Absolute Zahlen: Wie viele Stimmen bekamen die einzelnen Bewerber Monika Jäger Minden. Am Tag nach der Wahl kann es sich lohnen, die absoluten Zahlen anzusehen. Wer bekam unterm Strich die meisten Stimmen? Wie haben Einzelbewerber und Newcomer abgeschnitten? Darum hier ein Blick auf verschiedene Details. Bürgermeister wurde Michael Jäcke, direkt mit Mehrheit gewählt. 47,1 Prozent der Wahlberechtigten machten mit, abzüglich der ungültigen Zettel blieben 29.824 Stimmen. 16.197 (und damit ziemlich genau ein Viertel der Wahlberechtigten) wählten demnach Jäcke (SPD), 9.287 Konrad Winckler (CDU) – der übrigens seinen Wahlbezirk direkt holte, 2.684 Claudia Herziger-Möhlmann (BBM) und 1.674 Sebastian Landwehr (AfD). Die drei Einzelbewerber für Ratssitze erreichten stadtweit sehr geringe Zahlen. Edgar Homeier neun (0,03%), Michael Sting 38 (0,13%) und Astrid Engel 56 (0,19%). Bei den Wählergruppen und Parteien kam „Wir für Minden“ auf 584 Stimmen (1,96%), Bürger-Bündnis Minden lag bei 735 (2,46%) – weniger als die Bürgermeisterkandidatin erzielte, aber mehr als 2015 (558 Stimmen). Die Linke (3,19%) lag bei 951 (2015: 1430). 1.037 Wähler (3,47%) entschieden sich für die FDP (vor fünf Jahren waren es 917) und 1.062 (3,47%) für die MI (2015: 1458). 1.714 Personen (5,74%) wählten die AfD (2015: 1233), die meisten Stimmen gab es am Rechten Weserufer, in Bärenkämpen und Rodenbeck – wie in Wahlen zuvor auch. Der AfD-Bürgermeisterkandidat hatte hier auch die meisten Wähler. 4.336 Mindener (15,54%) wählten Bündnis 90/Die Grünen (2015 waren es 2.951 gewesen), 8.164 (27,36%) die CDU (2015 etwa gleichviel mit 8.265) und 10.856 die SPD (36,38%) - deutlich weniger als 2015 (12.019). Erfolgreiche CDU-Direktkandidaten: Thomas Jozefiak, Haddenhausen (39,6%); Ulrich Stadtmann, Königstor (33,6%); Michael Behrens, Dankersen (32,4 %); Kathrin Kosiek, Innenstadt (31,8%), Konrad Winckler, Rechtes Weserufer (28,4%) . Bisher hatte die CDU mit Jozefiak nur einen Politiker, der seinen Wahlbezirk direkt geholt hatte. Diesmal schafften das fünf, darunter Bürgermeisterbewerber Winckler. Bei der SPD hatten die meisten Stimmen im Wahlbezirk Bernd Müller, Rodenbeck (52,5%); Kai Piepenbrink, Todtenhausen (48,16%); Renate Schermer, Päpinghausen/Dankersen (46,3%); Raphael Lorenz, Königstor/Hahlen (42,7%) und Renate Riechmann-Gäbler, Meißen (42,2%). Bestes Ergebnis bei den Grünen hatte in seinem Wahlbezirk Horst Idelberger (25,7%), bei der MI Harald Steinmetz. „Wir für Minden“-Mitgründer Frank Tomaschewski, kam auf 21 Stimmen, Stefan Schröder auf 34, beide sind nicht im Rat, weil nur ein Listenplatz zog: Den hat Thorsten Vogt (46 Stimmen im Wahlbezirk). Der neue Rat hat, wenn er so bestätigt wird, 56 Sitze – wegen Überhangmandaten sechs mehr als laut Gemeindeordnung vorgesehen, vier weniger als bisher. Dabei sind 35 Männer und 21 Frauen.

