Musiker von "Crossroads" für einen Abend vereint Volker Knickmeyer Minden. Zum 20-jährigen Jubiläum bietet die Tucholsky-Bühne dem Publikum ein knackiges Programm an. Und hat dafür unter anderem das Musikprojekt „Crossroads“ ins Theater am Campus (TaC) geholt, wo es vor vollem Haus spielte. Denn nachdem im vergangenen Jahr das Publikum völlig begeistert war, schrie es geradezu nach einer Neuauflage. Dafür kam ein Quartett zusammen, das ansonsten beruflich und musikalisch getrennte Wege geht: Mindens Star-Geiger Anton Sjarov, sein bewährter Partner Steve Sinko am E-Piano, Christoph von Storch an den Gitarren und Steve Smith mit Gitarre und Gesang. Dessen Musikauswahl kam beim Publikum überaus gut an. „Kommen ein Bulgare, ein Ungar, ein Deutscher und ein Engländer zusammen – und machen Musik!“ startete Steve Smith den Abend in Anlehnung an die bekannten Witze des kalten Krieges. Steve Smith, der 1980 mit der Army an die Weser kam, übernahm die Moderation des Abends und stellte jedes Stück einzeln vor. Den Anfang machte eine Komposition von Sting, es folgte der bekannte „Moon Dance“ von Van Morrisson. „Walk on by“ aus der Feder von Burt Bacharach gehörte ebenso wie Kansas‘ „Dust in the Wind“ zu den getragenen Stücken. Die Profimusiker zeigten, was in ihnen steckte, und improvisierten jedes Stück auf ihre Art und Weise. Mal klang es jazzig, mal war es Weltmusik, mal Folk und Country, hier wurde die enorme Spielfreude und Perfektion des Quartetts deutlich. Frontmann Smith schaffte stimmlich so manchen Spagat, besonders beeindruckend performte er Billy Joels „New York State of Mind“. Für „Don‘t give up“, im Original als Duett von Peter Gabriel und Kate Bush gesungen, hatte er weibliche Unterstützung mit Susanna Hülsmann, Ensemblemitglied von Uwe Müllers Weihnachtstraum, , gefunden. Gern hätte man noch mehr von ihr gehört! Insgesamt lieferten die vier Herren eine runde Mischung von Klassikern ab, Percussion vermisste man meistens nicht. „Take the Long Way Home“ von Supertramp ließ schon darauf schließen, dass der Abend bald zu Ende gehen würde, allerdings entlockte das völlig begeisterte Publikum den Musikern noch einen knackigen Blues für den Heimweg.

Musiker von "Crossroads" für einen Abend vereint

„Kommen ein Bulgare, ein Ungar, ein Deutscher und ein Engländer zusammen – und machen Musik“: Christoph von Storch (von links), Steve Smith, Anton Sjarov und Steve Sinko traten als „Crossroads“ im Theater am Campus auf. Foto: Knickmeyer © Volker Knickmeyer

Minden. Zum 20-jährigen Jubiläum bietet die Tucholsky-Bühne dem Publikum ein knackiges Programm an. Und hat dafür unter anderem das Musikprojekt „Crossroads“ ins Theater am Campus (TaC) geholt, wo es vor vollem Haus spielte. Denn nachdem im vergangenen Jahr das Publikum völlig begeistert war, schrie es geradezu nach einer Neuauflage.

Dafür kam ein Quartett zusammen, das ansonsten beruflich und musikalisch getrennte Wege geht: Mindens Star-Geiger Anton Sjarov, sein bewährter Partner Steve Sinko am E-Piano, Christoph von Storch an den Gitarren und Steve Smith mit Gitarre und Gesang. Dessen Musikauswahl kam beim Publikum überaus gut an.

„Kommen ein Bulgare, ein Ungar, ein Deutscher und ein Engländer zusammen – und machen Musik!“ startete Steve Smith den Abend in Anlehnung an die bekannten Witze des kalten Krieges. Steve Smith, der 1980 mit der Army an die Weser kam, übernahm die Moderation des Abends und stellte jedes Stück einzeln vor. Den Anfang machte eine Komposition von Sting, es folgte der bekannte „Moon Dance“ von Van Morrisson. „Walk on by“ aus der Feder von Burt Bacharach gehörte ebenso wie Kansas‘ „Dust in the Wind“ zu den getragenen Stücken.

Die Profimusiker zeigten, was in ihnen steckte, und improvisierten jedes Stück auf ihre Art und Weise. Mal klang es jazzig, mal war es Weltmusik, mal Folk und Country, hier wurde die enorme Spielfreude und Perfektion des Quartetts deutlich. Frontmann Smith schaffte stimmlich so manchen Spagat, besonders beeindruckend performte er Billy Joels „New York State of Mind“. Für „Don‘t give up“, im Original als Duett von Peter Gabriel und Kate Bush gesungen, hatte er weibliche Unterstützung mit Susanna Hülsmann, Ensemblemitglied von Uwe Müllers Weihnachtstraum, , gefunden. Gern hätte man noch mehr von ihr gehört!

Insgesamt lieferten die vier Herren eine runde Mischung von Klassikern ab, Percussion vermisste man meistens nicht. „Take the Long Way Home“ von Supertramp ließ schon darauf schließen, dass der Abend bald zu Ende gehen würde, allerdings entlockte das völlig begeisterte Publikum den Musikern noch einen knackigen Blues für den Heimweg.

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