Minden

Wachdienst kontrolliert Zugang zum Johannes Wesling Klinikum

Monika Jäger

Mit dem Wachdienst am Klinikum soll der Zugang auf wenige Personen beschränkt werden. - © Foto: MKK/pr
Mit dem Wachdienst am Klinikum soll der Zugang auf wenige Personen beschränkt werden. (© Foto: MKK/pr)

Minden. Mehrere MT-Leser wundern sich über den Wachdienst, der seit Neuestem am Johannes Wesling Klinikum vor den Zugängen steht. Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreisklinken, erklärt dazu: Einen Wachdienst habe es dort im Haus schon immer gegeben. Der war nachts mit zwei Personen in der Notaufnahme im Einsatz. Jetzt ist dieser allerdings verstärkt worden und kontrolliert an den Eingängen. So soll der Zugang auf wenige Personen beschränkt werden.

Hinein dürfen neben den Beschäftigten und den Patienten zum Beispiel Väter von Neugeborenen, Patienten, die zur Aufnahme kommen, ein Elternteil eines Kindes auf der Kinderstation. „Zudem können auch Mediziner im Einzelfall entscheiden, dass jemand besucht werden darf – etwa auf der Palliativstation.“

Die Wachleute würden jeweils die Berechtigung prüfen und gegebenenfalls auch auf den Stationen anrufen. Und eigentlich sollte dann auch jeder abgeholt werden. „Das hängt aber auch vom Arbeitsaufkommen auf der jeweiligen Station ab.“

Nein, alle Eingänge würden nicht bewacht, aber überall hingen Schilder mit dem deutlichen Hinweis, die Patienten zu schützen und nicht ins Haus zu gehen. „Wir rechnen da auch mit dem gesunden Menschenverstand.“ Und insgesamt sei die Erfahrung, dass die Besucher sehr großes Verständnis für all diese Maßnahmen hätten, so Busse weiter. Auch zum Verhalten der Wachleute seien ihm bisher keine Klagen bekannt geworden. „Nach meinem Eindruck – und ich werde ja auch jedes Mal kontrolliert – , sind sie konsequent, aber freundlich.“

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MindenWachdienst kontrolliert Zugang zum Johannes Wesling KlinikumMonika JägerMinden. Mehrere MT-Leser wundern sich über den Wachdienst, der seit Neuestem am Johannes Wesling Klinikum vor den Zugängen steht. Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreisklinken, erklärt dazu: Einen Wachdienst habe es dort im Haus schon immer gegeben. Der war nachts mit zwei Personen in der Notaufnahme im Einsatz. Jetzt ist dieser allerdings verstärkt worden und kontrolliert an den Eingängen. So soll der Zugang auf wenige Personen beschränkt werden. Hinein dürfen neben den Beschäftigten und den Patienten zum Beispiel Väter von Neugeborenen, Patienten, die zur Aufnahme kommen, ein Elternteil eines Kindes auf der Kinderstation. „Zudem können auch Mediziner im Einzelfall entscheiden, dass jemand besucht werden darf – etwa auf der Palliativstation.“ Die Wachleute würden jeweils die Berechtigung prüfen und gegebenenfalls auch auf den Stationen anrufen. Und eigentlich sollte dann auch jeder abgeholt werden. „Das hängt aber auch vom Arbeitsaufkommen auf der jeweiligen Station ab.“ Nein, alle Eingänge würden nicht bewacht, aber überall hingen Schilder mit dem deutlichen Hinweis, die Patienten zu schützen und nicht ins Haus zu gehen. „Wir rechnen da auch mit dem gesunden Menschenverstand.“ Und insgesamt sei die Erfahrung, dass die Besucher sehr großes Verständnis für all diese Maßnahmen hätten, so Busse weiter. Auch zum Verhalten der Wachleute seien ihm bisher keine Klagen bekannt geworden. „Nach meinem Eindruck – und ich werde ja auch jedes Mal kontrolliert – , sind sie konsequent, aber freundlich.“