Schreie in der Nacht - Marianne Simon erlebte bei der Flucht am Kriegsende Grausames

Doris Christoph

Marianne Simon, geborene Tschirner, wurde in Gruna geboren, das heute zu Polen gehört. - © Foto: Alex Lehn
Marianne Simon, geborene Tschirner, wurde in Gruna geboren, das heute zu Polen gehört. (© Foto: Alex Lehn)

Minden. Die Mutter konnte schlecht sterben, sagt Marianne Simon. In ihren letzten Tagen vor 21 Jahren ließ die Vergangenheit sie nicht zur Ruhe kommen. „Sie hat etwas nicht verarbeitet“, sagt ihre Tochter. Über die verlorene Heimat in Schlesien wurde zu Hause viel gesprochen, die Sehnsucht blieb so am Leben – auch bei Marianne Simon. Über alles andere schwieg die Familie: die Flucht, die Angst, die Gewalt. „Die schrecklichen Erlebnisse wurden weggedrückt.“

Marianne Simon hat es nach dem Tod der Mutter aufgeschrieben, eine Psychologin hatte ihr dazu geraten. Und nun erzählt sie dem MT davon. „Ich staune, dass man 75 Jahre danach darüber sprechen kann.“ Es sind schreckliche Dinge, von denen sie berichtet. Wie beeinflusst das ein Kind? „Man ist wahrscheinlich abgehärtet. Aber eigentlich bin ich seelisch auch sehr empfindlich.“

Die Fotos im Album stammen von Verwandten. Marianne Simon und ihre Familie konnten auf der Flucht keine Bilder mitnehmen.
Die Fotos im Album stammen von Verwandten. Marianne Simon und ihre Familie konnten auf der Flucht keine Bilder mitnehmen.

Die heute 86-Jährige wird als Marianne Tschirner in Gruna im Kreis Görlitz geboren. Die Eltern besitzen einen kleinen Bauernhof. 1940 muss ihr Vater in den Krieg ziehen, er kämpft in Russland. Bei der Einschulung seiner Tochter ist er nicht mehr dabei. Die Mutter versorgt die Landwirtschaft zusammen mit einem französischen Zwangsarbeiter. „Antoine war ein Vater-Ersatz für mich“, berichtet Marianne Simon. Um die Weihnachtszeit 1944 kommen die ersten Flüchtlingstrecks durchs Dorf, zwei Monate später sollten sich auch Marianne und ihre Familie auf die Flucht begeben.

Die Frauen hatten das schon länger vorbereitet. Doch als sich die Mutter (36) mit Marianne und ihrem Bruder Herbert (13) am 15. Februar 1945 einer Wagenkolonne aus dem Dorf anschließen will, weigern sich die Großeltern ihre Heimat zu verlassen. „Meine Mutter war sehr unter Druck. Sie wollte die Schwiegereltern nicht alleine lassen“, erinnert sich Simon. Sie bleiben, obwohl die russischen Soldaten immer näher rücken.

Drei Tage später wird der Familie die Entscheidung abgenommen: Deutsche Soldaten, die sich auf dem Hof einquartiert hatten, treten den Rückzug an und nehmen sie mit. Wochenlange Irrfahrten beginnen.

Die Soldaten bringen Marianne, ihre Mutter und ihren Bruder sowie die Großeltern und ihre Großmutter mit Wagen nach Löbau in eine Schule, von dort geht es in einem Güterzug nach Dresden. „Es qualmte und brannte überall“, schildert Marianne Simon den Anblick. Auf der anschließenden dreitägigen Zugfahrt Richtung Pilsen im heutigen Tschechien bombardieren Tiefflieger die Waggons, einige werden getroffen. „Viele Leute sind gestorben.“ Während kurzer Stopps werden die Toten aus dem Zug geschafft. Als besonders schrecklich empfindet Simon es, wenn Familien ihre toten Kinder zurücklassen mussten. „Das war so grausam.“

Ihre Familie hat Glück und bleibt unversehrt. In der Nähe von Pilsen leben die Flüchtlinge zehn Wochen in einer Schule. Die kleine Marianne feiert hier ihren elften Geburtstag. Ende April bringt ein Zug die Familie nach Zittau in Sachsen. Wegen der Fliegerangriffe kann sie auch hier nicht bleiben. Soldaten bringen sie über die Böhmische Grenze nach Zwickau. Dort erlebt die Familie den 8. Mai, den Tag des Kriegsendes.

Die Einheimischen freuen sich, doch die Deutschen haben Angst. Zu Fuß tritt Marianne Simons Familie die Heimreise an, in den Bäumen am Wegesrand sieht das kleine Mädchen aufgeknüpfte deutsche Soldaten hängen. „Man ist als Kind wie erstarrt und läuft doch einfach weiter.“ Und sie hört, wie Frauen von Soldaten vergewaltigt werden. Am 15. Mai kommen die Flüchtlinge wieder im Heimatdorf an, doch der elterliche Hof ist zerstört. Nur das Haus der Großeltern steht noch, Möbel gibt es dort keine mehr. „Aber wir waren froh, keine Flüchtlinge mehr zu sein.“ Doch dann sei das Drama richtig losgegangen.

