Abstriche wieder kostenlos: In den Testzentren herrscht wieder deutlich mehr Andrang Christine Riechmann,Sebastian Radermacher Minden. Mit dem Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests sank die Nachfrage rapide ab – mehrere Teststellen im Mühlenkreis reduzierten die Öffnungszeiten oder stellten den Betrieb ein. Mit der Rücknahme der Verordnung können sich seit dem 13. November wieder alle Bürger – unabhängig vom Impfstatus – mindestens einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Und das Angebot nehmen viele wahr, wie eine MT-Umfrage bei einigen Betreibern von Testzentren im Kreisgebiet ergibt. Schichten verstärken Seitdem die Schnelltests wieder kostenfrei sind, verzeichnen die Mühlenkreiskliniken (MKK) in ihren Zentren in Minden (Kanzlers Weide, Klinikum) und Lübbecke (Blasheimer Markt) eine deutlich erhöhte Nachfrage, berichtet Sprecher Christian Busse. Die Zahl der Abstriche habe sich in etwa verdoppelt. Auf Kanzlers Weide hätten sich im Oktober, als die Abstriche bezahlt werden mussten, im Schnitt täglich noch 200 bis 300 Menschen (am Wochenende rund 400 pro Tag) testen lassen. Aktuell liege die Zahl unter der Woche bei rund 600 Tests pro Tag, am Wochenende bei 650 (Samstag) beziehungsweise 850 (Sonntag).Die deutlich gestiegene Nachfrage sorgt dafür, dass es mitunter zu Wartezeiten kommen kann, räumt Busse ein. An den derzeitigen Öffnungszeiten werde sich aber zunächst nichts ändern – „wir sehen uns da gut aufgestellt“, so der MKK-Sprecher. Die Drive-In-Anlaufstellen sind täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, das Testzentrum am Johannes-Wesling-Klinikum von 7 bis 19 Uhr. Um den steigenden Bedarf abzudecken, soll in den Teststellen Personal aufgestockt und die einzelnen Schichten stärker besetzt werden, kündigt Busse an. Das sei aber nicht einfach. Als die Nachfrage sank, wurde Personal reduziert, viele Beschäftigte orientierten sich um und nahmen andere Jobs an. Jetzt müssen die MKK wieder neues Personal akquirieren und einarbeiten. „Das funktioniert nicht auf Knopfdruck.“Im Drive-In-Zentrum auf Kanzlers Weide gab es auch bauliche Veränderungen: Es sind nur noch zwei statt der anfangs vier Teststraßen verfügbar. Bei voller Auslastung und entsprechender Personallage wären dort 1.000 bis 1.300 Tests pro Tag möglich, so Busse. Die Planungen für die kommenden Wochen und Monate seien sehr schwierig, denn es sei unklar, wie sich die Nachfrage tatsächlich entwickeln werde, macht er deutlich: „2G, 3G, 2G plus – von diesen Regelungen ist abhängig, wie häufig sich die Menschen testen lassen. Wir planen in alle Richtungen und versuchen, möglichst flexibel zu reagieren.“ Öffnungszeiten erweitern Apotheker und Betreiber Günter Stange berichtet, dass die Teststellen am Scharn in Minden sowie an der Königstraße und in der Apotheke im Porta-Markt in Barkhausen ebenfalls einen deutlich stärken Zulauf verzeichnen, seitdem die Schnelltests nichts mehr kosten. „Die Nachfrage hat an allen drei Standorten spürbar angezogen.“ Darauf reagiert Stange und wird die Öffnungszeiten ab Montag, 22. November, wieder erweitern. So ist das Bürgertesten am Scharn in Minden montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr geöffnet, die Anlaufstelle an der Königstraße 116a montags bis samstags von 7 bis 19 Uhr und das Bürgertesten in der Apotheke im Porta-Markt (Flurweg 11) montags bis freitags von 8.30 bis 19.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 18.45 Uhr. Auch viele Geimpfte lassen sich testen Zwischen 40 und 50 Tests pro Tag in nur zwei bis drei Stunden führt die Stifts-Apotheke in Minden durch. „Das ist wieder deutlich mehr geworden“, sagt Inhaberin Sandra Haas. Würden sie den ganzen Tag testen, wäre es noch mehr. „Der Bedarf ist groß.