Geld reicht nicht für Qualitätssicherung im Ganztag - Mindener Initiative für Gebührenerhöhung MI will trotz Kritik am Vorgehen des Schulbüros für Erhöhung der Gebühren stimmen Minden (mt/lkp). Die Mindener Initiative (MI) kritisiert die Vorgehensweise des Schulbüros der Stadt bei der Frage nach der Erhöhung der Gebühren für den Offenen Ganztag. "Eltern und Politik sind einmal mehr viel zu spät über das geplante Vorgehen der Verwaltung informiert worden", moniert der schulpolitische Sprecher der MI, Peter Westhäuser. Es habe kaum Zeit gegeben, die vorgeschlagene Gebührenerhöhung im Offenen Ganztag tief greifend zu diskutieren.Dennoch sieht die Mindener Initiative die Situation wie die Träger der Ganztagsbetreuung. Die jetzt zur Verfügung stehenden Mittel reichten nicht aus, um die Qualität der Kinderbetreuung zu halten. "Wir werden daher in der Ratssitzung am Donnerstag für die Gebührenerhöhung stimmen", betont der Pädagoge Peter Westhäuser.Der kritisiert aber im gleichen Atemzug, dass sich die Träger des Offenen Ganztags nicht früher zu Wort gemeldet hätten, was die Kostensituation angehe. "Fünf Jahre haben sie nichts gesagt", so der MI-Fraktionsgeschäftsführer. Dementsprechend hoch müsse jetzt die Beitragsanpassung ausfallen, was schmerze, blickt er in Richtung der betroffenen Eltern.Es gebe aber auch zu bedenken, dass bei einem Verzicht auf die Aufstockung der Finanzmittel für den Offenen Ganztag die Gefahr bestünde, die freien Träger könnten von der Fahne gehen. "Das ist eine Situation, die wir nicht riskieren dürfen", erklärt MI-Fraktionssprecher Harald Steinmetz. Der verweist außerdem darauf, dass eine Sozialkomponente bei der geplanten Gebührenerhöhung berücksichtigt sei.Unter dem Strich stehe, dass die absolute Erhöhung schlecht sei, die MI aber keine wirkliche Alternative sehe. "Wir haben keine andere Möglichkeit, als der Erhöhung zuzustimmen", sagt Peter Westhäuser. Und Harald Steinmetz ergänzt: "Wir sollten aber auch weiterhin über eine Gebührenstaffelung nachdenken, ähnlich wie es in den Kindergärten mit den Einkommensgrenzen gehandhabt wird."

Geld reicht nicht für Qualitätssicherung im Ganztag - Mindener Initiative für Gebührenerhöhung

Minden (mt/lkp). Die Mindener Initiative (MI) kritisiert die Vorgehensweise des Schulbüros der Stadt bei der Frage nach der Erhöhung der Gebühren für den Offenen Ganztag. "Eltern und Politik sind einmal mehr viel zu spät über das geplante Vorgehen der Verwaltung informiert worden", moniert der schulpolitische Sprecher der MI, Peter Westhäuser. Es habe kaum Zeit gegeben, die vorgeschlagene Gebührenerhöhung im Offenen Ganztag tief greifend zu diskutieren.

Dennoch sieht die Mindener Initiative die Situation wie die Träger der Ganztagsbetreuung. Die jetzt zur Verfügung stehenden Mittel reichten nicht aus, um die Qualität der Kinderbetreuung zu halten. "Wir werden daher in der Ratssitzung am Donnerstag für die Gebührenerhöhung stimmen", betont der Pädagoge Peter Westhäuser.

Der kritisiert aber im gleichen Atemzug, dass sich die Träger des Offenen Ganztags nicht früher zu Wort gemeldet hätten, was die Kostensituation angehe. "Fünf Jahre haben sie nichts gesagt", so der MI-Fraktionsgeschäftsführer. Dementsprechend hoch müsse jetzt die Beitragsanpassung ausfallen, was schmerze, blickt er in Richtung der betroffenen Eltern.

Es gebe aber auch zu bedenken, dass bei einem Verzicht auf die Aufstockung der Finanzmittel für den Offenen Ganztag die Gefahr bestünde, die freien Träger könnten von der Fahne gehen. "Das ist eine Situation, die wir nicht riskieren dürfen", erklärt MI-Fraktionssprecher Harald Steinmetz. Der verweist außerdem darauf, dass eine Sozialkomponente bei der geplanten Gebührenerhöhung berücksichtigt sei.

Unter dem Strich stehe, dass die absolute Erhöhung schlecht sei, die MI aber keine wirkliche Alternative sehe. "Wir haben keine andere Möglichkeit, als der Erhöhung zuzustimmen", sagt Peter Westhäuser. Und Harald Steinmetz ergänzt: "Wir sollten aber auch weiterhin über eine Gebührenstaffelung nachdenken, ähnlich wie es in den Kindergärten mit den Einkommensgrenzen gehandhabt wird."

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