Aldi will an der Königstraße neu bauen Monika Jäger Minden. Niedrige Decken, schmale Gänge, beschränkte Lagermöglichkeiten: Die Aldi-Filiale am Gesellenweg stammt aus anderen Zeiten, und das ist ihr auch anzusehen. Darum möchte Aldi Nord in der Nähe neu bauen und hat dafür das Gelände an der Königstraße neben dem Lidl ins Auge gefasst. Darüber wurde jetzt der Mindener Ausschuss für Städtebau informiert. Das geplante Projekt ist noch nicht genehmigt, das Verfahren dazu wird jetzt auf den Weg gebracht. Künftig soll alles in erster Linie größer sein: Das in Holzbauweise errichtete Geschäft wird 980 Quadratmeter umfassen (zum Vergleich; Der jetzige am Gesellenweg hat 749 Quadratmeter). Die Gänge werden so breit, dass man auch noch gut vorbeikommt, wenn zwei Leute für ein kurzes Schwätzchen einfach stehengelieben sind. Die Artikel können so auch länger betrachtet werden, und in den Gängen stehende Paletten mit Ware sollen der Vergangenheit angehören. Das wird erreicht, indem künftig mehr Platz für das Lager zur Verfügung steht. Bisher ist mit den vorhandenen 100 Quadratmetern gerade genug Raum, den Inhalt eines der täglich anreisenden 40-Tonners abzustellen. Künftig sollen es 350 Quadratmeter Lagerfläche sein. Rund zwei Millionen Euro werden für den Bau veranschlagt, rund 15 Mitarbeitende sind vorgesehen. Auch die Parkplätze sollen künftig großzügiger bemessen werden, um modernen Ansprüchen entgegenzukommen,. So sollen Ältere, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderungen besser aus- und einsteigen können. Fahrradabstellmöglichkeiten sind ebenfalls eingeplant. Ob auch Ladesäulen für E-Autos kommen, muss in den weiteren Planungen noch festgelegt werden. Insgesamt würde die Filiale auf den Standard gebracht, der jetzt schon beispielsweise an der Stiftsallee vorliegt. Auf das Flachdach sollen Solarpanels, die zu 70 Prozent für die Energie der Filiale sorgen, der Rest würde ins Stromnetz eingebracht. Anders als bei den anderen Filialen würde diese neue an der Königstraße kein Mietobjekt, sondern auf dann eigenem Grundstück selbst und neu gebaut. Wenn das Gelände es zugelassen hätte, hätte Aldi Nord diesen Neubau noch etwas größer geplant. Denn heutzutage sind Lebensmittelmärkte geräumig und hell. Darum komme auch das 1999 errichtete Gebäude am Gesellenweg nicht mehr in Frage. 2024 läuft der Mietvertrag aus, Besitzer ist die Edeka Planbau Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft. Die Edeka machte auf MT-Anfrage bis Redaktionsschluss keine Angaben dazu, ob sie bereits Pläne für das dann frei werdende Gebäude hat. Für einen modernen Lebensmittelmarkt sei das zu klein, so die Einschätzung des zuständigen Leiters der Immobilienabteilung bei Aldi Nord, der im Bauausschuss berichtete. Bürger fragten in der Sitzung unter anderem nach Möglichkeiten, von Norden mit dem Rad auf das Gelände zu kommen, und ob es einen Fußweg-Durchbruch zum benachbarten Lidl geben wird. Sie empfahlen aufgrund eigener Vorlieben dringend, über E-Ladesäulen nachzudenken. All das soll laut Aldi Nord mit geprüft werden. Nach Angaben von Bereichsleitering Sayie Danabas-Höpker werden nun die nötwenidgen baurechtlichten Schrtte gemacht und dazu unter anderem Stellungnahmen eingeholt.