“ Zwischendurch, als die Tests kostenpflichtig waren, hätten sich nur sehr wenig Stammkunden testen lassen – „vielleicht zehn am Tag“, schätzt die Apothekerin. Aktuell würden sich viele Geimpfte einfach vorsichtshalber testen. „Und dabei erwischen wir auch immer wieder welche, die positiv sind, dabei aber völlig symptomfrei“, berichtet Sandra Haas. Es mache also absolut Sinn, sich regelmäßig testen zu lassen, meint die Apothekerin.Zentrum in Porta bleibt geschlossen Das Corona-Schnelltestzentrum Porta, das als Gemeinschaftsprojekt unter anderem vom DRK-Ortsverein Barkhausen betrieben wurde und für etwa vier Monate von Mitte Mai bis Ende September geöffnet war, bleibt trotz der hohen Inzidenzen und der wieder kostenfreien Tests weiterhin geschlossen. „Eine Wiedereröffnung ist nicht geplant“, äußert sich Jochen van Loh, Rotkreuzleiter in Barkhausen, auf MT-Anfrage. „Das ist für uns bei den derzeitigen Temperaturen nicht darstellbar“, erklärt er. Die Tests bräuchten eine kontinuierliche Temperatur von mindestens zehn Grad, die unter dem offenen Pavillon, der auf dem Parkplatz von Porta Möbel aufgebaut war, nicht gehalten werden könne. Und auch die finanzielle Situation gebe das aktuell nicht her. „Das Risiko können wir als ehrenamtlicher Verein nicht tragen“, sagt der Rotkreuzleiter.Drive-In Hille öffnet wieder Das Corona-Testzentrum auf dem Marktplatz an der Frotheimer Straße in Hille nimmt am Montag, 22. November, wieder den Betrieb auf. Das teilte Marcus Meier von Medizintechnik Meier aus Friedewalde vor Kurzem mit. Sein Unternehmen betreibt den Drive-In. Die Öffnungszeiten sind Montag von 7 bis 10 und 18 bis 20 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 18 bis 20 Uhr, Freitag von 16 bis 20 Uhr und Samstag von 9 bis 14 Uhr. „Wenn der Bedarf höher ist, werden wir das Angebot erweitern“, so Meier.Mehr Vertrauen in offizielle Teststellen Bereits seit Mitte März bietet die Ösper-Apotheke in Petershagen die Möglichkeit an, sich dort vor Ort während der regulären Öffnungszeiten auf das Corona-Virus testen zu lassen. Zur Hochphase im Mai wurden dort bis zu 60 Tests täglich durchgeführt. Damals hatte Inhaberin Claudia Brase sogar zwei Leute extra nur für die Durchführung der Tests eingestellt.Mit der Einführung der kostenpflichtigen Tests seit dem 11. Oktober seien die Abstriche dann nahezu ausgeblieben. Nur wenige, zumeist ungeimpfte Bürger, hätten sich testen lassen. „Das hat nun deutlich wieder zugenommen“, beschreibt Claudia Brase die aktuelle Situation, seitdem die Tests wieder kostenfrei sind. Etwa 20 Leute kämen pro Tag in die Apotheke, um sich testen zu lassen, wobei die Apothekerin davon ausgeht, dass es noch mehr werden. „Man merkt in der Bevölkerung deutlich, dass die Selbstverantwortung da ist.“ Auch Geimpfte würden eine Sicherheit haben wollen, nicht erkrankt zu sein. Und das Vertrauen in offizielle Teststellen sei doch größer als in die Selbsttests. So gut wie ausgebaucht Auch Sonja Niemann, Inhaberin der Apotheke in Friedewalde, bestätigt, dass die Nachfrage nach Corona-Tests wieder deutlich gestiegen ist. „Wir sind so gut wie ausgebucht.“ Sie hätten bereits wieder eine Stunde an die Testzeiten angehängt und würden aktuell etwa 16 Leute pro Stunde testen – wochentags von 9 bis 12 Uhr. Und einen der beiden Mitarbeiter, die im März und April, zur Hochphase der Testungen, das Apotheken-Team unterstützt hatten, habe sie auch schon wieder reaktiviert.Auch in Friedewalde seien die Testungen deutlich zurückgegangen, als sie bezahlt werden mussten. „Da kamen vor allem Schwangere oder stillende Mütter oder Menschen mit ärztlichem Attest.“ Dass der Bedarf nach Testungen nun wieder in die Höhe geht, überrascht Sonja Niemann überhaupt nicht: „Wir haben damit gerechnet“, sagt die Apothekerin. Die Tests kostenpflichtig zu machen, habe sie als unsinnig empfunden. Der Kreis veröffentlicht eine Übersicht der Schnellteststellen in Minden-Lübbecke. Die Liste finden Sie hier.

