Großbrand in Minden-Meißen: Ermittlungen in alle Richtungen Brandexperten von Polizei und Versicherungen nehmen Arbeit auf Minden-Meißen (lkp). Schon in der Nacht war auch die Polizei mit einem Großaufgebot beim Brand in Meißen vor Ort. Aber nicht nur 30 Uniformierte sicherten die Brandstelle und das weitere Umfeld, auch die Kriminalwache stellte erste eigene Beobachtungen an. Die eigentlichen Brandermittlungen zur Schadenshöhe und vor allem zur möglichen Ursache des Großfeuers konnten jedoch erst am Vormittag, bei Tageslicht, aufgenommen werden. "Allerdings konnten die Beamten aufgrund der andauernden Löscharbeiten der Feuerwehr nur eingeschränkt ihre Untersuchungen vornehmen", teilte Polizeisprecher Ralf Steinmeyer am Nachmittag mit. Noch gar nicht betreten konnten die Ermittler eine etwa 25 mal 35 Meter große, geschlossene Werkhalle mit Satteldach. Dort und im Bereich einer ähnlich großen, überdachten und frei zugänglichen Fläche wollen Zeugen die ersten Flammen bemerkt haben.Während die Überdachung einstürzte, blieben Teile der geschlossenen Halle stehen. Bislang konnten die Brandermittler diesen Bereich noch nicht betreten, sondern lediglich über Fenster und Türen einen Blick ins Innere werfen. "Wann die Polizisten die Halle für weitere Untersuchungen betreten können, ist noch unklar", sagte Steinmeyer. "Die Brandstelle ist beschlagnahmt."Die Beamten ermitteln in alle Richtungen. Auch die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Geschäftsleitung, Mitarbeiter und Nachbarn wurden bereits befragt.Deutlich in die Höhe schraubten die Fachleute die Schadenshöhe. Der Schaden wird seitens der Polizei auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Durch das Feuer wurde auch ein auf dem Außengelände abgestellter kompletter Sattelzug samt Auflieger vernichtet. Zwei weitere dort geparkte Auflieger erlitten ebenfalls Schäden. Die Höhe der Schäden an benachbarten Wohnhäusern stand noch nicht fest.

Großbrand in Minden-Meißen: Ermittlungen in alle Richtungen

Minden-Meißen (lkp). Schon in der Nacht war auch die Polizei mit einem Großaufgebot beim Brand in Meißen vor Ort. Aber nicht nur 30 Uniformierte sicherten die Brandstelle und das weitere Umfeld, auch die Kriminalwache stellte erste eigene Beobachtungen an.

Ein Raub der Flammen: Brandermittler inspizieren gemeinsam mit Feuerwehrleuten einen komplett ausgebrannten Sattelzug. - © Foto: Alex Lehn
Ein Raub der Flammen: Brandermittler inspizieren gemeinsam mit Feuerwehrleuten einen komplett ausgebrannten Sattelzug. - © Foto: Alex Lehn

Die eigentlichen Brandermittlungen zur Schadenshöhe und vor allem zur möglichen Ursache des Großfeuers konnten jedoch erst am Vormittag, bei Tageslicht, aufgenommen werden. "Allerdings konnten die Beamten aufgrund der andauernden Löscharbeiten der Feuerwehr nur eingeschränkt ihre Untersuchungen vornehmen", teilte Polizeisprecher Ralf Steinmeyer am Nachmittag mit. Noch gar nicht betreten konnten die Ermittler eine etwa 25 mal 35 Meter große, geschlossene Werkhalle mit Satteldach. Dort und im Bereich einer ähnlich großen, überdachten und frei zugänglichen Fläche wollen Zeugen die ersten Flammen bemerkt haben.

Während die Überdachung einstürzte, blieben Teile der geschlossenen Halle stehen. Bislang konnten die Brandermittler diesen Bereich noch nicht betreten, sondern lediglich über Fenster und Türen einen Blick ins Innere werfen. "Wann die Polizisten die Halle für weitere Untersuchungen betreten können, ist noch unklar", sagte Steinmeyer. "Die Brandstelle ist beschlagnahmt."

Die Beamten ermitteln in alle Richtungen. Auch die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Geschäftsleitung, Mitarbeiter und Nachbarn wurden bereits befragt.

Deutlich in die Höhe schraubten die Fachleute die Schadenshöhe. Der Schaden wird seitens der Polizei auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Durch das Feuer wurde auch ein auf dem Außengelände abgestellter kompletter Sattelzug samt Auflieger vernichtet. Zwei weitere dort geparkte Auflieger erlitten ebenfalls Schäden. Die Höhe der Schäden an benachbarten Wohnhäusern stand noch nicht fest.

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