Minden

294 Corona-Infizierte insgesamt im Kreis Minden-Lübbecke - 111 Personen wieder genesen

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Symbolbild: Pixabay
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Minden (mt/mre). Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es 294 bestätigte Corona-Infektionen, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit (Stand: 31. März, 11 Uhr). Dies bedeutet einen Anstieg um 26 im Vergleich zur selben Uhrzeit am Montag. Die Zahl der Genesene beträgt nunmehr 111 - also 19 mehr als noch vor 24 Stunden. Dementsprechend sind aktuell noch 183 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Aktuell befinden sich fünf nachgewiesene Fälle in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum Minden. Sie befinden sich alle auf der Isolierstation, keiner auf der Intensivstation. Ein weiterer Patient befindet sich in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen. Insgesamt 111 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

Der Krisenstab der Kreises befasst sich derzeit mit Fragestellungen zur ambulanten Versorgung von älteren Pflegebedürftigen, um darauf so gut wie möglich vorbereitet zu sein. „Wir deklinieren verschiedene Szenarien durch. Im Zuge dessen stellt sich die Frage, wo Patienten, die ambulant nicht mehr gepflegt werden können, im Kreisgebiet zentral behandelt werden könnten", sagt Landrat Dr. Ralf Niermann. „Hierfür hat sich die Porta-Klinik in Bad Oeynhausen zur Verfügung gestellt, die durch den aktuell geltenden Aufnahmestopp für Reha-Patienten ihren regulären Betrieb schrittweise reduzieren muss und dadurch entsprechende Kapazitäten frei hat."

Krankenhäuser oder Pflegedienste, die für ältere Menschen keine Anschluss- oder generell ihre pflegerische Versorgung nicht mehr gewährleisten können, sollen sich nach Ausschöpfung aller üblichen Möglichkeiten und Wege an den Kreis wenden. Von dort wird dann zentral über die zeitlich begrenzte Notfallversorgung in der zentralen Pflegeeinheit in Bad Oeynhausen entschieden. Dort können bis zu 65 Patienten ohne und 45 mit Symptomen einer Coronainfektion in getrennten Bereichen versorgt werden. „Damit haben wir ein Reservoir geschaffen, auf das wir im Notfall zugreifen könnten", ergänzt Dezernent Hans-Joerg Deichholz. „Wir wollen so gut es geht vorbereitet sein, wenn die Fallzahlen weiter steigen sollten."

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Minden294 Corona-Infizierte insgesamt im Kreis Minden-Lübbecke - 111 Personen wieder genesenMinden (mt/mre). Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es 294 bestätigte Corona-Infektionen, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit (Stand: 31. März, 11 Uhr). Dies bedeutet einen Anstieg um 26 im Vergleich zur selben Uhrzeit am Montag. Die Zahl der Genesene beträgt nunmehr 111 - also 19 mehr als noch vor 24 Stunden. Dementsprechend sind aktuell noch 183 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Aktuell befinden sich fünf nachgewiesene Fälle in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum Minden. Sie befinden sich alle auf der Isolierstation, keiner auf der Intensivstation. Ein weiterer Patient befindet sich in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen. Insgesamt 111 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund. Der Krisenstab der Kreises befasst sich derzeit mit Fragestellungen zur ambulanten Versorgung von älteren Pflegebedürftigen, um darauf so gut wie möglich vorbereitet zu sein. „Wir deklinieren verschiedene Szenarien durch. Im Zuge dessen stellt sich die Frage, wo Patienten, die ambulant nicht mehr gepflegt werden können, im Kreisgebiet zentral behandelt werden könnten", sagt Landrat Dr. Ralf Niermann. „Hierfür hat sich die Porta-Klinik in Bad Oeynhausen zur Verfügung gestellt, die durch den aktuell geltenden Aufnahmestopp für Reha-Patienten ihren regulären Betrieb schrittweise reduzieren muss und dadurch entsprechende Kapazitäten frei hat." Krankenhäuser oder Pflegedienste, die für ältere Menschen keine Anschluss- oder generell ihre pflegerische Versorgung nicht mehr gewährleisten können, sollen sich nach Ausschöpfung aller üblichen Möglichkeiten und Wege an den Kreis wenden. Von dort wird dann zentral über die zeitlich begrenzte Notfallversorgung in der zentralen Pflegeeinheit in Bad Oeynhausen entschieden. Dort können bis zu 65 Patienten ohne und 45 mit Symptomen einer Coronainfektion in getrennten Bereichen versorgt werden. „Damit haben wir ein Reservoir geschaffen, auf das wir im Notfall zugreifen könnten", ergänzt Dezernent Hans-Joerg Deichholz. „Wir wollen so gut es geht vorbereitet sein, wenn die Fallzahlen weiter steigen sollten."