68 Neuinfektionen: Inzidenz in Espelkamp deutlich höher als 400 Minden (mt/lo). Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Freitag 68 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus registriert - 20 davon alleine in Espelkamp. Die Kreis-Inzidenz steigt damit und liegt damit nach MT-Berechnungen bei 131,8, der Wert für Espelkamp liegt derweil bei 439,8. Diese Daten werden zum morgigen Samstag in das RKI-Dashboard mit den offiziellen Zahl eingearbeitet, zum aktuellen Stand beträgt der RKI-Wert für den Mühlenkreis 131,2. Wie Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle auf MT-Nachfrage mitteilt, sei die hohe Anzahl neuer Fälle in Espelkamp auf Ausbrüche in mehreren Großfamilien zurückzuführen. Die Inzidenz für die Stadt weist seit Tagen die höchste im Kreis auf. Im MT-Verbreitungsgebiet sieht's wie folgt aus: Porta Westfalica (120,7), Minden (110,1), Hille (45,5) und Petershagen (43,8). An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 28 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit vier Infizierte versorgt, alle befinden sich auf der Intensivstation. Die Situation an den Schulen und Kitas bleibt weiterhin angespannt. Wie Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz mitteilt, hat das Gesundheitsamt an 64 Schulen im Kreisgebiet aktuell 174 infizierte Schülerinnen, Schüler und zwei Mitarbeitende registriert. Zudem gibt es an 18 Kitas insgesamt 20 positiv getestete Kinder und eine Betreuungskraft, die sich infiziert hat. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r

68 Neuinfektionen: Inzidenz in Espelkamp deutlich höher als 400

Symbolbild: © Pixabay

Minden (mt/lo). Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Freitag 68 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus registriert - 20 davon alleine in Espelkamp. Die Kreis-Inzidenz steigt damit und liegt damit nach MT-Berechnungen bei 131,8, der Wert für Espelkamp liegt derweil bei 439,8. Diese Daten werden zum morgigen Samstag in das RKI-Dashboard mit den offiziellen Zahl eingearbeitet, zum aktuellen Stand beträgt der RKI-Wert für den Mühlenkreis 131,2.

Wie Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle auf MT-Nachfrage mitteilt, sei die hohe Anzahl neuer Fälle in Espelkamp auf Ausbrüche in mehreren Großfamilien zurückzuführen. Die Inzidenz für die Stadt weist seit Tagen die höchste im Kreis auf. Im MT-Verbreitungsgebiet sieht's wie folgt aus: Porta Westfalica (120,7), Minden (110,1), Hille (45,5) und Petershagen (43,8).


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An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 28 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit vier Infizierte versorgt, alle befinden sich auf der Intensivstation.

Die Situation an den Schulen und Kitas bleibt weiterhin angespannt. Wie Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz mitteilt, hat das Gesundheitsamt an 64 Schulen im Kreisgebiet aktuell 174 infizierte Schülerinnen, Schüler und zwei Mitarbeitende registriert. Zudem gibt es an 18 Kitas insgesamt 20 positiv getestete Kinder und eine Betreuungskraft, die sich infiziert hat.

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Inzwischen sind 204.645 Menschen im Kreis Minden-Lübbecke – also 65,93 Prozent – mindestens einmal geimpft, 540 mehr als am Vortag. 191.936 Menschen im Kreis sind mittlerweile vollständig geimpft – 646 mehr als am Vortag. Das entspricht 61,83 Prozent der Bevölkerung.

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Im OWL-Vergleich liegt der Kreis Minden-Lübbecke damit weiterhin auf Rang drei hinter Höxter (71,31 Prozent beziehungsweise 67,66 Prozent) und Bielefeld (71,23 Prozent beziehungsweise 66,08 Prozent). Am wenigsten weit mit den Impfungen ist bislang der Kreis Gütersloh vorangekommen. Nur 59,81 Prozent der Menschen sind dort erst- und 56,06 Prozent vollimmunisiert sind.

Diese Werte dürften allerdings noch etwas höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen.

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Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen 70,7 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 64,9 Prozent (Stand: 10. September 2021). Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 66,3 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 61,9 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf (Stand: 10. September 2021)

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