So unterschiedlich liefen die beiden Demos heute in Minden ab

Kerstin Rickert

Etwa 50 bis 60 Menschen beteiligten sich an der Grundrechte-Demonstration, zum Teil auch mit spontanen Wortbeiträgen. Foto: Kerstin Rickert - © Kerstin Rickert
Etwa 50 bis 60 Menschen beteiligten sich an der Grundrechte-Demonstration, zum Teil auch mit spontanen Wortbeiträgen. Foto: Kerstin Rickert (© Kerstin Rickert)

Minden. Eine Mahnwache zur Situation in den Flüchtlingslagern im Mittelmeerraum am Vormittag, eine „Kundgebung für Freiheit und Selbstbestimmung" am Nachmittag: Insgesamt etwa 70 bis 80 Menschen versammelten sich am Samstag bei zwei Demonstrationen auf dem Marktplatz in der Mindener Innenstadt.

Unter dem Motto „Evakuiert alle Lager - #LeaveNoOneBehind" beteiligte sich das Mindener Bündnis „Seebrücke Minden" an einem bundesweiten Aktionstag, um auf die Situation in den Flüchtlingslagern im Mittelmeerraum aufmerksam zu machen und Solidarität mit den Geflüchteten zu fordern. In orangefarbenen Westen, mit Mund-Nasen-Schutz und auf Abstand hielten die etwa zwanzig Demonstranten eine halbstündige Mahnwache. An zwei Info-Tischen warb das Bündnis mit Flyern für Unterstützung, eine Ansprache zu den Hintergründen der Aktion gab es mit Verweis auf Schutzmaßnahmen gegen eine mögliche Übertragung des Coronavirus nicht.

Unter dem Motto „Evakuiert alle Lager - #LeaveNoOneBehind“ beteiligte sich das Mindener Bündnis „Seebrücke Minden“ an einem bundesweiten Aktionstag. Foto: Kerstin Rickert - © Kerstin Rickert
Unter dem Motto „Evakuiert alle Lager - #LeaveNoOneBehind“ beteiligte sich das Mindener Bündnis „Seebrücke Minden“ an einem bundesweiten Aktionstag. Foto: Kerstin Rickert (© Kerstin Rickert)

Ganz anders verlief die zweite Demonstration am Nachmittag: Auf Schutzmasken verzichteten die Organisatoren, darunter Impf-Gegner sowie Mitglieder der Gruppen „Nicht ohne uns - demokratischer Widerstand" und „Grundrechte OWL", weitgehend.

Die Liste ihrer Themen war lang und reichte von der Forderung nach „Aufklärung und Transparenz in der Politik" über die Ablehnung von Impfzwang bis zu der Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Etwa 50 bis 60 Menschen beteiligten sich an der Grundrechte-Demonstration, zum Teil auch mit spontanen Wortbeiträgen.

Ausführlicher Bericht folgt.

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So unterschiedlich liefen die beiden Demos heute in Minden abKerstin RickertMinden. Eine Mahnwache zur Situation in den Flüchtlingslagern im Mittelmeerraum am Vormittag, eine „Kundgebung für Freiheit und Selbstbestimmung" am Nachmittag: Insgesamt etwa 70 bis 80 Menschen versammelten sich am Samstag bei zwei Demonstrationen auf dem Marktplatz in der Mindener Innenstadt. Unter dem Motto „Evakuiert alle Lager - #LeaveNoOneBehind" beteiligte sich das Mindener Bündnis „Seebrücke Minden" an einem bundesweiten Aktionstag, um auf die Situation in den Flüchtlingslagern im Mittelmeerraum aufmerksam zu machen und Solidarität mit den Geflüchteten zu fordern. In orangefarbenen Westen, mit Mund-Nasen-Schutz und auf Abstand hielten die etwa zwanzig Demonstranten eine halbstündige Mahnwache. An zwei Info-Tischen warb das Bündnis mit Flyern für Unterstützung, eine Ansprache zu den Hintergründen der Aktion gab es mit Verweis auf Schutzmaßnahmen gegen eine mögliche Übertragung des Coronavirus nicht. Ganz anders verlief die zweite Demonstration am Nachmittag: Auf Schutzmasken verzichteten die Organisatoren, darunter Impf-Gegner sowie Mitglieder der Gruppen „Nicht ohne uns - demokratischer Widerstand" und „Grundrechte OWL", weitgehend. Die Liste ihrer Themen war lang und reichte von der Forderung nach „Aufklärung und Transparenz in der Politik" über die Ablehnung von Impfzwang bis zu der Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Etwa 50 bis 60 Menschen beteiligten sich an der Grundrechte-Demonstration, zum Teil auch mit spontanen Wortbeiträgen. Ausführlicher Bericht folgt.