Minden/Porta Westfalica

UFOs über dem Mühlenkreis? Mysteriöse Himmelskörper über Porta und Minden

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Diese mysteriöse "Perlenkette" von Himmelskörpern haben gleich mehrere MT-Leser beobachtet. - © imago images/ZUMA Press
Diese mysteriöse "Perlenkette" von Himmelskörpern haben gleich mehrere MT-Leser beobachtet. (© imago images/ZUMA Press)

Minden/Porta Westfalica (lies). Jetzt fehlt nur noch die Science-Fiction-Musik. 20 bis 30 Himmelskörper bewegen sich am frühen Dienstagmorgen zwischen 4.55 und 5.05 Uhr am Himmel über Porta Westfalica von Westen nach Osten – aufgereiht wie Perlen an einer Schnur. MT-Leser Karl-Uwe Schaefers ist nicht der einzige, der das Spektakel am Himmel beobachtet. Sind etwa die Außerirdischen im Anmarsch?

So viel vorweg: Die Aluhüte können getrost in der Garderobe bleiben. Das MT hat nachgeforscht und ist bei der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens in Lüdenscheid, die zugleich offizielle UFO-Meldestelle ist, fündig geworden. Ausgerechnet? Nein, denn die Mitarbeiter des Vereins sammeln solche UFO-Meldungen, wie jene aus Porta, und suchen nach irdischen Erklärungen.

MT-Leser beobachteten eine Satellitenkette über Porta.

Symbolfoto: dpa - © Peter Komka
MT-Leser beobachteten eine Satellitenkette über Porta.
Symbolfoto: dpa (© Peter Komka)

Und die führt in diesem Fall zu Tesla-Bauer Elon Musk und dessen US-Unternehmen „SpaceX“ sowie „Starlink“. „Dass unbedarfte Beobachter des morgendlichen Himmels von den Satelliten, die ,wie an einer Perlenschnur' über den Himmel ziehen, überrascht sind und das Gesehene nicht zuordnen können, verwundert nicht“, erklärt Hans-Werner Peiniger von der Gesellschaft. „Über ein erdumspannendes Satellitennetzwerk möchte SpaceX in den USA und weltweit schnelles Internet anbieten.“ Selbst unter Kennern normaler Satelliten-Erscheinungen am Himmel böten die Starlink-Satelliten einen „ungewöhnlichen und spektakulären Anblick“.

Der Verein spricht von einer ganzen Sichtungswelle, mit der er es bereits seit November 2019 zu tun habe. Allein im Dezember habe es 40 Sichtungen gegeben, die gemeldet wurden, berichtet Peiniger im MT-Gespräch. Da habe der US-Unternehmer zum ersten Mal eine Serie von Satelliten in die Erdumlaufbahn geschossen. Weitere Starts sollen nun ein- bis zweimal pro Monat erfolgen – aus Florida und Kalifornien. Bereits wenige Stunden nach dem Start sind die Satellitenketten auch in Europa zu sehen, wie am Dienstagmorgen in Porta Westfalica.

Die UFO-Meldestelle arbeitet immer nach dem gleichen Prinzip: Es gibt eine Zeugenmeldung, die wissenschaftlich analysiert und überprüft wird. Die Arbeit ist offenbar erfolgreich, denn: „Bei unserer jahrelangen Tätigkeit und nach Hunderten untersuchten Fällen ist uns bis jetzt kein Fall begegnet, der als einzige Erklärung den außerirdischen Ursprung des Beobachteten zuließ.“ Denn UFO heiße nichts anderes, als dass das erkannte Flugobjekt auf den ersten Blick nicht zu identifizieren sei. Mit Außerirdischen habe das nichts zu tun.

Alles roger also am Himmel über dem Mühlenkreis.

Wer eine UFO-Sichtung abgegeben möchte, kann dies unter folgendem Link tun:

http://ufo-db.com/WfrmSichtungEingebenWizzard.aspx?str_Shortcut=

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Minden/Porta WestfalicaUFOs über dem Mühlenkreis? Mysteriöse Himmelskörper über Porta und MindenMinden/Porta Westfalica (lies). Jetzt fehlt nur noch die Science-Fiction-Musik. 20 bis 30 Himmelskörper bewegen sich am frühen Dienstagmorgen zwischen 4.55 und 5.05 Uhr am Himmel über Porta Westfalica von Westen nach Osten – aufgereiht wie Perlen an einer Schnur. MT-Leser Karl-Uwe Schaefers ist nicht der einzige, der das Spektakel am Himmel beobachtet. Sind etwa die Außerirdischen im Anmarsch? So viel vorweg: Die Aluhüte können getrost in der Garderobe bleiben. Das MT hat nachgeforscht und ist bei der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens in Lüdenscheid, die zugleich offizielle UFO-Meldestelle ist, fündig geworden. Ausgerechnet? Nein, denn die Mitarbeiter des Vereins sammeln solche UFO-Meldungen, wie jene aus Porta, und suchen nach irdischen Erklärungen. Und die führt in diesem Fall zu Tesla-Bauer Elon Musk und dessen US-Unternehmen „SpaceX“ sowie „Starlink“. „Dass unbedarfte Beobachter des morgendlichen Himmels von den Satelliten, die ,wie an einer Perlenschnur' über den Himmel ziehen, überrascht sind und das Gesehene nicht zuordnen können, verwundert nicht“, erklärt Hans-Werner Peiniger von der Gesellschaft. „Über ein erdumspannendes Satellitennetzwerk möchte SpaceX in den USA und weltweit schnelles Internet anbieten.“ Selbst unter Kennern normaler Satelliten-Erscheinungen am Himmel böten die Starlink-Satelliten einen „ungewöhnlichen und spektakulären Anblick“. Der Verein spricht von einer ganzen Sichtungswelle, mit der er es bereits seit November 2019 zu tun habe. Allein im Dezember habe es 40 Sichtungen gegeben, die gemeldet wurden, berichtet Peiniger im MT-Gespräch. Da habe der US-Unternehmer zum ersten Mal eine Serie von Satelliten in die Erdumlaufbahn geschossen. Weitere Starts sollen nun ein- bis zweimal pro Monat erfolgen – aus Florida und Kalifornien. Bereits wenige Stunden nach dem Start sind die Satellitenketten auch in Europa zu sehen, wie am Dienstagmorgen in Porta Westfalica. Die UFO-Meldestelle arbeitet immer nach dem gleichen Prinzip: Es gibt eine Zeugenmeldung, die wissenschaftlich analysiert und überprüft wird. Die Arbeit ist offenbar erfolgreich, denn: „Bei unserer jahrelangen Tätigkeit und nach Hunderten untersuchten Fällen ist uns bis jetzt kein Fall begegnet, der als einzige Erklärung den außerirdischen Ursprung des Beobachteten zuließ.“ Denn UFO heiße nichts anderes, als dass das erkannte Flugobjekt auf den ersten Blick nicht zu identifizieren sei. Mit Außerirdischen habe das nichts zu tun. Alles roger also am Himmel über dem Mühlenkreis. Wer eine UFO-Sichtung abgegeben möchte, kann dies unter folgendem Link tun: http://ufo-db.com/WfrmSichtungEingebenWizzard.aspx?str_Shortcut=