Minden

Kilkenny Band gibt im TaC richtig Gas

Michael Grundmeier

Die Musiker der Kilkenny Band. - © Foto: Grundmeier
Die Musiker der Kilkenny Band. (© Foto: Grundmeier)

Minden. Es gibt Bands, die können es nicht, und es gibt Bands, die können es. Bei der „Kilkenny Band“ aus Osnabrück sprang der Funke jedenfalls schnell über. Die Musiker (Jascha Kemper,Vocals, Guitar, Mandoline, Banjo/ Dennis Fehlauer, Vocals, Bass/ Shawn Hellmann, Guitar, Banjo, Mandoline/ Raphael Schmitt, Fiedel, Backing-Vocals und Julie Ann Cimino-Boyle, Gesang und die irische Rahmentrommel Bodhran) gaben schon von Beginn an richtig Gas.

Fiddler „Rafi“ nickte einmal kurz und ab ging die Post. Die verflixt schnellen irischen Songs lockten auch Tanzmuffel aus der Reserve. Vom „Rambling Rover“ über „Whiskey in the Jar“ bis zu „Big Strong Men“, „Irish Rover“ oder „Shipping up to Boston“ reichte die musikalische Palette. Aus Zuhörern wurden Tänzer, die kaum einmal Gelegenheit zum Luftholen bekamen. Immer wieder forderten die Musiker ihr Publikum zum mittanzen, mitmachen oder mitsingen auf, mal „Ring ding diddle“, mal „diddle aye dee“.

Es war ein kurzweiliger Abend, der manch Einem auch am nächsten Tag noch in den Beinen steckte. Julias glockenhelle, farbenprächtige Stimme, die virtuos gespielten Instrumente – das war wirklich ein starker Auftritt. Lustig auch: das Rondo „alla Turca“ , das die Gruppe erst klassisch, dann folkloristisch erklingen ließ. Immer schneller im Takt, bis schließlich der ganze Saal klatschte. So kann Mozart auch klingen.

Dass die Gruppe immer wieder neue Musiker anzieht, spricht für sich. Letztes Gründungsmitglied ist übrigens „Jascha“, der seine Leidenschaft irische Musik früh entdeckte. Jascha war zwei Jahre alt, als seine Eltern ihn zum ersten Mal mit auf ein Folk-Konzert der Osnabrücker „The Blarney“ mitnahmen.

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MindenKilkenny Band gibt im TaC richtig GasMichael GrundmeierMinden. Es gibt Bands, die können es nicht, und es gibt Bands, die können es. Bei der „Kilkenny Band“ aus Osnabrück sprang der Funke jedenfalls schnell über. Die Musiker (Jascha Kemper,Vocals, Guitar, Mandoline, Banjo/ Dennis Fehlauer, Vocals, Bass/ Shawn Hellmann, Guitar, Banjo, Mandoline/ Raphael Schmitt, Fiedel, Backing-Vocals und Julie Ann Cimino-Boyle, Gesang und die irische Rahmentrommel Bodhran) gaben schon von Beginn an richtig Gas. Fiddler „Rafi“ nickte einmal kurz und ab ging die Post. Die verflixt schnellen irischen Songs lockten auch Tanzmuffel aus der Reserve. Vom „Rambling Rover“ über „Whiskey in the Jar“ bis zu „Big Strong Men“, „Irish Rover“ oder „Shipping up to Boston“ reichte die musikalische Palette. Aus Zuhörern wurden Tänzer, die kaum einmal Gelegenheit zum Luftholen bekamen. Immer wieder forderten die Musiker ihr Publikum zum mittanzen, mitmachen oder mitsingen auf, mal „Ring ding diddle“, mal „diddle aye dee“. Es war ein kurzweiliger Abend, der manch Einem auch am nächsten Tag noch in den Beinen steckte. Julias glockenhelle, farbenprächtige Stimme, die virtuos gespielten Instrumente – das war wirklich ein starker Auftritt. Lustig auch: das Rondo „alla Turca“ , das die Gruppe erst klassisch, dann folkloristisch erklingen ließ. Immer schneller im Takt, bis schließlich der ganze Saal klatschte. So kann Mozart auch klingen. Dass die Gruppe immer wieder neue Musiker anzieht, spricht für sich. Letztes Gründungsmitglied ist übrigens „Jascha“, der seine Leidenschaft irische Musik früh entdeckte. Jascha war zwei Jahre alt, als seine Eltern ihn zum ersten Mal mit auf ein Folk-Konzert der Osnabrücker „The Blarney“ mitnahmen.