Minden/München

Preis "Medienspiegel 2020" geht an die Redaktion des Mindener Tageblatts

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Lokalchefin Monika Jäger und Chefredakteur Benjamin Piel (beide Mitte) nahmen den Preis von den Jurymitgliedern Anton Sahlender, Dr. Nina Köberer (beide oben), Dr. Ingrid Stapf und Prof. Dr. Dr. Matthias Rath entgegen. - © Foto: pr
Lokalchefin Monika Jäger und Chefredakteur Benjamin Piel (beide Mitte) nahmen den Preis von den Jurymitgliedern Anton Sahlender, Dr. Nina Köberer (beide oben), Dr. Ingrid Stapf und Prof. Dr. Dr. Matthias Rath entgegen. (© Foto: pr)

Minden/München (bp). Die Redaktion des Mindener Tageblatts ist am Donnerstagabend in München mit dem „Medienspiegel 2020“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt der Verein zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle (FPS) die Ende Juni 2019 erschienene Journalismus-Sonderausgabe „100 Jahre Mindener Tageblatt”. Auf 66 Seiten, die gedruckt an alle Haushalte im Verbreitungsgebiet gingen sowie digital auf MT.de erhältlich sind, erklärte die Redaktion Formate, Ressorts, knifflige Entscheidungen und eröffnete Einblicke in den Redaktionsalltag.

Lokalchefin Monika Jäger und Chefredakteur Benjamin Piel nahmen den Preis im Namen der Redaktion entgegen. Die Jury hob hervor, die Sonderausgabe habe „einen Einblick in die konkrete Praxis publizistischer Selbstkontrolle“ geboten und stelle damit „auch ein Beispiel für professionelle Verantwortungsübernahme dar“.

FSP-Vorsitzender und Philosophie-Professor Dr. Dr. Matthias Rath hob hervor, dass Medienschaffende „selbst Qualitätsstandards sichern und ihr Publikum dafür sensibilisieren“ müssten. Der Medienethiker betonte in seiner Laudatio, mit der Sonderausgabe sei es dem MT „nicht um wohlfeile PR, sondern um Transparenz der redaktionellen Arbeit“ gegangen. Journalistische Grenzfälle und medienethische Herausforderungen seien nicht ausgespart worden, den Lesern „ein seltener Blick hinter die Kulissen einer Lokalzeitung ermöglicht“ sowie „verschiedene Ebenen des Lokaljournalismus transparent gemacht“ worden. Selbst eigene Fehler habe das MT „auf ungewöhnlich offene Weise thematisiert”, so die Begründung der Jury.

Deren Mitglieder sind die NDR-Journalistin Janina Kalle, Anton Sahlender, Sprecher der Vereinigung der Medien-Ombudsleute in Deutschland, sowie die Medienethikerinnen Dr. Nina Köberer und Dr. Ingrid Stapf. Sie bedachten neben dem Hauptpreis für die MT-Redaktion den Deutschlandfunk, die Berliner Zeitung und die Braunschweiger Zeitung mit lobenden Erwähnungen.

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Minden/MünchenPreis "Medienspiegel 2020" geht an die Redaktion des Mindener TageblattsMinden/München (bp). Die Redaktion des Mindener Tageblatts ist am Donnerstagabend in München mit dem „Medienspiegel 2020“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt der Verein zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle (FPS) die Ende Juni 2019 erschienene Journalismus-Sonderausgabe „100 Jahre Mindener Tageblatt”. Auf 66 Seiten, die gedruckt an alle Haushalte im Verbreitungsgebiet gingen sowie digital auf MT.de erhältlich sind, erklärte die Redaktion Formate, Ressorts, knifflige Entscheidungen und eröffnete Einblicke in den Redaktionsalltag. Lokalchefin Monika Jäger und Chefredakteur Benjamin Piel nahmen den Preis im Namen der Redaktion entgegen. Die Jury hob hervor, die Sonderausgabe habe „einen Einblick in die konkrete Praxis publizistischer Selbstkontrolle“ geboten und stelle damit „auch ein Beispiel für professionelle Verantwortungsübernahme dar“. FSP-Vorsitzender und Philosophie-Professor Dr. Dr. Matthias Rath hob hervor, dass Medienschaffende „selbst Qualitätsstandards sichern und ihr Publikum dafür sensibilisieren“ müssten. Der Medienethiker betonte in seiner Laudatio, mit der Sonderausgabe sei es dem MT „nicht um wohlfeile PR, sondern um Transparenz der redaktionellen Arbeit“ gegangen. Journalistische Grenzfälle und medienethische Herausforderungen seien nicht ausgespart worden, den Lesern „ein seltener Blick hinter die Kulissen einer Lokalzeitung ermöglicht“ sowie „verschiedene Ebenen des Lokaljournalismus transparent gemacht“ worden. Selbst eigene Fehler habe das MT „auf ungewöhnlich offene Weise thematisiert”, so die Begründung der Jury. Deren Mitglieder sind die NDR-Journalistin Janina Kalle, Anton Sahlender, Sprecher der Vereinigung der Medien-Ombudsleute in Deutschland, sowie die Medienethikerinnen Dr. