Minden/Hille

Viel zu schnell unterwegs: Linienbus von Polizei gestoppt

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Ein Linienbus überschritt in Rothenuffeln die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 25 km/h. Symbolfoto: MT-Archiv - © Lehn,Alexander
Ein Linienbus überschritt in Rothenuffeln die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 25 km/h. Symbolfoto: MT-Archiv (© Lehn,Alexander)

Minden/Hille (mt/fat). Zahlreiche Temposünder gab es bei Geschwindigkeitskontrollen in der vergangenen Woche in Minden und in Rothenuffeln. Dies teilte die Polizei Minden-Lübbecke mit. Darunter war auch der Fahrer eines Linienbusses. Bei ihm zeigte das Messgerät 76 Stundenkilometer bei erlaubten 50 km/h an. Zudem war in Minden ein Autofahrer annähernd doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt.

Am vergangenen Samstag, 28, März, richteten die Beamten des Verkehrsdienstes gegen 17 Uhr eine Kontrollstelle am Petershäger Weg in Minden ein. Trauriger Spitzenreiter war hier der Fahrer eines Ford, der mit Tempo 96 fuhr. Zulässig an dieser Stelle sind lediglich 50 km/h. Auf den Fahrer kommt ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot zu. Insgesamt fertigten die Einsatzkräfte während der mehrstündigen Überprüfung elf Anzeigen sowie 29 Verwarnungsgelder.

Drei Tage zuvor hatten die Polizisten bereits das Tempolimit in Rothenuffeln auf der Lübbecker Straße überwacht. Hier
fiel am Nachmittag der mit Fahrgästen besetzte Bus auf, dessen Fahrer deutlich zu schnell fuhr. Dem Mann droht nun ein Fahrverbot. An diesem Tag wurden 24 Anzeigen notiert. Fünf Fahrzeugführer fuhren schneller als 80 Stundenkilometer - erlaubt sind an dieser Stelle lediglich 50 km/h. Zudem tauchten in der Bilanz am Ende des Tages 96 Verwarnungsgelder auf.

Die Polizeit mutmaßt, dass einige Autofahrer das aufgrund der Ausgangssperre verminderte Verkehrsaufkommen im Mühlenkreis dazu nutzten, um stärker aufs Gaspedal zu drücken. Bei ihren Kontrollen fiel den Beamten auf, dass gegenwärtig vermehrt Verstöße festgestellt und dabei zum Teil sehr hohe Geschwindigkeiten gemessen würden.

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Minden/HilleViel zu schnell unterwegs: Linienbus von Polizei gestopptMinden/Hille (mt/fat). Zahlreiche Temposünder gab es bei Geschwindigkeitskontrollen in der vergangenen Woche in Minden und in Rothenuffeln. Dies teilte die Polizei Minden-Lübbecke mit. Darunter war auch der Fahrer eines Linienbusses. Bei ihm zeigte das Messgerät 76 Stundenkilometer bei erlaubten 50 km/h an. Zudem war in Minden ein Autofahrer annähernd doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Am vergangenen Samstag, 28, März, richteten die Beamten des Verkehrsdienstes gegen 17 Uhr eine Kontrollstelle am Petershäger Weg in Minden ein. Trauriger Spitzenreiter war hier der Fahrer eines Ford, der mit Tempo 96 fuhr. Zulässig an dieser Stelle sind lediglich 50 km/h. Auf den Fahrer kommt ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot zu. Insgesamt fertigten die Einsatzkräfte während der mehrstündigen Überprüfung elf Anzeigen sowie 29 Verwarnungsgelder. Drei Tage zuvor hatten die Polizisten bereits das Tempolimit in Rothenuffeln auf der Lübbecker Straße überwacht. Hier fiel am Nachmittag der mit Fahrgästen besetzte Bus auf, dessen Fahrer deutlich zu schnell fuhr. Dem Mann droht nun ein Fahrverbot. An diesem Tag wurden 24 Anzeigen notiert. Fünf Fahrzeugführer fuhren schneller als 80 Stundenkilometer - erlaubt sind an dieser Stelle lediglich 50 km/h. Zudem tauchten in der Bilanz am Ende des Tages 96 Verwarnungsgelder auf. Die Polizeit mutmaßt, dass einige Autofahrer das aufgrund der Ausgangssperre verminderte Verkehrsaufkommen im Mühlenkreis dazu nutzten, um stärker aufs Gaspedal zu drücken. Bei ihren Kontrollen fiel den Beamten auf, dass gegenwärtig vermehrt Verstöße festgestellt und dabei zum Teil sehr hohe Geschwindigkeiten gemessen würden.