MT-Corona-Concerts: Cut Spencer und Panorama Minden (och). Seit gut einer Woche liegt das kulturelle Leben brach. Alle Konzerte, Theateraufführungen und Auftritte vor Publikum sind abgesagt. Das Publikum kann streamen, fernsehen oder lesen. Aber den Künstlern brechen nicht nur die Einnahmemöglichkeiten weg, sondern auch die Möglichkeit, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Der Schriftsteller Andreas Mand, der für das Kulturforum alle zwei Jahre die Lange Nacht der Kultur organisiert, hatte sich mit der Idee an das MT gewandt, den Künstlern eine virtuelle Bühne zu bieten. Das macht die Redaktion gerne. Von heute an veröffentlichen wir an dieser Stelle die Videos, die Künstler uns zugesandt haben. Von der Stadt Minden wird die Aktion mit einem kleinen Föderbetrag unterstützt, der an die Künstler gehen wird. Heute heißt der Beitrag „Kranke Zeiten" von Rapper Panorama und DJ Cut Spencer. Der Mindener Juri Kreuz und der Paderborner Sven Niemann erinnern mit ihrem Song an die Menschen, die an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland vergessen werden. „Feindbilder hinterfragen, statt sie einzurahmen", fordert der Rapper. Seit 2007 tritt Juri Kreuz als Panorama auf. Mit „Blick in die Sterne" hatte er Anfang 2018 sein erstes Album herausgebracht. Die beiden Musiker haben sich vor etwa acht Jahren bei einem HipHop-Abend im Papagei kennen gelernt. Seit Anfang des vergangenen Jahres machen sie gemeinsam Musik mit politischer Dimension. Sie sind beim Asta-Festival der Uni Paderborn, beim Leineweber-Fest in Bielefeld und bei einer Papagei-Party aufgetreten. Der Song „Kranke Zeiten" soll auf Cut Spencers Album „Nonstop digging" (im übertragenen Sinn: die pausenlose Suche des DJs nach neuen Platten) erscheinen, das noch in diesem Jahr herauskommen soll. Ein neues Panorama-Album mit vielen Freunden soll spätestens 2021 erscheinen.

MT-Corona-Concerts: Cut Spencer und Panorama

© Repro: MT

Minden (och). Seit gut einer Woche liegt das kulturelle Leben brach. Alle Konzerte, Theateraufführungen und Auftritte vor Publikum sind abgesagt. Das Publikum kann streamen, fernsehen oder lesen. Aber den Künstlern brechen nicht nur die Einnahmemöglichkeiten weg, sondern auch die Möglichkeit, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten.

Der Schriftsteller Andreas Mand, der für das Kulturforum alle zwei Jahre die Lange Nacht der Kultur organisiert, hatte sich mit der Idee an das MT gewandt, den Künstlern eine virtuelle Bühne zu bieten. Das macht die Redaktion gerne. Von heute an veröffentlichen wir an dieser Stelle die Videos, die Künstler uns zugesandt haben. Von der Stadt Minden wird die Aktion mit einem kleinen Föderbetrag unterstützt, der an die Künstler gehen wird.

Heute heißt der Beitrag „Kranke Zeiten" von Rapper Panorama und DJ Cut Spencer. Der Mindener Juri Kreuz und der Paderborner Sven Niemann erinnern mit ihrem Song an die Menschen, die an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland vergessen werden. „Feindbilder hinterfragen, statt sie einzurahmen", fordert der Rapper. Seit 2007 tritt Juri Kreuz als Panorama auf. Mit „Blick in die Sterne" hatte er Anfang 2018 sein erstes Album herausgebracht.

Die beiden Musiker haben sich vor etwa acht Jahren bei einem HipHop-Abend im Papagei kennen gelernt. Seit Anfang des vergangenen Jahres machen sie gemeinsam Musik mit politischer Dimension. Sie sind beim Asta-Festival der Uni Paderborn, beim Leineweber-Fest in Bielefeld und bei einer Papagei-Party aufgetreten. Der Song „Kranke Zeiten" soll auf Cut Spencers Album „Nonstop digging" (im übertragenen Sinn: die pausenlose Suche des DJs nach neuen Platten) erscheinen, das noch in diesem Jahr herauskommen soll. Ein neues Panorama-Album mit vielen Freunden soll spätestens 2021 erscheinen.

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