RKI-Fallzahlen 5.500 neue Corona-Fälle in Deutschland: RKI-Wert für Minden-Lübbecke bei 88,9 Berlin (dpa/ps). Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5412 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Minden-Lübbecke liegt dort unterdessen bei 88,9. Es ist der offizielle Wert und bedeutet den ersten Werktag unter dem Schwellenwert von 100.  Sollte der RKI-Wert auch in den nächsten vier Werktagen unter 100 liegen, wird es im Mühlenkreis ab kommenden Sonntag zahlreiche Lockerungen in allen Bereichen geben. Das MT hatte bereits am Sonntag als Vorgriff auf die heutigen RKI-Zahlen vermeldet, dass der Wert unter 100 liegen wird. Wegen unterschiedlichen Meldewegen, ergibt sich zwischen dem MT und RKI ein leichter Unterschied.  Die MT-Berechnungen ergaben am Sonntag eine Inzidenz von 90,5 - diese ist laut RKI mit einem Wert von 88,9 dann sogar etwas geringer ausgefallen. Zum Vergleich der bundesweiten Zahlen: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6.922 Ansteckungen, also rund 1.500 mehr als am heutigen Montag, gelegen. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI. «Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.» Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI bundesweit bei 83,1 (Vortag: 83,1; Vorwoche: 119,1). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 64 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 54 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.598.846 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.300.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 86.160. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,82 (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.
RKI-Fallzahlen

5.500 neue Corona-Fälle in Deutschland: RKI-Wert für Minden-Lübbecke bei 88,9

Das RKI-Dashboard zeigt am Montagmorgen einen Wert von 88,9 für den Mühlenkreis an.  © MT-Screenshot: Patrick Schwemling

Berlin (dpa/ps). Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5412 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Minden-Lübbecke liegt dort unterdessen bei 88,9. Es ist der offizielle Wert und bedeutet den ersten Werktag unter dem Schwellenwert von 100. 

Sollte der RKI-Wert auch in den nächsten vier Werktagen unter 100 liegen, wird es im Mühlenkreis ab kommenden Sonntag zahlreiche Lockerungen in allen Bereichen geben. Das MT hatte bereits am Sonntag als Vorgriff auf die heutigen RKI-Zahlen vermeldet, dass der Wert unter 100 liegen wird. Wegen unterschiedlichen Meldewegen, ergibt sich zwischen dem MT und RKI ein leichter Unterschied.  Die MT-Berechnungen ergaben am Sonntag eine Inzidenz von 90,5 - diese ist laut RKI mit einem Wert von 88,9 dann sogar etwas geringer ausgefallen.


Zum Vergleich der bundesweiten Zahlen: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6.922 Ansteckungen, also rund 1.500 mehr als am heutigen Montag, gelegen. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI. «Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.»

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI bundesweit bei 83,1 (Vortag: 83,1; Vorwoche: 119,1). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 64 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 54 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.598.846 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.300.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 86.160.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,82 (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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