260 Eltern stimmen für die geplante Sekundarschule am Wiehen Minden (mt/ani). Ein deutlicheres Ergebnis als erforderlich gewesen wäre: 260 Eltern haben sich für den Aufbau der Sekundarschule am Wiehen ausgesprochen. 75 Schüler sind mindestens erforderlich, damit die Schule mit drei fünften Klassen an den Start gehen kann. Jetzt haben die Stadt Minden und der Steuerungskreis mit dem Ergebnis der Elternbefragung ein erstes Etappenziel erreicht. Im nächsten Schritt steht das Thema erneut auf der Agenda des Ausschusses für Bildungsarbeit am Dienstag, 24. November. Dann wird über den Start der Sekundarschule und über die auslaufende Auflösung der jetzigen Käthe-Kollwitz-Realschule beraten (Berichte im MT). Das Konzept sieht vor: In Häverstädt soll an dem Standort der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Realschule (Am Wiehen) eine neue Schule des längeren gemeinsamen Lernens entstehen. Dafür hat die Stadt Minden 2019 – mit Unterstützung von Bildungsexperten, Schulleitungen und Lehrkräften – einen Prozess begonnen, um die neue Schule an den Start zu bringen. Diese könnte dann mit einem ersten Jahrgang von drei fünften Klassen im Sommer 2021/22 beginnen – zunächst im Gebäude des Hauses der Bildung (Königswall, nahe der KTG) und ab dem Schuljahr 2023/24 am neuen Standort in Häverstädt. Um die Schule überhaupt an den Start bringen zu können, fordert das Land Nordrhein-Westfalen eine formelle Elternbefragung. Daher erhielten alle Mindener Eltern und Erziehungsberechtigten mit einem Kind in der dritten und vierten Klasse zum 28. September einen Fragebogen, der bis zum 12. Oktober schriftlich oder auch online beantwortet werden konnte. Die Auswertung der Befragung ist in den Herbstferien gelaufen und liegt nun vor. Insgesamt wurden 1.824 Eltern und Erziehungsberechtigte angeschrieben, 697 auswertbare Fragebögen kamen zurück. „Das entspricht einer Quote von 38 Prozent“, erläutert Schulentwicklungsplaner Tim Hahnefeldt. Auf die entscheidende Frage „Wenn es ab nächstem Schuljahr eine neue städtische integrierte Sekundarschule gäbe, würden Sie Ihr Kind dort anmelden?“ antworteten 112 Eltern mit „ganz bestimmt“ und 148 mit „eher ja“. Somit erhielt die geplante Sekundarschule insgesamt 260 positive Stimmen, was deutlich über dem geforderten Mindestwert von 75 liegt. Die weiteren Antwortmöglichkeiten „eher nein“ kreuzten 237 Eltern an, „bestimmt nicht“ gaben 200 der Teilnehmenden an. Insgesamt 131 von 362 befragten Eltern mit Kindern in Klasse 3 gaben eine positive Stimme für die Sekundarschule ab. Dies entspricht einem Anteil von etwa 36 Prozent. Für die vierten Klassen sprachen sich 129 von 335 Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte für eine Anmeldung an der Sekundarschule aus. Das entspricht einem Anteil von ca. 39 Prozent. Obwohl die Ablehnung höher war als die Zustimmung sieht sich der Bereich Bildung, Kultur, Sport und Freizeit dennoch in seinem Konzept, das in Zusammenarbeit mit Schulentwicklungsberater Horst Selle aus Bielefeld entwickelt wurde, deutlich bestätigt. „Die 260 Ja-Stimmen als Absichtserklärung zur Anmeldung für die Sekundarschule sind als klarer Auftrag zu sehen, den Prozess weiterzuführen“, so Stadtkämmerer Norbert Kresse. Das Ergebnis der Elternbefragung stelle eine zentrale Grundlage für das „Aufwachsen“ der Sekundarschule Am Wiehen dar. Weitere Informationen zum Konzept der Schule finden sich auf der Homepage: minden.de/sekundarschuleamwiehen.