Vor allem mit dem Einmarsch polnischer Soldaten verbindet Marianne Simon Schlimmes. Als diese ins Dorf kamen, habe ihre Mutter kaum noch zu Hause geschlafen. „Sie war eine gut aussehende Frau. Sie hat sich immer verstecken müssen.“ Der Großvater hält Wache am Fenster. „Wenn er Soldaten kommen sah, dann pfiff er und meine Mutter sprang aus dem Fenster.“ Die 36-Jährige versteckt sich in Bombenkratern auf den Feldern. Oft ist die Tochter bei ihr. „Wenn die Soldaten keine Frauen fanden, nahmen sie die Mädchen mit.“ Sie habe viele gekannt, die anschließend gestorben seien, meint die 86-Jährige. Was die Männer mit ihnen machten, wusste sie lange nicht. „Wir waren ja nicht aufgeklärt.“

Am 20. Juni 1945 verliert die Familie endgültig ihr Zuhause: Drei bewaffnete polnische Soldaten betreten das Haus und zwingen alle zu gehen. Die Mutter darf sich nicht einmal Schuhe anziehen, als der Großvater interveniert, wird er zusammengeschlagen. Bei der Erinnerung versagt Marianne Simon die Stimme, Tränen treten in ihre Augen: „Er blutete überall.“

Soldaten treiben die Dorfbewohner Richtung Görlitz, kurz vor der Neiße sollen sie auf einer Wiese übernachten. Die Kinder und die Großmutter setzen sich auf die Mutter, um sie zu verstecken. In der Nacht hören sie die Schreie anderer Frauen. Am nächsten Morgen werden sie – ihrer Habseligkeiten beraubt – über die Neiße in einen Stadtpark getrieben und sich schließlich selbst überlassen. Die Heimatlosigkeit beginnt.

Die Familie kommt bei Verwandten in Ostritz bei Görlitz unter. Anfang August macht das Gerücht die Runde, man könne wieder ins Heimatdorf zurück. Die Familie geht los, aber bei Görlitz ist Schluss: Marianne hat Typhus. Sie ist zu schwach für den langen Marsch. Die Großeltern aber gehen – sie hat sie nie wieder gesehen. „Uns wurde erzählt, dass sie dort umgebracht wurden.“

In Görlitz findet die Mutter eine Bleibe. Von ihrer Pritsche aus sieht das kranke Kind, wie die Toten der Stadt in Wagen eingesammelt werden. „Als ob einer Heu stapelte.“ Tausende seien gestorben. „Aber ich habe es geschafft, ich lebe noch.“

Zwei Jahre nach dem letzten Lebenszeichen gibt es endlich Nachricht vom Vater. Beide Elternteile hatten den Suchdienst des Roten Kreuzes kontaktiert. Im März 1946 sieht Marianne Simon ihren Vater in Minden wieder. Er wurde aus amerikanischer Gefangenschaft entlassen und ist bei Verwandten in Leteln untergekommen. Und weil er Arbeit findet, darf er seine Ehefrau, die Schwiegermutter und die Kinder nach Minden holen. Die Erlebnisse belasten die Familie. Der Vater hat nachts Alpträume und schlägt um sich. Über die Gründe spricht er nicht. Nur die Heimat ist immer wieder Thema.

In den 1950er-Jahren bauen sich die Eltern ein Haus. Marianne Simon beginnt beinnt eine Lehre in einem Handarbeitsgeschäft am Markt. Das Ankommen fällt trotzdem schwer. Willkommen seien sie hier nicht gewesen, erinnert sich Marianne Simon. In ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Günther findet sie einen Leidensgenossen. Er stammt ursprünglich aus Pommern. 1965 wird Sohn Frank geboren. Mit beiden sprach Marianne Simon oft über die Vergangenheit. Andere Vertriebene lernt sie in der Pommerschen Landsmannschaft kennen, die die Witwe viele Jahre lang leitet. „Über das Erlebte kann man nur mit denen sprechen, die auch diese Erlebnisse hatten“, ist ihre Erfahrung. Ein paar Mal hat sie das alte Heimatdorf besucht, auch das Haus ihrer Großeltern. 1975 war sie das erste Mal dort. Die neuen Besitzer haben sie hereingelassen. „Danach war ich zwei Tage krank. Ich wusste, dass es verloren ist. Das hat weh getan.“

MT-Serie Kriegsende

Zurzeit ist das Interesse an den persönlichen Geschichten der Männer und Frauen, die das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt haben, besonders groß. Denn im Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Das MT berichtet in den kommenden Monaten darüber.

