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Minden ist still - Persönliche Eindrücke einer MT-Leserfotografin

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Gähnende Leere auf dem Mindener Marktplatz. Leserfoto: Ursula-Maria Hoecke
Gähnende Leere auf dem Mindener Marktplatz. Leserfoto: Ursula-Maria Hoecke

Minden (mt/nas). Die MT-Leserfotografen senden der Redaktion täglich wunderschöne Bilder, von Blumen, Insekten, der Landschaft oder auch witzigen Dingen, die ihnen draußen begegnen. Eine von ihnen ist Ursula-Maria Hoecke, die stets in unserer Fotostrecke auf MT.de vertreten oder mit ihren Bildern in der Zeitung zu sehen ist.

Ursula-Maria Hoecke war am Samstag in Minden unterwegs und teilt ihre Eindrücke mit dem MT und seinen Lesern. Sie schreibt: "Eine sehr ungewöhnliche Stimmung herrschte am Samstagmorgen in der Mindener Innenstadt. Während sich an normalen Tagen die Parkplatzsuche an der Schlagde oft als schwierig erweist, hatten die Autofahrer die Qual der Wahl".

Minden ist still

Ein leeres Bild bot sich ihr auch in der Bäckerstraße, wo einzelne Geschäfte wie Optiker, Drogerien, Bäckereien und die Kräuterhexe geöffnet waren. Es waren jedoch kaum Käufer unterwegs. "Während sonst bei Sonnenschein fast alle Stühle der Gastronomie besetzt waren, herrschte gähnende Leere am Scharn und auf dem Marktplatz. Die Menschen achteten jedoch sehr diszipliniert auf den Sicherheitsabstand vor und in den den Geschäften. Ein kleineres Unternehmen hatte extra eine Serviceklingel an der Tür angebracht, damit die Sicherheit der Kunden gewährleistet bleibt".

Ursula-Maria Hoecke sprach auch mit einem Taxifahrer. Er sagte ihr, dass es zur Zeit so wenige Fahrgäste, das Nachtfahrten nur nach telefonischer Vorbestellung durchgeführt werden und keine Wagen mehr an den Taxiständen bereitstehen.

Auch auf den Umgehungsstraßen war ungewöhnlich wenig Straßenverkehr, so der Eindruck der Leserfotografin. "Auf der viel befahrenen Ringstraße waren kaum Autos unterwegs. Wer mit dem Zug fahren wollte, musste sich auf geänderte Fahrzeiten einrichten." Dafür gab es am Parkplatz "Schwarzer Weg" ausreichen Parkplätze, schreibt sie. Und: "In der Bahnhofsvorhalle waren nur die Tauben auf der Suche nach einigen Futterresten. Nach Aussage der Angestellten von der Bäckerei ist kaum noch Laufkundschaft da und sie wissen noch nicht wie es weitergehen soll."

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MindenMinden ist still - Persönliche Eindrücke einer MT-LeserfotografinMinden (mt/nas). Die MT-Leserfotografen senden der Redaktion täglich wunderschöne Bilder, von Blumen, Insekten, der Landschaft oder auch witzigen Dingen, die ihnen draußen begegnen. Eine von ihnen ist Ursula-Maria Hoecke, die stets in unserer Fotostrecke auf MT.de vertreten oder mit ihren Bildern in der Zeitung zu sehen ist. Ursula-Maria Hoecke war am Samstag in Minden unterwegs und teilt ihre Eindrücke mit dem MT und seinen Lesern. Sie schreibt: "Eine sehr ungewöhnliche Stimmung herrschte am Samstagmorgen in der Mindener Innenstadt. Während sich an normalen Tagen die Parkplatzsuche an der Schlagde oft als schwierig erweist, hatten die Autofahrer die Qual der Wahl". Ein leeres Bild bot sich ihr auch in der Bäckerstraße, wo einzelne Geschäfte wie Optiker, Drogerien, Bäckereien und die Kräuterhexe geöffnet waren. Es waren jedoch kaum Käufer unterwegs. "Während sonst bei Sonnenschein fast alle Stühle der Gastronomie besetzt waren, herrschte gähnende Leere am Scharn und auf dem Marktplatz. Die Menschen achteten jedoch sehr diszipliniert auf den Sicherheitsabstand vor und in den den Geschäften. Ein kleineres Unternehmen hatte extra eine Serviceklingel an der Tür angebracht, damit die Sicherheit der Kunden gewährleistet bleibt". Ursula-Maria Hoecke sprach auch mit einem Taxifahrer. Er sagte ihr, dass es zur Zeit so wenige Fahrgäste, das Nachtfahrten nur nach telefonischer Vorbestellung durchgeführt werden und keine Wagen mehr an den Taxiständen bereitstehen. Auch auf den Umgehungsstraßen war ungewöhnlich wenig Straßenverkehr, so der Eindruck der Leserfotografin. "Auf der viel befahrenen Ringstraße waren kaum Autos unterwegs. Wer mit dem Zug fahren wollte, musste sich auf geänderte Fahrzeiten einrichten." Dafür gab es am Parkplatz "Schwarzer Weg" ausreichen Parkplätze, schreibt sie. Und: "In der Bahnhofsvorhalle waren nur die Tauben auf der Suche nach einigen Futterresten. Nach Aussage der Angestellten von der Bäckerei ist kaum noch Laufkundschaft da und sie wissen noch nicht wie es weitergehen soll."