260 Eltern stimmen für die geplante Sekundarschule am Wiehen

Über die geplante Sekundarschule am Wiehen können sich Eltern seit einigen Monaten auch online informieren. Außerdem gab es mehrere Informationsabende. MT-Foto (Archiv): Alex Lehn © Alex Lehn

Minden (mt/ani). Ein deutlicheres Ergebnis als erforderlich gewesen wäre: 260 Eltern haben sich für den Aufbau der Sekundarschule am Wiehen ausgesprochen. 75 Schüler sind mindestens erforderlich, damit die Schule mit drei fünften Klassen an den Start gehen kann. Jetzt haben die Stadt Minden und der Steuerungskreis mit dem Ergebnis der Elternbefragung ein erstes Etappenziel erreicht. Im nächsten Schritt steht das Thema erneut auf der Agenda des Ausschusses für Bildungsarbeit am Dienstag, 24. November. Dann wird über den Start der Sekundarschule und über die auslaufende Auflösung der jetzigen Käthe-Kollwitz-Realschule beraten (Berichte im MT).

Das Konzept sieht vor: In Häverstädt soll an dem Standort der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Realschule (Am Wiehen) eine neue Schule des längeren gemeinsamen Lernens entstehen. Dafür hat die Stadt Minden 2019 – mit Unterstützung von Bildungsexperten, Schulleitungen und Lehrkräften – einen Prozess begonnen, um die neue Schule an den Start zu bringen. Diese könnte dann mit einem ersten Jahrgang von drei fünften Klassen im Sommer 2021/22 beginnen – zunächst im Gebäude des Hauses der Bildung (Königswall, nahe der KTG) und ab dem Schuljahr 2023/24 am neuen Standort in Häverstädt.

Um die Schule überhaupt an den Start bringen zu können, fordert das Land Nordrhein-Westfalen eine formelle Elternbefragung. Daher erhielten alle Mindener Eltern und Erziehungsberechtigten mit einem Kind in der dritten und vierten Klasse zum 28. September einen Fragebogen, der bis zum 12. Oktober schriftlich oder auch online beantwortet werden konnte. Die Auswertung der Befragung ist in den Herbstferien gelaufen und liegt nun vor.

Insgesamt wurden 1.824 Eltern und Erziehungsberechtigte angeschrieben, 697 auswertbare Fragebögen kamen zurück. „Das entspricht einer Quote von 38 Prozent“, erläutert Schulentwicklungsplaner Tim Hahnefeldt.

Auf die entscheidende Frage „Wenn es ab nächstem Schuljahr eine neue städtische integrierte Sekundarschule gäbe, würden Sie Ihr Kind dort anmelden?“ antworteten 112 Eltern mit „ganz bestimmt“ und 148 mit „eher ja“. Somit erhielt die geplante Sekundarschule insgesamt 260 positive Stimmen, was deutlich über dem geforderten Mindestwert von 75 liegt. Die weiteren Antwortmöglichkeiten „eher nein“ kreuzten 237 Eltern an, „bestimmt nicht“ gaben 200 der Teilnehmenden an.

Insgesamt 131 von 362 befragten Eltern mit Kindern in Klasse 3 gaben eine positive Stimme für die Sekundarschule ab. Dies entspricht einem Anteil von etwa 36 Prozent. Für die vierten Klassen sprachen sich 129 von 335 Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte für eine Anmeldung an der Sekundarschule aus. Das entspricht einem Anteil von ca. 39 Prozent.

Obwohl die Ablehnung höher war als die Zustimmung sieht sich der Bereich Bildung, Kultur, Sport und Freizeit dennoch in seinem Konzept, das in Zusammenarbeit mit Schulentwicklungsberater Horst Selle aus Bielefeld entwickelt wurde, deutlich bestätigt. „Die 260 Ja-Stimmen als Absichtserklärung zur Anmeldung für die Sekundarschule sind als klarer Auftrag zu sehen, den Prozess weiterzuführen“, so Stadtkämmerer Norbert Kresse. Das Ergebnis der Elternbefragung stelle eine zentrale Grundlage für das „Aufwachsen“ der Sekundarschule Am Wiehen dar.

Weitere Informationen zum Konzept der Schule finden sich auf der Homepage: minden.de/sekundarschuleamwiehen.

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