Wer selbst als Zeitzeuge seine über seine Erinnerungen erzählen möchte, kann sich telefonisch unter (0571) 882 73 oder per E-Mail an lokales@mt.de melden.

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Schreie in der Nacht - Marianne Simon erlebte bei der Flucht am Kriegsende GrausamesDoris ChristophMinden. Die Mutter konnte schlecht sterben, sagt Marianne Simon. In ihren letzten Tagen vor 21 Jahren ließ die Vergangenheit sie nicht zur Ruhe kommen. „Sie hat etwas nicht verarbeitet“, sagt ihre Tochter. Über die verlorene Heimat in Schlesien wurde zu Hause viel gesprochen, die Sehnsucht blieb so am Leben – auch bei Marianne Simon. Über alles andere schwieg die Familie: die Flucht, die Angst, die Gewalt. „Die schrecklichen Erlebnisse wurden weggedrückt.“ Marianne Simon hat es nach dem Tod der Mutter aufgeschrieben, eine Psychologin hatte ihr dazu geraten. Und nun erzählt sie dem MT davon. „Ich staune, dass man 75 Jahre danach darüber sprechen kann.“ Es sind schreckliche Dinge, von denen sie berichtet. Wie beeinflusst das ein Kind? „Man ist wahrscheinlich abgehärtet. Aber eigentlich bin ich seelisch auch sehr empfindlich.“ Die heute 86-Jährige wird als Marianne Tschirner in Gruna im Kreis Görlitz geboren. Die Eltern besitzen einen kleinen Bauernhof. 1940 muss ihr Vater in den Krieg ziehen, er kämpft in Russland. Bei der Einschulung seiner Tochter ist er nicht mehr dabei. Die Mutter versorgt die Landwirtschaft zusammen mit einem französischen Zwangsarbeiter. „Antoine war ein Vater-Ersatz für mich“, berichtet Marianne Simon. Um die Weihnachtszeit 1944 kommen die ersten Flüchtlingstrecks durchs Dorf, zwei Monate später sollten sich auch Marianne und ihre Familie auf die Flucht begeben. Die Frauen hatten das schon länger vorbereitet. Doch als sich die Mutter (36) mit Marianne und ihrem Bruder Herbert (13) am 15. Februar 1945 einer Wagenkolonne aus dem Dorf anschließen will, weigern sich die Großeltern ihre Heimat zu verlassen. „Meine Mutter war sehr unter Druck. Sie wollte die Schwiegereltern nicht alleine lassen“, erinnert sich Simon. Sie bleiben, obwohl die russischen Soldaten immer näher rücken. Drei Tage später wird der Familie die Entscheidung abgenommen: Deutsche Soldaten, die sich auf dem Hof einquartiert hatten, treten den Rückzug an und nehmen sie mit. Wochenlange Irrfahrten beginnen. Die Soldaten bringen Marianne, ihre Mutter und ihren Bruder sowie die Großeltern und ihre Großmutter mit Wagen nach Löbau in eine Schule, von dort geht es in einem Güterzug nach Dresden. „Es qualmte und brannte überall“, schildert Marianne Simon den Anblick. Auf der anschließenden dreitägigen Zugfahrt Richtung Pilsen im heutigen Tschechien bombardieren Tiefflieger die Waggons, einige werden getroffen. „Viele Leute sind gestorben.“ Während kurzer Stopps werden die Toten aus dem Zug geschafft. Als besonders schrecklich empfindet Simon es, wenn Familien ihre toten Kinder zurücklassen mussten. „Das war so grausam.“ Ihre Familie hat Glück und bleibt unversehrt. In der Nähe von Pilsen leben die Flüchtlinge zehn Wochen in einer Schule. Die kleine Marianne feiert hier ihren elften Geburtstag. Ende April bringt ein Zug die Familie nach Zittau in Sachsen. Wegen der Fliegerangriffe kann sie auch hier nicht bleiben. Soldaten bringen sie über die Böhmische Grenze nach Zwickau. Dort erlebt die Familie den 8. Mai, den Tag des Kriegsendes. Die Einheimischen freuen sich, doch die Deutschen haben Angst. Zu Fuß tritt Marianne Simons Familie die Heimreise an, in den Bäumen am Wegesrand sieht das kleine Mädchen aufgeknüpfte deutsche Soldaten hängen. „Man ist als Kind wie erstarrt und läuft doch einfach weiter.“ Und sie hört, wie Frauen von Soldaten vergewaltigt werden. Am 15. Mai kommen die Flüchtlinge wieder im Heimatdorf an, doch der elterliche Hof ist zerstört. Nur das Haus der Großeltern steht noch, Möbel gibt es dort keine mehr. „Aber wir waren froh, keine Flüchtlinge mehr zu sein.