75.000 Masken für Bedürftige im Kreis Minden-Lübbecke Minden (mt/fat). Wer mit dem Bus unterwegs ist oder einkaufen geht, muss aktuell eine medizinische Schutzmaske tragen. Für alle Menschen, die sich eine solche nicht leisten können, hat die NRW-Landesregierung nun ein spezielles Sonderprogramm auf den Weg gebracht. 8,7 Millionen medizinische Masken werden derzeit über Kommunen, Tafeln und Freie Wohlfahrtspflege an Bedürftige verteilt. Laut Mitteilung des Kreises hat Minden-Lübbecke vom Land insgesamt 71.000 dieser Masken erhalten. Landrätin Anna Bölling begrüßt dieses unbürokratische Vorgehen und die direkte Hilfe für Betroffene. „Zu Beginn der Pandemie waren medizinische Masken ein knappes Gut und insofern war es zum damaligen Zeitpunkt richtig, auch textile Masken und Schals als Mund-Nasenschutz zu erlauben“, sagt die Landrätin. „Die Wissenschaft sagt uns nach den Erfahrungen der vergangenen Monate jedoch deutlich, dass die medizinischen Masken die Verbreitung der Corona-Viren deutlich stärker eindämmen“, so Anna Bölling. Angesichts der aggressiveren Virus-Mutationen, die auch im Mühlenkreis angekommen sind, appelliert Landrätin Bölling weiterhin an die bekannten Regeln zur Pandemiebekämpfung. Über mehrere Stunden haben nun Mitarbeitende der Kreisverwaltung im großen Sitzungssaal die Masken in Briefumschläge gesteckt. Zusätzlich zu den 71.000 Masken des Landes hat der Kreis diese Zahl noch einmal um 4.000 Masken aus seinen Beständen aufgestockt. Anna Bölling ist angesichts des Einsatzes ihrer Mitarbeitenden sehr dankbar: „Es war toll zu sehen, wie engagiert die Frauen und Männer dabei waren und wie schnell sich die Kisten mit den Briefumschlägen gefüllt haben.“ Die rund 15.000 Umschläge werden nun in den kommenden Tagen in den Postkästen der Adressaten landen. „Wir bitten um Verständnis, dass der Versand nach und nach erfolgen muss. Auch unser Zusteller ist leider nicht in der Lage, alle Umschläge auf einmal zu versenden“, sagt Sozialdezernent Hans-Joerg Deichholz und bittet um Geduld. Übrig gebliebene Masken werden nun den Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt, um weiteren Bedürftigen vor Ort zu helfen. Der zuständige NRW-Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, hatte bei der Vorstellung des Sonderprogramms Anfang Februar direkt weitere Hilfe in Aussicht gestellt: „8,7 Millionen medizinische Masken sind nur ein erster Schritt angesichts der Anzahl bedürftiger Menschen in Nordrhein-Westfalen, wir wollen schnell und ohne große Bürokratie und Antragsformulare helfen! Eine weitere Tranche ist geplant“, so der Landesminister.

75.000 Masken für Bedürftige im Kreis Minden-Lübbecke

Landrätin Anna Katharina Bölling (von links), Kreisdirektorin Cornelia Schöder, Wolfgang Backs (Leiter Sozialamt) und Lars Jungfer (Leiter Amt pro Arbeit). Foto: Kreis Minden-Lübbecke/Florian Hemann © Kreis Minden-Lübbecke/Florian Hemann

Minden (mt/fat). Wer mit dem Bus unterwegs ist oder einkaufen geht, muss aktuell eine medizinische Schutzmaske tragen. Für alle Menschen, die sich eine solche nicht leisten können, hat die NRW-Landesregierung nun ein spezielles Sonderprogramm auf den Weg gebracht. 8,7 Millionen medizinische Masken werden derzeit über Kommunen, Tafeln und Freie Wohlfahrtspflege an Bedürftige verteilt. Laut Mitteilung des Kreises hat Minden-Lübbecke vom Land insgesamt 71.000 dieser Masken erhalten.

Landrätin Anna Bölling begrüßt dieses unbürokratische Vorgehen und die direkte Hilfe für Betroffene. „Zu Beginn der Pandemie waren medizinische Masken ein knappes Gut und insofern war es zum damaligen Zeitpunkt richtig, auch textile Masken und Schals als Mund-Nasenschutz zu erlauben“, sagt die Landrätin. „Die Wissenschaft sagt uns nach den Erfahrungen der vergangenen Monate jedoch deutlich, dass die medizinischen Masken die Verbreitung der Corona-Viren deutlich stärker eindämmen“, so Anna Bölling. Angesichts der aggressiveren Virus-Mutationen, die auch im Mühlenkreis angekommen sind, appelliert Landrätin Bölling weiterhin an die bekannten Regeln zur Pandemiebekämpfung.

Über mehrere Stunden haben nun Mitarbeitende der Kreisverwaltung im großen Sitzungssaal die Masken in Briefumschläge gesteckt. Zusätzlich zu den 71.000 Masken des Landes hat der Kreis diese Zahl noch einmal um 4.000 Masken aus seinen Beständen aufgestockt. Anna Bölling ist angesichts des Einsatzes ihrer Mitarbeitenden sehr dankbar: „Es war toll zu sehen, wie engagiert die Frauen und Männer dabei waren und wie schnell sich die Kisten mit den Briefumschlägen gefüllt haben.“ Die rund 15.000 Umschläge werden nun in den kommenden Tagen in den Postkästen der Adressaten landen. „Wir bitten um Verständnis, dass der Versand nach und nach erfolgen muss. Auch unser Zusteller ist leider nicht in der Lage, alle Umschläge auf einmal zu versenden“, sagt Sozialdezernent Hans-Joerg Deichholz und bittet um Geduld.

Übrig gebliebene Masken werden nun den Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt, um weiteren Bedürftigen vor Ort zu helfen. Der zuständige NRW-Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, hatte bei der Vorstellung des Sonderprogramms Anfang Februar direkt weitere Hilfe in Aussicht gestellt: „8,7 Millionen medizinische Masken sind nur ein erster Schritt angesichts der Anzahl bedürftiger Menschen in Nordrhein-Westfalen, wir wollen schnell und ohne große Bürokratie und Antragsformulare helfen! Eine weitere Tranche ist geplant“, so der Landesminister.

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