Absolute Zahlen: Wie viele Stimmen bekamen die einzelnen Bewerber

Minden. Am Tag nach der Wahl kann es sich lohnen, die absoluten Zahlen anzusehen. Wer bekam unterm Strich die meisten Stimmen? Wie haben Einzelbewerber und Newcomer abgeschnitten? Darum hier ein Blick auf verschiedene Details.

Bürgermeister wurde Michael Jäcke, direkt mit Mehrheit gewählt. 47,1 Prozent der Wahlberechtigten machten mit, abzüglich der ungültigen Zettel blieben 29.824 Stimmen. 16.197 (und damit ziemlich genau ein Viertel der Wahlberechtigten) wählten demnach Jäcke (SPD), 9.287 Konrad Winckler (CDU) – der übrigens seinen Wahlbezirk direkt holte, 2.684 Claudia Herziger-Möhlmann (BBM) und 1.674 Sebastian Landwehr (AfD).

Die drei Einzelbewerber für Ratssitze erreichten stadtweit sehr geringe Zahlen. Edgar Homeier neun (0,03%), Michael Sting 38 (0,13%) und Astrid Engel 56 (0,19%). Bei den Wählergruppen und Parteien kam „Wir für Minden“ auf 584 Stimmen (1,96%), Bürger-Bündnis Minden lag bei 735 (2,46%) – weniger als die Bürgermeisterkandidatin erzielte, aber mehr als 2015 (558 Stimmen). Die Linke (3,19%) lag bei 951 (2015: 1430). 1.037 Wähler (3,47%) entschieden sich für die FDP (vor fünf Jahren waren es 917) und 1.062 (3,47%) für die MI (2015: 1458).

1.714 Personen (5,74%) wählten die AfD (2015: 1233), die meisten Stimmen gab es am Rechten Weserufer, in Bärenkämpen und Rodenbeck – wie in Wahlen zuvor auch. Der AfD-Bürgermeisterkandidat hatte hier auch die meisten Wähler.

4.336 Mindener (15,54%) wählten Bündnis 90/Die Grünen (2015 waren es 2.951 gewesen), 8.164 (27,36%) die CDU (2015 etwa gleichviel mit 8.265) und 10.856 die SPD (36,38%) - deutlich weniger als 2015 (12.019).

Erfolgreiche CDU-Direktkandidaten: Thomas Jozefiak, Haddenhausen (39,6%); Ulrich Stadtmann, Königstor (33,6%); Michael Behrens, Dankersen (32,4 %); Kathrin Kosiek, Innenstadt (31,8%), Konrad Winckler, Rechtes Weserufer (28,4%) . Bisher hatte die CDU mit Jozefiak nur einen Politiker, der seinen Wahlbezirk direkt geholt hatte. Diesmal schafften das fünf, darunter Bürgermeisterbewerber Winckler. Bei der SPD hatten die meisten Stimmen im Wahlbezirk Bernd Müller, Rodenbeck (52,5%); Kai Piepenbrink, Todtenhausen (48,16%); Renate Schermer, Päpinghausen/Dankersen (46,3%); Raphael Lorenz, Königstor/Hahlen (42,7%) und Renate Riechmann-Gäbler, Meißen (42,2%).

Bestes Ergebnis bei den Grünen hatte in seinem Wahlbezirk Horst Idelberger (25,7%), bei der MI Harald Steinmetz.

„Wir für Minden“-Mitgründer Frank Tomaschewski, kam auf 21 Stimmen, Stefan Schröder auf 34, beide sind nicht im Rat, weil nur ein Listenplatz zog: Den hat Thorsten Vogt (46 Stimmen im Wahlbezirk).

Der neue Rat hat, wenn er so bestätigt wird, 56 Sitze – wegen Überhangmandaten sechs mehr als laut Gemeindeordnung vorgesehen, vier weniger als bisher. Dabei sind 35 Männer und 21 Frauen.

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