“ Doch dann sei das Drama richtig losgegangen. Vor allem mit dem Einmarsch polnischer Soldaten verbindet Marianne Simon Schlimmes. Als diese ins Dorf kamen, habe ihre Mutter kaum noch zu Hause geschlafen. „Sie war eine gut aussehende Frau. Sie hat sich immer verstecken müssen.“ Der Großvater hält Wache am Fenster. „Wenn er Soldaten kommen sah, dann pfiff er und meine Mutter sprang aus dem Fenster.“ Die 36-Jährige versteckt sich in Bombenkratern auf den Feldern. Oft ist die Tochter bei ihr. „Wenn die Soldaten keine Frauen fanden, nahmen sie die Mädchen mit.“ Sie habe viele gekannt, die anschließend gestorben seien, meint die 86-Jährige. Was die Männer mit ihnen machten, wusste sie lange nicht. „Wir waren ja nicht aufgeklärt.“ Am 20. Juni 1945 verliert die Familie endgültig ihr Zuhause: Drei bewaffnete polnische Soldaten betreten das Haus und zwingen alle zu gehen. Die Mutter darf sich nicht einmal Schuhe anziehen, als der Großvater interveniert, wird er zusammengeschlagen. Bei der Erinnerung versagt Marianne Simon die Stimme, Tränen treten in ihre Augen: „Er blutete überall.“ Soldaten treiben die Dorfbewohner Richtung Görlitz, kurz vor der Neiße sollen sie auf einer Wiese übernachten. Die Kinder und die Großmutter setzen sich auf die Mutter, um sie zu verstecken. In der Nacht hören sie die Schreie anderer Frauen. Am nächsten Morgen werden sie – ihrer Habseligkeiten beraubt – über die Neiße in einen Stadtpark getrieben und sich schließlich selbst überlassen. Die Heimatlosigkeit beginnt. Die Familie kommt bei Verwandten in Ostritz bei Görlitz unter. Anfang August macht das Gerücht die Runde, man könne wieder ins Heimatdorf zurück. Die Familie geht los, aber bei Görlitz ist Schluss: Marianne hat Typhus. Sie ist zu schwach für den langen Marsch. Die Großeltern aber gehen – sie hat sie nie wieder gesehen. „Uns wurde erzählt, dass sie dort umgebracht wurden.“ In Görlitz findet die Mutter eine Bleibe. Von ihrer Pritsche aus sieht das kranke Kind, wie die Toten der Stadt in Wagen eingesammelt werden. „Als ob einer Heu stapelte.“ Tausende seien gestorben. „Aber ich habe es geschafft, ich lebe noch.“ Zwei Jahre nach dem letzten Lebenszeichen gibt es endlich Nachricht vom Vater. Beide Elternteile hatten den Suchdienst des Roten Kreuzes kontaktiert. Im März 1946 sieht Marianne Simon ihren Vater in Minden wieder. Er wurde aus amerikanischer Gefangenschaft entlassen und ist bei Verwandten in Leteln untergekommen. Und weil er Arbeit findet, darf er seine Ehefrau, die Schwiegermutter und die Kinder nach Minden holen. Die Erlebnisse belasten die Familie. Der Vater hat nachts Alpträume und schlägt um sich. Über die Gründe spricht er nicht. Nur die Heimat ist immer wieder Thema. In den 1950er-Jahren bauen sich die Eltern ein Haus. Marianne Simon beginnt beinnt eine Lehre in einem Handarbeitsgeschäft am Markt. Das Ankommen fällt trotzdem schwer. Willkommen seien sie hier nicht gewesen, erinnert sich Marianne Simon. In ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Günther findet sie einen Leidensgenossen. Er stammt ursprünglich aus Pommern. 1965 wird Sohn Frank geboren. Mit beiden sprach Marianne Simon oft über die Vergangenheit. Andere Vertriebene lernt sie in der Pommerschen Landsmannschaft kennen, die die Witwe viele Jahre lang leitet. „Über das Erlebte kann man nur mit denen sprechen, die auch diese Erlebnisse hatten“, ist ihre Erfahrung. Ein paar Mal hat sie das alte Heimatdorf besucht, auch das Haus ihrer Großeltern. 1975 war sie das erste Mal dort. Die neuen Besitzer haben sie hereingelassen. „Danach war ich zwei Tage krank. Ich wusste, dass es verloren ist. Das hat weh getan.“ MT-Serie Kriegsende Zurzeit ist das Interesse an den persönlichen Geschichten der Männer und Frauen, die das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt haben, besonders groß. Denn im Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Das MT berichtet in den kommenden Monaten darüber. Wer selbst als Zeitzeuge seine über seine Erinnerungen erzählen möchte, kann sich telefonisch unter (0571) 882 73 oder per E-Mail an lokales@mt.de melden.