MT-Corona-Concerts: Beckdotblue Minden (och). Seit gut einer Woche liegt das kulturelle Leben brach. Alle Konzerte, Theateraufführungen und Auftritte vor Publikum sind abgesagt. Das Publikum kann streamen, fernsehen oder lesen. Aber den Künstlern brechen nicht nur die Einnahmemöglichkeiten weg, sondern auch die Möglichkeit, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Der Schriftsteller Andreas Mand, der für das Kulturforum alle zwei Jahre die Lange Nacht der Kultur organisiert, hatte sich mit der Idee an das MT gewandt, den Künstlern eine virtuelle Bühne zu bieten. Das macht die Redaktion gerne. Von heute an veröffentlichen wir an dieser Stelle die Videos, die Künstler uns zugesandt haben. Von der Stadt Minden wird die Aktion mit einem kleinen Föderbetrag unterstützt, der an die Künstler gehen wird. Beckdotblue ist ein Duo, das aus Sänger und Gitarrist Simon Snyder und Marco Schepers (Bassist und Drumcomputer) besteht. Schepers hat gerade zwei Wochen Corona-Quarantäne hinter sich gebracht, daher haben die beiden Musiker den Song für die Corona-Concerts getrennt in ihren jeweiligen Wohnzimmern aufgenommen. Das heißt, Schepers hat zuerst den Bass zum Drumcomputer aufgenommen, dann hat Snyder Gesang und Gitarre dazu aufgenommen und anschließend wurde beides zusammengeschnitten. Die beiden Musiker kennen sich aus der Blues-Cover-Band „Lass es krachen". Dort hatte Simon Snyder erwähnt, dass er eigene Songs schreibt. Weil Schepers das viel interessanter fand, als bekannte Titel nachzuspielen und weil beide beruflich viel unterwegs sind, haben sie sich zusammengetan. Das war 2015. „Wir sind damit von 40 auf 4 Konzerte im Jahr runtergegangen", sagt Schepers. „Wir machen das nur noch aus Spaß". Aufgetreten sind sie bei der Langen Nacht der Kultur, der Rocknacht im Bunker, in der Ameise und bei „Martini um 12". Die beiden kombinieren in ihren Titeln Rock mit Blues oder Metal-Riffs mit Grunge. Snyder ist der kreative Kopf, der die Titel schreibt und singt.

MT-Corona-Concerts: Beckdotblue

© Repro: MT

Minden (och). Seit gut einer Woche liegt das kulturelle Leben brach. Alle Konzerte, Theateraufführungen und Auftritte vor Publikum sind abgesagt. Das Publikum kann streamen, fernsehen oder lesen. Aber den Künstlern brechen nicht nur die Einnahmemöglichkeiten weg, sondern auch die Möglichkeit, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten.

Der Schriftsteller Andreas Mand, der für das Kulturforum alle zwei Jahre die Lange Nacht der Kultur organisiert, hatte sich mit der Idee an das MT gewandt, den Künstlern eine virtuelle Bühne zu bieten. Das macht die Redaktion gerne. Von heute an veröffentlichen wir an dieser Stelle die Videos, die Künstler uns zugesandt haben. Von der Stadt Minden wird die Aktion mit einem kleinen Föderbetrag unterstützt, der an die Künstler gehen wird.

Beckdotblue ist ein Duo, das aus Sänger und Gitarrist Simon Snyder und Marco Schepers (Bassist und Drumcomputer) besteht. Schepers hat gerade zwei Wochen Corona-Quarantäne hinter sich gebracht, daher haben die beiden Musiker den Song für die Corona-Concerts getrennt in ihren jeweiligen Wohnzimmern aufgenommen. Das heißt, Schepers hat zuerst den Bass zum Drumcomputer aufgenommen, dann hat Snyder Gesang und Gitarre dazu aufgenommen und anschließend wurde beides zusammengeschnitten.

Die beiden Musiker kennen sich aus der Blues-Cover-Band „Lass es krachen". Dort hatte Simon Snyder erwähnt, dass er eigene Songs schreibt. Weil Schepers das viel interessanter fand, als bekannte Titel nachzuspielen und weil beide beruflich viel unterwegs sind, haben sie sich zusammengetan. Das war 2015. „Wir sind damit von 40 auf 4 Konzerte im Jahr runtergegangen", sagt Schepers. „Wir machen das nur noch aus Spaß".

Aufgetreten sind sie bei der Langen Nacht der Kultur, der Rocknacht im Bunker, in der Ameise und bei „Martini um 12". Die beiden kombinieren in ihren Titeln Rock mit Blues oder Metal-Riffs mit Grunge. Snyder ist der kreative Kopf, der die Titel schreibt und singt.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden