Boa bringt Leben in die Obere Altstadt Drittes Fest am 2. Juli / Anwohner zum Mitmachen aufgerufen / Vom Fotowettbewerb bis zur Schnitzeljagd Von Ulrike Mißbach Minden (mt). Noch schlummert die große Boa auf dem Dachboden vom Bildungswerk und Forum. Doch schon bald wird sie aus ihrem Winterschlaf gerissen und restauriert, damit sie beim Obere Altstadtfest am 2. Juli im neuen Glanz erstrahlt. Zum dritten Mal lädt das Netzwerk Boa (Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt) zu einem Fest rund um den Friedensplatz ein. Und da darf das Maskottchen - die farbenfrohe Schlange - natürlich nicht fehlen.Boa ist ein Zusammenschluss der ansässigen Bildungseinrichtungen, sozialen Organisationen und Bürgerinitiativen. Gemeinsam unterstützt das Netzwerk Bürgerengagement und Eine-Welt-Arbeit. "In der Vielfalt der Kulturen sehen wir eine Bereicherung, um eine weltoffene, zukunftsfähige Kommunikation zu fördern sowie die Umwelt aktiv mit zu gestalten", so der Grundsatz des Netzwerks.Zum ersten Mal findet das Fest, zu dem alle zwei Jahre eingeladen wird, nicht nach, sondern bereits vor den Sommerferien statt. "In diesem Jahr sind die Ferien so spät, dass es Herbst geworden wäre, wenn wir erst nach den Ferien eingeladen hätten", meint Mitorganisator Falk Bloech von der Aktionsgemeinschaft Friedenswoche (friwo).Die Organisatoren, zu denen auch Sieghilde Winkelmann (Bildungswerk und Forum), Daniela Basti (Eine-Welt-Dorf), Heidrun Spanier (Fernuniversität, Studienzentrum Minden) und Birgit Schwenker (friwo) gehören, freuen sich, dass der Kreis derer, die sich am Altstadtfest beteiligen, von Jahr zu Jahr wächst."In diesem Jahr nimmt erstmals auch die Interessenstandortgemeinschaft Obermarktstraße an dem bunten Treiben unter dem Motto Mit allen - für alle teil", meint Heidrun Spanier. Darüber hinaus habe, ebenfalls zum ersten Mal, auch der Integrationsrat versprochen, sich mit einem Schachturnier, Theateraufführungen, einem Malwettbewerb sowie einem Folkloretanzkurs zu beteiligen. "Wer Spaß an den Tänzen hat, kann dann später einen Kurs im Bildungswerk und Forum belegen", erklärt Sieghilde Winkelmann.Auch Simeonstraße mit mehr Leben füllenNoch mehr als bisher mit Leben füllen, will auch Pari-Sozial Minden die Simeonsstraße. Während der Verein bislang lediglich mit Infoständen präsent war, plant er in diesem Jahr verschiedene Aktionen."Gerne würden wir zu einer Lesung einladen, aber zurzeit sind wir noch auf der Suche nach einem passenden Ort", erläutert Daniela Basti. In diesem Jahr sind alle Besucher zu einer großen Schnitzeljagd aufgerufen. "Unser Ziel ist es, die Obere Altstadt noch bekannter zu machen", meint Birgit Schenker.Um dieses Ziel zu erreichen, ruft Boa alle Hobbyfotografen zu einem Wettbewerb "Das Gesicht der Oberen Altstadt" auf. Fotografiert werden kann dabei vom Porträt bis zur Hausfassade alles, was typisch für den Stadtteil ist. Die Bilder werden auf der Internetseite der Friwo präsentiert. Beim Altstadtfest können die Besucher dann für ihr Lieblingsbild votieren.In Zusammenarbeit mit dem Leo-Sympher-Berufskolleg und der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule lädt das Eine-Welt-Dorf zu einem "Markt der Möglichkeiten" ein, bei dem erneuerbare Energien im Mittelpunkt stehen.Besonders wichtig sei den Organisatoren, dass die Bewohnerinnen und Bewohner mit eigenen Aktivitäten ins Fest eingebunden werden, erläutert Heidrun Spanier. Das Spektrum reicht vom Flohmarktstand bis zum individuellen Auftritt. Jeder hat die Möglichkeit, sein Können zu präsentieren, ermuntern die Organisatoren. Interessenten sind zum nächsten Treffen des Netzwerks am Donnerstag, 24. Februar, 18 Uhr, ins Martinihaus eingeladen.Die deutsche Unesco-Kommission hat Boa als offizielles UN-Dekadeprojekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung" anerkannt und macht damit die Obere Altstadt bundesweit bekannt. Weitere Informationen unter www.dekade.org

Boa bringt Leben in die Obere Altstadt

Minden (mt). Noch schlummert die große Boa auf dem Dachboden vom Bildungswerk und Forum. Doch schon bald wird sie aus ihrem Winterschlaf gerissen und restauriert, damit sie beim Obere Altstadtfest am 2. Juli im neuen Glanz erstrahlt.