Abstriche wieder kostenlos: In den Testzentren herrscht wieder deutlich mehr Andrang

Seitdem die Schnelltests wieder kostenfrei sind, ist die Nachfrage in den Testzentren wie hier auf Kanzlers Weide wieder deutlich gestiegen. MT-Archivfoto: Alex Lehn

Minden. Mit dem Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests sank die Nachfrage rapide ab – mehrere Teststellen im Mühlenkreis reduzierten die Öffnungszeiten oder stellten den Betrieb ein. Mit der Rücknahme der Verordnung können sich seit dem 13. November wieder alle Bürger – unabhängig vom Impfstatus – mindestens einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Und das Angebot nehmen viele wahr, wie eine MT-Umfrage bei einigen Betreibern von Testzentren im Kreisgebiet ergibt.

Schichten verstärken

Seitdem die Schnelltests wieder kostenfrei sind, verzeichnen die Mühlenkreiskliniken (MKK) in ihren Zentren in Minden (Kanzlers Weide, Klinikum) und Lübbecke (Blasheimer Markt) eine deutlich erhöhte Nachfrage, berichtet Sprecher Christian Busse. Die Zahl der Abstriche habe sich in etwa verdoppelt. Auf Kanzlers Weide hätten sich im Oktober, als die Abstriche bezahlt werden mussten, im Schnitt täglich noch 200 bis 300 Menschen (am Wochenende rund 400 pro Tag) testen lassen. Aktuell liege die Zahl unter der Woche bei rund 600 Tests pro Tag, am Wochenende bei 650 (Samstag) beziehungsweise 850 (Sonntag).

Die deutlich gestiegene Nachfrage sorgt dafür, dass es mitunter zu Wartezeiten kommen kann, räumt Busse ein. An den derzeitigen Öffnungszeiten werde sich aber zunächst nichts ändern – „wir sehen uns da gut aufgestellt“, so der MKK-Sprecher. Die Drive-In-Anlaufstellen sind täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, das Testzentrum am Johannes-Wesling-Klinikum von 7 bis 19 Uhr. Um den steigenden Bedarf abzudecken, soll in den Teststellen Personal aufgestockt und die einzelnen Schichten stärker besetzt werden, kündigt Busse an. Das sei aber nicht einfach. Als die Nachfrage sank, wurde Personal reduziert, viele Beschäftigte orientierten sich um und nahmen andere Jobs an. Jetzt müssen die MKK wieder neues Personal akquirieren und einarbeiten. „Das funktioniert nicht auf Knopfdruck.“

Im Drive-In-Zentrum auf Kanzlers Weide gab es auch bauliche Veränderungen: Es sind nur noch zwei statt der anfangs vier Teststraßen verfügbar. Bei voller Auslastung und entsprechender Personallage wären dort 1.000 bis 1.300 Tests pro Tag möglich, so Busse. Die Planungen für die kommenden Wochen und Monate seien sehr schwierig, denn es sei unklar, wie sich die Nachfrage tatsächlich entwickeln werde, macht er deutlich: „2G, 3G, 2G plus – von diesen Regelungen ist abhängig, wie häufig sich die Menschen testen lassen. Wir planen in alle Richtungen und versuchen, möglichst flexibel zu reagieren.“

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Patrick Schwemmling

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Öffnungszeiten erweitern

Apotheker und Betreiber Günter Stange berichtet, dass die Teststellen am Scharn in Minden sowie an der Königstraße und in der Apotheke im Porta-Markt in Barkhausen ebenfalls einen deutlich stärken Zulauf verzeichnen, seitdem die Schnelltests nichts mehr kosten. „Die Nachfrage hat an allen drei Standorten spürbar angezogen.“ Darauf reagiert Stange und wird die Öffnungszeiten ab Montag, 22. November, wieder erweitern. So ist das Bürgertesten am Scharn in Minden montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr geöffnet, die Anlaufstelle an der Königstraße 116a montags bis samstags von 7 bis 19 Uhr und das Bürgertesten in der Apotheke im Porta-Markt (Flurweg 11) montags bis freitags von 8.30 bis 19.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 18.45 Uhr.

Auch viele Geimpfte lassen sich testen

Zwischen 40 und 50 Tests pro Tag in nur zwei bis drei Stunden führt die Stifts-Apotheke in Minden durch. „Das ist wieder deutlich mehr geworden“, sagt Inhaberin Sandra Haas. Würden sie den ganzen Tag testen, wäre es noch mehr. „Der Bedarf ist groß.“ Zwischendurch, als die Tests kostenpflichtig waren, hätten sich nur sehr wenig Stammkunden testen lassen – „vielleicht zehn am Tag“, schätzt die Apothekerin.

