Update: 63 aktive Corona-Fälle im Kreisgebiet, 121 Personen in Quarantäne Minden (mt/mob/mre/ps). Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke ist erneut angestiegen und liegt nun bei 63. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 53. Damit gibt es innerhalb eines Tages zehn Neuinfektionen. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche liegt bei 40. Wie Kreis-Pressesprecherin Janine Küchhold mitteilt, gebe es nun insgesamt 604 laborbestätigte Corona-Fälle, 541 Fälle gelten als abgeschlossen. 13 Personen sind in Zusammenhang mit dem Virus verstorben, sie werden in die abgeschlossen Fälle eingerechnet. Auf MT-Nachfrage teilt Küchhold mit, dass die aktuell wieder ansteigenden Fallzahlen im gesamten Kreis Minden-Lübbecke überwiegend auf Reiserückkehrende sowie deren Kontaktpersonen zurückzuführen sind. Bei den Betroffenen handele es sich überwiegend um leichtere Krankheitsverläufe.  Der Kreis macht im Rahmen einer MT-Anfrage auch Angaben zu der aktuellen Situation in der Verwaltung. So würde der Arbeitsaufwand des Gesundheitamts mit steigender Fallzahl erheblich zunehmen, weiterhin arbeite der Kreis im Pandemiemodus/Krisenstabsmodus. Küchhold weist ebenfalls daraufhin, dass der Kreis Minden-Lübbecke trotz des Anstiegs der vergangenen Tage noch weit von der Marke von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in einer Woche entfernt sei. Im Kreis Minden-Lübbecke mit rund 310.000 Einwohnern (Stand: 31.12.2018) müsste es mehr als 150 Neuinfektionen binnen einer Woche geben. "Die notwendigen Maßnahmen werden, wie auch bereits in der Vergangenheit, an das Infektionsgeschehen angepasst", so Küchhold. Außerdem teil sie mit, dass sich am Donnerstagnachmittag kreisweit 121 Menschen in Quarantäne befänden. Die meisten aktiven Fälle gibt es in Minden (34 / +5), gefolgt von Rahden (9), Porta Westfalica (7), Bad Oeynhausen (4), Espelkamp (3 / +2), Hille (1), Preußisch Oldendorf (2 / +1) und Lübbecke (2 / +1) und Petershagen (1 /+1). Nur in Hüllhorst und Stemwede sind derzeit keine Person nachweislich am Corona-Virus erkrankt. Wie Christian Busse, Pressesprecher der Mühlenkreiskliniken, mitteilt, wird aktuell ein Covid-19-Patient auf der Isolierstation des Johannes-Wesling-Klinikums behandelt. "Wir hatten zwischendrin drei Tage ohne einen Covid-19-Patienten", so Buss und fügt an : "Wir richten uns auf eine steigende Fallzahl ein und können jederzeit auf die Lage dynamisch reagieren." In der Spitzenzeit wurden im Universitätsklinikum Minden bis zu 25 Covid-19-Patienten auf der Isolierstation und der Intensivstation behandelt. Wer aus dem Auslandsurlaub wieder in den Kreis zurückkehrt, kann sich ab sofort freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Das Angebot gilt innerhalb der ersten 72 Stunden nach Wiederreinreise. Ein Wiederholungstest pro Person wird zusätzlich übernommen. Die Kosten dafür werden aus dem Gesundheitsfonds getragen. Aufgrund der damit verbundenen steigenden Anzahl an Tests, ist auch weiterhin mit einer steigenden Fallzahl zu rechnen.

Update: 63 aktive Corona-Fälle im Kreisgebiet, 121 Personen in Quarantäne

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke ist erneut angestiegen und liegt nun bei 63. MT- © Foto: Alex Lehn

Minden (mt/mob/mre/ps). Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke ist erneut angestiegen und liegt nun bei 63. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 53. Damit gibt es innerhalb eines Tages zehn Neuinfektionen. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche liegt bei 40.

Wie Kreis-Pressesprecherin Janine Küchhold mitteilt, gebe es nun insgesamt 604 laborbestätigte Corona-Fälle, 541 Fälle gelten als abgeschlossen. 13 Personen sind in Zusammenhang mit dem Virus verstorben, sie werden in die abgeschlossen Fälle eingerechnet. Auf MT-Nachfrage teilt Küchhold mit, dass die aktuell wieder ansteigenden Fallzahlen im gesamten Kreis Minden-Lübbecke überwiegend auf Reiserückkehrende sowie deren Kontaktpersonen zurückzuführen sind. Bei den Betroffenen handele es sich überwiegend um leichtere Krankheitsverläufe. 

Der Kreis macht im Rahmen einer MT-Anfrage auch Angaben zu der aktuellen Situation in der Verwaltung. So würde der Arbeitsaufwand des Gesundheitamts mit steigender Fallzahl erheblich zunehmen, weiterhin arbeite der Kreis im Pandemiemodus/Krisenstabsmodus. Küchhold weist ebenfalls daraufhin, dass der Kreis Minden-Lübbecke trotz des Anstiegs der vergangenen Tage noch weit von der Marke von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in einer Woche entfernt sei. Im Kreis Minden-Lübbecke mit rund 310.000 Einwohnern (Stand: 31.12.2018) müsste es mehr als 150 Neuinfektionen binnen einer Woche geben. "Die notwendigen Maßnahmen werden, wie auch bereits in der Vergangenheit, an das Infektionsgeschehen angepasst", so Küchhold. Außerdem teil sie mit, dass sich am Donnerstagnachmittag kreisweit 121 Menschen in Quarantäne befänden.

Die meisten aktiven Fälle gibt es in Minden (34 / +5), gefolgt von Rahden (9), Porta Westfalica (7), Bad Oeynhausen (4), Espelkamp (3 / +2), Hille (1), Preußisch Oldendorf (2 / +1) und Lübbecke (2 / +1) und Petershagen (1 /+1). Nur in Hüllhorst und Stemwede sind derzeit keine Person nachweislich am Corona-Virus erkrankt.

Wie Christian Busse, Pressesprecher der Mühlenkreiskliniken, mitteilt, wird aktuell ein Covid-19-Patient auf der Isolierstation des Johannes-Wesling-Klinikums behandelt. "Wir hatten zwischendrin drei Tage ohne einen Covid-19-Patienten", so Buss und fügt an : "Wir richten uns auf eine steigende Fallzahl ein und können jederzeit auf die Lage dynamisch reagieren." In der Spitzenzeit wurden im Universitätsklinikum Minden bis zu 25 Covid-19-Patienten auf der Isolierstation und der Intensivstation behandelt.

Wer aus dem Auslandsurlaub wieder in den Kreis zurückkehrt, kann sich ab sofort freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Das Angebot gilt innerhalb der ersten 72 Stunden nach Wiederreinreise. Ein Wiederholungstest pro Person wird zusätzlich übernommen. Die Kosten dafür werden aus dem Gesundheitsfonds getragen. Aufgrund der damit verbundenen steigenden Anzahl an Tests, ist auch weiterhin mit einer steigenden Fallzahl zu rechnen.

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