Aldi will an der Königstraße neu bauen

Noch ist die Aldi-Filiale am Gesellenweg in Minden. Doch das Unternehmen hat Neubaupläne und will dafür an die Königstraße umziehen. Das Genehmigungsverfahren dafür wird jetzt angestoßen. Foto: Alex Lehn © Alex Lehn

Minden. Niedrige Decken, schmale Gänge, beschränkte Lagermöglichkeiten: Die Aldi-Filiale am Gesellenweg stammt aus anderen Zeiten, und das ist ihr auch anzusehen. Darum möchte Aldi Nord in der Nähe neu bauen und hat dafür das Gelände an der Königstraße neben dem Lidl ins Auge gefasst. Darüber wurde jetzt der Mindener Ausschuss für Städtebau informiert. Das geplante Projekt ist noch nicht genehmigt, das Verfahren dazu wird jetzt auf den Weg gebracht.

Künftig soll alles in erster Linie größer sein: Das in Holzbauweise errichtete Geschäft wird 980 Quadratmeter umfassen (zum Vergleich; Der jetzige am Gesellenweg hat 749 Quadratmeter). Die Gänge werden so breit, dass man auch noch gut vorbeikommt, wenn zwei Leute für ein kurzes Schwätzchen einfach stehengelieben sind. Die Artikel können so auch länger betrachtet werden, und in den Gängen stehende Paletten mit Ware sollen der Vergangenheit angehören.

Das wird erreicht, indem künftig mehr Platz für das Lager zur Verfügung steht. Bisher ist mit den vorhandenen 100 Quadratmetern gerade genug Raum, den Inhalt eines der täglich anreisenden 40-Tonners abzustellen. Künftig sollen es 350 Quadratmeter Lagerfläche sein. Rund zwei Millionen Euro werden für den Bau veranschlagt, rund 15 Mitarbeitende sind vorgesehen.

Auch die Parkplätze sollen künftig großzügiger bemessen werden, um modernen Ansprüchen entgegenzukommen,. So sollen Ältere, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderungen besser aus- und einsteigen können. Fahrradabstellmöglichkeiten sind ebenfalls eingeplant. Ob auch Ladesäulen für E-Autos kommen, muss in den weiteren Planungen noch festgelegt werden.

Insgesamt würde die Filiale auf den Standard gebracht, der jetzt schon beispielsweise an der Stiftsallee vorliegt. Auf das Flachdach sollen Solarpanels, die zu 70 Prozent für die Energie der Filiale sorgen, der Rest würde ins Stromnetz eingebracht. Anders als bei den anderen Filialen würde diese neue an der Königstraße kein Mietobjekt, sondern auf dann eigenem Grundstück selbst und neu gebaut. Wenn das Gelände es zugelassen hätte, hätte Aldi Nord diesen Neubau noch etwas größer geplant. Denn heutzutage sind Lebensmittelmärkte geräumig und hell. Darum komme auch das 1999 errichtete Gebäude am Gesellenweg nicht mehr in Frage. 2024 läuft der Mietvertrag aus, Besitzer ist die Edeka Planbau Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft.

Die Edeka machte auf MT-Anfrage bis Redaktionsschluss keine Angaben dazu, ob sie bereits Pläne für das dann frei werdende Gebäude hat. Für einen modernen Lebensmittelmarkt sei das zu klein, so die Einschätzung des zuständigen Leiters der Immobilienabteilung bei Aldi Nord, der im Bauausschuss berichtete.

Bürger fragten in der Sitzung unter anderem nach Möglichkeiten, von Norden mit dem Rad auf das Gelände zu kommen, und ob es einen Fußweg-Durchbruch zum benachbarten Lidl geben wird. Sie empfahlen aufgrund eigener Vorlieben dringend, über E-Ladesäulen nachzudenken. All das soll laut Aldi Nord mit geprüft werden.

Nach Angaben von Bereichsleitering Sayie Danabas-Höpker werden nun die nötwenidgen baurechtlichten Schrtte gemacht und dazu unter anderem Stellungnahmen eingeholt.

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