Aktuell würden sich viele Geimpfte einfach vorsichtshalber testen. „Und dabei erwischen wir auch immer wieder welche, die positiv sind, dabei aber völlig symptomfrei“, berichtet Sandra Haas. Es mache also absolut Sinn, sich regelmäßig testen zu lassen, meint die Apothekerin.

Zentrum in Porta bleibt geschlossen

Das Corona-Schnelltestzentrum Porta, das als Gemeinschaftsprojekt unter anderem vom DRK-Ortsverein Barkhausen betrieben wurde und für etwa vier Monate von Mitte Mai bis Ende September geöffnet war, bleibt trotz der hohen Inzidenzen und der wieder kostenfreien Tests weiterhin geschlossen. „Eine Wiedereröffnung ist nicht geplant“, äußert sich Jochen van Loh, Rotkreuzleiter in Barkhausen, auf MT-Anfrage. „Das ist für uns bei den derzeitigen Temperaturen nicht darstellbar“, erklärt er. Die Tests bräuchten eine kontinuierliche Temperatur von mindestens zehn Grad, die unter dem offenen Pavillon, der auf dem Parkplatz von Porta Möbel aufgebaut war, nicht gehalten werden könne. Und auch die finanzielle Situation gebe das aktuell nicht her. „Das Risiko können wir als ehrenamtlicher Verein nicht tragen“, sagt der Rotkreuzleiter.

Drive-In Hille öffnet wieder

Das Corona-Testzentrum auf dem Marktplatz an der Frotheimer Straße in Hille nimmt am Montag, 22. November, wieder den Betrieb auf. Das teilte Marcus Meier von Medizintechnik Meier aus Friedewalde vor Kurzem mit. Sein Unternehmen betreibt den Drive-In. Die Öffnungszeiten sind Montag von 7 bis 10 und 18 bis 20 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 18 bis 20 Uhr, Freitag von 16 bis 20 Uhr und Samstag von 9 bis 14 Uhr. „Wenn der Bedarf höher ist, werden wir das Angebot erweitern“, so Meier.

Mehr Vertrauen in offizielle Teststellen

Bereits seit Mitte März bietet die Ösper-Apotheke in Petershagen die Möglichkeit an, sich dort vor Ort während der regulären Öffnungszeiten auf das Corona-Virus testen zu lassen. Zur Hochphase im Mai wurden dort bis zu 60 Tests täglich durchgeführt. Damals hatte Inhaberin Claudia Brase sogar zwei Leute extra nur für die Durchführung der Tests eingestellt.

Mit der Einführung der kostenpflichtigen Tests seit dem 11. Oktober seien die Abstriche dann nahezu ausgeblieben. Nur wenige, zumeist ungeimpfte Bürger, hätten sich testen lassen. „Das hat nun deutlich wieder zugenommen“, beschreibt Claudia Brase die aktuelle Situation, seitdem die Tests wieder kostenfrei sind. Etwa 20 Leute kämen pro Tag in die Apotheke, um sich testen zu lassen, wobei die Apothekerin davon ausgeht, dass es noch mehr werden. „Man merkt in der Bevölkerung deutlich, dass die Selbstverantwortung da ist.“ Auch Geimpfte würden eine Sicherheit haben wollen, nicht erkrankt zu sein. Und das Vertrauen in offizielle Teststellen sei doch größer als in die Selbsttests.

So gut wie ausgebaucht

Auch Sonja Niemann, Inhaberin der Apotheke in Friedewalde, bestätigt, dass die Nachfrage nach Corona-Tests wieder deutlich gestiegen ist. „Wir sind so gut wie ausgebucht.“ Sie hätten bereits wieder eine Stunde an die Testzeiten angehängt und würden aktuell etwa 16 Leute pro Stunde testen – wochentags von 9 bis 12 Uhr. Und einen der beiden Mitarbeiter, die im März und April, zur Hochphase der Testungen, das Apotheken-Team unterstützt hatten, habe sie auch schon wieder reaktiviert.

Auch in Friedewalde seien die Testungen deutlich zurückgegangen, als sie bezahlt werden mussten. „Da kamen vor allem Schwangere oder stillende Mütter oder Menschen mit ärztlichem Attest.“ Dass der Bedarf nach Testungen nun wieder in die Höhe geht, überrascht Sonja Niemann überhaupt nicht: „Wir haben damit gerechnet“, sagt die Apothekerin. Die Tests kostenpflichtig zu machen, habe sie als unsinnig empfunden.

Der Kreis veröffentlicht eine Übersicht der Schnellteststellen in Minden-Lübbecke. Die Liste finden Sie hier.

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