehr in die ersten zwei Jahre der laufenden Wahlperiode fällt. Welche Landrats-Kandidaten gibt es in Minden-Lübbecke? Zur Wahl stehen bei der Landratswahl Jörg-Michael Schrader (CDU), Ali Dogan (SPD) und Thomas Röckemann (AfD). Die Grünen hatten im November bekannt gegeben, keinen Kandidaten für die Wahl zu stellen. Die Kandidaten haben sich unter anderem beim MT-Wahlforum auf dem Mindener Weihnachtsmarkt den verschiedenen Fragen von Chefredakteur Benjamin Piel und Lokalchef Henning Wandel gestellt. Darüber hinaus gab es viele Leserfragen, die von den drei Männern im Nachgang ebenfalls beantwortet wurden. Im Vorfeld der Wahl sind alle drei Kandidaten auch vom MT porträtiert worden. Zum Porträt von Jörg-Michael Schrader (CDU) Zum Porträt von Ali Dogan (SPD) Zum Porträt von Thomas Röckemann (AfD) So viele Menschen dürfen bei der Landratswahl abstimmen Wahlberechtigt sind mehr als 250.000 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Minden-Lübbecke - alle Menschen mit deutscher oder EU-Staatsbürgerschaft ab dem vollendeten 16. Lebensjahr. Die Wahlbeteiligung lag bei der Kommunalwahl 2020 bei 52,5 Prozent und damit deutlich höher als bei der Stichwahl zwischen Anna-Katharina Bölling (CDU) und Ingo Ellerkamp (SPD) zwei Wochen später. Dazu gaben nur noch 35,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Immerhin, 2014 hatte sich nur knapp ein Viertel bei der Stichwahl beteiligt. Anteil der Briefwähler auch in diesem Jahr hoch Gerade bei den Wahlen während der Corona-Pandemie sind Briefwahlen beliebter geworden. Auch dieses Jahr ist die Quote wieder hoch. Bei einigen Gemeinden und Städten haben zwischen 16 und 20 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahl beantragt. Allein in Minden sind es beispielsweise etwas mehr als 12.300 Anträge von insgesamt knapp 64.000 Wahlberechtigten. Nichts verpassen: Das Mindener Tageblatt begleitet für Sie die Landratswahl im Kreis Minden-Lübbecke am 15. Januar 2023 ab 17 Uhr mit einem Liveblog hier auf MT.de.
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Alles zur Landratswahl 2023 im Kreis Minden-Lübbecke: Das sollten Sie vor der Wahl wissen

Diese drei Männer wollen heute zum Landrat des Kreises Minden-Lübbecke gewählt werden: Jörg Michael Schrader (CDU), Ali Dogan (SPD) und Thomas Röckemann (AfD). MT-Collage: © Patrick Schwemling

Kreis Minden-Lübbecke. Am Sonntag ist es soweit, nur etwas mehr als zwei Jahre nach der letzten Kommunalwahl wird ein neuer Landrat im Kreis Minden-Lübbecke gewählt. Kurz vor der Wahl gibt es hier noch einmal einen Überblick über alle wichtigen Infos.

Wie war die letzte Wahl?

Bei der vergangenen Landratswahl im Rahmen der Kommunalwahl 2020 standen vier Kandidaten und Kandidatinnen zur Auswahl. Anna-Katharina Bölling von der CDU, Ingo Ellerkamp von der SPD, Siegfried Gutsche von den Grünen und Thomas Röckemann von der AfD. Nachdem bei der ersten Wahl keiner der Kandidaten über 50 Prozent gekommen ist, wurde Bölling in einer Stichwahl gewählt. Mit 63,73 Prozent der Stimmen lag sie deutlich vor Ellerkamp mit 36,27 Prozent der Stimmen.

Warum wird ein neuer Landrat gewählt?

Vorgängerin Anna Katharina Bölling (CDU) ist zum 1. September 2022 aus ihrem Amt ausgeschieden. Bölling wurde bei der Kommunalwahl 2020 zur Landrätin gewählt und ist inzwischen zur Präsidentin der Bezirksregierung Detmold ernannt worden. Derzeit wird die Kreisverwaltung durch Kreisdirektorin Cornelia Schöder geleitet.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Ein Landrat wird normalerweise für einen Zeitraum von fünf Jahren gewählt. Die Amtszeit des Nachfolgers wird allerdings knapp acht Jahre umfassen. Grund dafür ist, dass die Neuwahl nicht mehr in die ersten zwei Jahre der laufenden Wahlperiode fällt.

Welche Landrats-Kandidaten gibt es in Minden-Lübbecke?

Zur Wahl stehen bei der Landratswahl Jörg-Michael Schrader (CDU), Ali Dogan (SPD) und Thomas Röckemann (AfD). Die Grünen hatten im November bekannt gegeben, keinen Kandidaten für die Wahl zu stellen. Die Kandidaten haben sich unter anderem beim MT-Wahlforum auf dem Mindener Weihnachtsmarkt den verschiedenen Fragen von Chefredakteur Benjamin Piel und Lokalchef Henning Wandel gestellt. Darüber hinaus gab es viele Leserfragen, die von den drei Männern im Nachgang ebenfalls beantwortet wurden.

Im Vorfeld der Wahl sind alle drei Kandidaten auch vom MT porträtiert worden.

Zum Porträt von Jörg-Michael Schrader (CDU)

Zum Porträt von Ali Dogan (SPD)

Zum Porträt von Thomas Röckemann (AfD)

So viele Menschen dürfen bei der Landratswahl abstimmen

Wahlberechtigt sind mehr als 250.000 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Minden-Lübbecke - alle Menschen mit deutscher oder EU-Staatsbürgerschaft ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.

Die Wahlbeteiligung lag bei der Kommunalwahl 2020 bei 52,5 Prozent und damit deutlich höher als bei der Stichwahl zwischen Anna-Katharina Bölling (CDU) und Ingo Ellerkamp (SPD) zwei Wochen später. Dazu gaben nur noch 35,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Immerhin, 2014 hatte sich nur knapp ein Viertel bei der Stichwahl beteiligt.

Anteil der Briefwähler auch in diesem Jahr hoch

Gerade bei den Wahlen während der Corona-Pandemie sind Briefwahlen beliebter geworden. Auch dieses Jahr ist die Quote wieder hoch. Bei einigen Gemeinden und Städten haben zwischen 16 und 20 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahl beantragt. Allein in Minden sind es beispielsweise etwas mehr als 12.300 Anträge von insgesamt knapp 64.000 Wahlberechtigten.

Nichts verpassen: Das Mindener Tageblatt begleitet für Sie die Landratswahl im Kreis Minden-Lübbecke am 15. Januar 2023 ab 17 Uhr mit einem Liveblog hier auf MT.de.

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