Dritte Auflage für „Das neue wir“ erstmal in der Warteschleife Ursula Koch Minden. „Ich bin total traurig“, sagt Theaterintendantin Andrea Krauledat zur Absage für die Neuauflage zu „Das neue wir“, die am 9. Mai im und vor dem Stadttheater geplant war. „Wir müssen abwarten, wann Großveranstaltungen wieder möglich sind“, begründet sie, warum noch kein neuer Termin festgelegt ist. Möglicherweise sei ein neuer Anlauf im Spätsommer möglich, aber dafür sei es noch zu früh. Fest steht für sie: In die Vorbereitung der dritten Auflage haben schon so viele Initiativen und Vereine Zeit investiert, dass sie auf jeden Fall nachgeholt werden soll. „Das hat alle Beteiligten getröstet“, sagt Krauledat. Der dreitägige Kongress „Das neue Wir“ in Minden hatte 2017 die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gruppen, die sich mit dem Thema Integration beschäftigen, gefördert. Damals waren an drei Tagen rund 3.000 Besucher im Stadttheater. Dort gab es Live-Musik, Infostände auf dem Markt der Möglichkeiten im ganzen Haus, ein Speed-Dating zum besseren Kennenlernen auf der Bühne, ein Kochzelt und vor allem den Auftritt der Theatergruppe junger Geflüchteter mit „Blick nach vorn“. Damals hatten Andrea Krauledat und die Beigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz zusammen mit vielen Institutionen der Stadt Minden organisiert. Krauledat ist wichtig, dass das, was damals angestoßen wurde, auch lebendig bleibt. Darum organisierte sie 2018 zusammen mit dem Welthaus eine deutlich kleinere Neuauflage für einen Abend. In diesem Jahr hat das Stadttheater allein das Heft in der Hand, plant aber gemeinsam mit den Jugendhäusern, dem Welthaus, Integrationsbüro, den Flüchtlingspaten des Kirchenkreises, der Caritas und vielen mehr. Das Ziel ist, dass die Flüchtlingsinitiativen sichtbar werden. Die grobe Planung steht, was noch fehlt, ist die Feinabstimmung. Dafür wären noch ein paar Treffen nötig, aber die sind ja zur Zeit nicht möglich, erläutert Krauledat. Sobald das wieder möglich sei, werde der Faden wieder aufgenommen.

Dritte Auflage für „Das neue wir“ erstmal in der Warteschleife

© Olfermann

Minden. „Ich bin total traurig“, sagt Theaterintendantin Andrea Krauledat zur Absage für die Neuauflage zu „Das neue wir“, die am 9. Mai im und vor dem Stadttheater geplant war. „Wir müssen abwarten, wann Großveranstaltungen wieder möglich sind“, begründet sie, warum noch kein neuer Termin festgelegt ist. Möglicherweise sei ein neuer Anlauf im Spätsommer möglich, aber dafür sei es noch zu früh. Fest steht für sie: In die Vorbereitung der dritten Auflage haben schon so viele Initiativen und Vereine Zeit investiert, dass sie auf jeden Fall nachgeholt werden soll. „Das hat alle Beteiligten getröstet“, sagt Krauledat.

Der dreitägige Kongress „Das neue Wir“ in Minden hatte 2017 die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gruppen, die sich mit dem Thema Integration beschäftigen, gefördert. Damals waren an drei Tagen rund 3.000 Besucher im Stadttheater. Dort gab es Live-Musik, Infostände auf dem Markt der Möglichkeiten im ganzen Haus, ein Speed-Dating zum besseren Kennenlernen auf der Bühne, ein Kochzelt und vor allem den Auftritt der Theatergruppe junger Geflüchteter mit „Blick nach vorn“. Damals hatten Andrea Krauledat und die Beigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz zusammen mit vielen Institutionen der Stadt Minden organisiert.

Krauledat ist wichtig, dass das, was damals angestoßen wurde, auch lebendig bleibt. Darum organisierte sie 2018 zusammen mit dem Welthaus eine deutlich kleinere Neuauflage für einen Abend. In diesem Jahr hat das Stadttheater allein das Heft in der Hand, plant aber gemeinsam mit den Jugendhäusern, dem Welthaus, Integrationsbüro, den Flüchtlingspaten des Kirchenkreises, der Caritas und vielen mehr. Das Ziel ist, dass die Flüchtlingsinitiativen sichtbar werden.

Die grobe Planung steht, was noch fehlt, ist die Feinabstimmung. Dafür wären noch ein paar Treffen nötig, aber die sind ja zur Zeit nicht möglich, erläutert Krauledat. Sobald das wieder möglich sei, werde der Faden wieder aufgenommen.

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