Alkoholisierte Autofahrer wollen Unfälle vertuschen - ohne Erfolg Minden/Petershagen (mt/mre). Nachdem die mutmaßlichen Verursacher von zwei Verkehrsunfällen am Wochenende zunächst flüchteten, konnten sie nun von der Polizei ausfindig gemacht werden. Beide Fahrer (25 und 21 Jahre alt) waren offenbar alkoholisiert. Wie die Polizei am Montag berichtet, wurde den Beamten in der Nacht zu Sonntag eine Unfallflucht auf der Südfelder Straße gemeldet. Den bisherigen Erkenntnissen nach hatte ein Fahrer einen Fiat gegen Mitternacht auf der Südfelder Straße vom Herrendienstweg kommend in Fahrtrichtung Stemmer Heide gesteuert und aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Auto verloren. Dabei geriet der Wagen nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Straßenbaum und schleuderte um die Längsachse herum. Daraufhin entfernte sich der Fahrer des Autos von der Unfallstelle. Mutter gab sich als Fahrerin aus Dafür erschien ein Ehepaar vor Ort und gab an, den verunfallten Kleinwagen mit einem Ackerschlepper abholen zu wollen. Dabei äußerte die Frau, die Fahrerin des Autos gewesen zu sein. Aufgrund von Aufregung habe sie sich zunächst von der Unfallstelle entfernt. An den Ausführungen des Paares ergaben sich den Beamten beträchtliche Zweifel. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte deren Sohn (25) als vermeintlicher Unfallverursacher ausgemacht und schlafend an einer Wohnanschrift angetroffen werden. Gegenüber den Einsatzkräften räumte der verletzte Petershäger schließlich den Tatvorwurf ein, der Fahrer gewesen zu sein. Er wurde auf die Wache nach Minden gebracht, wo man ihm aufgrund einer vermuteten Alkoholisierung eine Blutprobe entnahm. Nach einer Untersuchung durch einen Arzt, wurde der 25-Jährige zur weiteren Versorgung ins Johannes Wesling Klinikum gebracht. Sein Führerschein und der Unfallwagen wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld sichergestellt. Vier junge Erwachsene waren auf dem Rückweg einer Feier Bereits am späten Freitagabend war die Polizei in der Straße "Riehe" über eine weitere Fahrerflucht in Kenntnis gesetzt worden. Den Angaben nach hatte ein Autofahrer gegen 23.30 Uhr mit einem Auto einen geparkten Audi vor einem Mehrparteienhaus beschädigt. Durch einen lauten Knall waren Anwohner auf den Unfall aufmerksam geworden und sahen, dass sich der Fahrzeuglenker zusammen weiteren Beifahrern mit quietschenden Reifen mit einem grauen Pkw aus dem Staub machte. Bei der Unfallaufnahme erschienen nach und nach die mutmaßlichen Fahrzeuginsassen, vier männliche Mindener im Alter von 18 bis 21 Jahren. Nachdem die sich zunächst ahnungslos zeigten, schilderte der vermeintliche Fahrer (21), dass er mit seinen Freunden zuvor auf einer Feier gewesen sei und diese nach Hause habe bringen wollen. Bei der Fahrt sei er schließlich von der Straße abgekommen und habe einen Zaun durchfahren, bevor es zur Kollision mit dem geparkten Fahrzeug kam. Daraufhin habe man sich gemeinsam von der Unfallstelle entfernt. Ein Atemalkoholtest fiel positiv aus, ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Seine Fahrerlaubnis verblieb bei der Polizei, der BMW wurde sichergestellt. Da sich keiner der vier Fahrzeuginsassen ausweisen konnte, hatten die Polizisten sie zur Feststellung ihrer Personalien auf die Polizeiwache in die Marienstraße gebracht.
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Alkoholisierte Autofahrer wollen Unfälle vertuschen - ohne Erfolg

Zwei Unfallfluchten beschäftigten die Polizei am Wochenende. © Symbolbild: MT-Archiv

Minden/Petershagen (mt/mre). Nachdem die mutmaßlichen Verursacher von zwei Verkehrsunfällen am Wochenende zunächst flüchteten, konnten sie nun von der Polizei ausfindig gemacht werden. Beide Fahrer (25 und 21 Jahre alt) waren offenbar alkoholisiert.

Wie die Polizei am Montag berichtet, wurde den Beamten in der Nacht zu Sonntag eine Unfallflucht auf der Südfelder Straße gemeldet. Den bisherigen Erkenntnissen nach hatte ein Fahrer einen Fiat gegen Mitternacht auf der Südfelder Straße vom Herrendienstweg kommend in Fahrtrichtung Stemmer Heide gesteuert und aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Auto verloren. Dabei geriet der Wagen nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Straßenbaum und schleuderte um die Längsachse herum. Daraufhin entfernte sich der Fahrer des Autos von der Unfallstelle.

Mutter gab sich als Fahrerin aus

Dafür erschien ein Ehepaar vor Ort und gab an, den verunfallten Kleinwagen mit einem Ackerschlepper abholen zu wollen. Dabei äußerte die Frau, die Fahrerin des Autos gewesen zu sein. Aufgrund von Aufregung habe sie sich zunächst von der Unfallstelle entfernt. An den Ausführungen des Paares ergaben sich den Beamten beträchtliche Zweifel. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte deren Sohn (25) als vermeintlicher Unfallverursacher ausgemacht und schlafend an einer Wohnanschrift angetroffen werden. Gegenüber den Einsatzkräften räumte der verletzte Petershäger schließlich den Tatvorwurf ein, der Fahrer gewesen zu sein. Er wurde auf die Wache nach Minden gebracht, wo man ihm aufgrund einer vermuteten Alkoholisierung eine Blutprobe entnahm. Nach einer Untersuchung durch einen Arzt, wurde der 25-Jährige zur weiteren Versorgung ins Johannes Wesling Klinikum gebracht. Sein Führerschein und der Unfallwagen wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld sichergestellt.

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Vier junge Erwachsene waren auf dem Rückweg einer Feier

Bereits am späten Freitagabend war die Polizei in der Straße "Riehe" über eine weitere Fahrerflucht in Kenntnis gesetzt worden. Den Angaben nach hatte ein Autofahrer gegen 23.30 Uhr mit einem Auto einen geparkten Audi vor einem Mehrparteienhaus beschädigt. Durch einen lauten Knall waren Anwohner auf den Unfall aufmerksam geworden und sahen, dass sich der Fahrzeuglenker zusammen weiteren Beifahrern mit quietschenden Reifen mit einem grauen Pkw aus dem Staub machte.

Bei der Unfallaufnahme erschienen nach und nach die mutmaßlichen Fahrzeuginsassen, vier männliche Mindener im Alter von 18 bis 21 Jahren. Nachdem die sich zunächst ahnungslos zeigten, schilderte der vermeintliche Fahrer (21), dass er mit seinen Freunden zuvor auf einer Feier gewesen sei und diese nach Hause habe bringen wollen. Bei der Fahrt sei er schließlich von der Straße abgekommen und habe einen Zaun durchfahren, bevor es zur Kollision mit dem geparkten Fahrzeug kam. Daraufhin habe man sich gemeinsam von der Unfallstelle entfernt. Ein Atemalkoholtest fiel positiv aus, ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Seine Fahrerlaubnis verblieb bei der Polizei, der BMW wurde sichergestellt. Da sich keiner der vier Fahrzeuginsassen ausweisen konnte, hatten die Polizisten sie zur Feststellung ihrer Personalien auf die Polizeiwache in die Marienstraße gebracht.

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