Zum dritten Mal lädt das Netzwerk Boa (Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt) zu einem Fest rund um den Friedensplatz ein. Und da darf das Maskottchen - die farbenfrohe Schlange - natürlich nicht fehlen.

Boa ist ein Zusammenschluss der ansässigen Bildungseinrichtungen, sozialen Organisationen und Bürgerinitiativen. Gemeinsam unterstützt das Netzwerk Bürgerengagement und Eine-Welt-Arbeit. "In der Vielfalt der Kulturen sehen wir eine Bereicherung, um eine weltoffene, zukunftsfähige Kommunikation zu fördern sowie die Umwelt aktiv mit zu gestalten", so der Grundsatz des Netzwerks.

Zum ersten Mal findet das Fest, zu dem alle zwei Jahre eingeladen wird, nicht nach, sondern bereits vor den Sommerferien statt. "In diesem Jahr sind die Ferien so spät, dass es Herbst geworden wäre, wenn wir erst nach den Ferien eingeladen hätten", meint Mitorganisator Falk Bloech von der Aktionsgemeinschaft Friedenswoche (friwo).

Die Organisatoren, zu denen auch Sieghilde Winkelmann (Bildungswerk und Forum), Daniela Basti (Eine-Welt-Dorf), Heidrun Spanier (Fernuniversität, Studienzentrum Minden) und Birgit Schwenker (friwo) gehören, freuen sich, dass der Kreis derer, die sich am Altstadtfest beteiligen, von Jahr zu Jahr wächst.

"In diesem Jahr nimmt erstmals auch die Interessenstandortgemeinschaft Obermarktstraße an dem bunten Treiben unter dem Motto Mit allen - für alle teil", meint Heidrun Spanier. Darüber hinaus habe, ebenfalls zum ersten Mal, auch der Integrationsrat versprochen, sich mit einem Schachturnier, Theateraufführungen, einem Malwettbewerb sowie einem Folkloretanzkurs zu beteiligen. "Wer Spaß an den Tänzen hat, kann dann später einen Kurs im Bildungswerk und Forum belegen", erklärt Sieghilde Winkelmann.

Auch Simeonstraße mit mehr Leben füllen
Noch mehr als bisher mit Leben füllen, will auch Pari-Sozial Minden die Simeonsstraße. Während der Verein bislang lediglich mit Infoständen präsent war, plant er in diesem Jahr verschiedene Aktionen.

"Gerne würden wir zu einer Lesung einladen, aber zurzeit sind wir noch auf der Suche nach einem passenden Ort", erläutert Daniela Basti. In diesem Jahr sind alle Besucher zu einer großen Schnitzeljagd aufgerufen. "Unser Ziel ist es, die Obere Altstadt noch bekannter zu machen", meint Birgit Schenker.

Um dieses Ziel zu erreichen, ruft Boa alle Hobbyfotografen zu einem Wettbewerb "Das Gesicht der Oberen Altstadt" auf. Fotografiert werden kann dabei vom Porträt bis zur Hausfassade alles, was typisch für den Stadtteil ist. Die Bilder werden auf der Internetseite der Friwo präsentiert. Beim Altstadtfest können die Besucher dann für ihr Lieblingsbild votieren.

In Zusammenarbeit mit dem Leo-Sympher-Berufskolleg und der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule lädt das Eine-Welt-Dorf zu einem "Markt der Möglichkeiten" ein, bei dem erneuerbare Energien im Mittelpunkt stehen.

Besonders wichtig sei den Organisatoren, dass die Bewohnerinnen und Bewohner mit eigenen Aktivitäten ins Fest eingebunden werden, erläutert Heidrun Spanier. Das Spektrum reicht vom Flohmarktstand bis zum individuellen Auftritt. Jeder hat die Möglichkeit, sein Können zu präsentieren, ermuntern die Organisatoren. Interessenten sind zum nächsten Treffen des Netzwerks am Donnerstag, 24. Februar, 18 Uhr, ins Martinihaus eingeladen.

Die deutsche Unesco-Kommission hat Boa als offizielles UN-Dekadeprojekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung" anerkannt und macht damit die Obere Altstadt bundesweit bekannt. Weitere Informationen unter www.dekade.org

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden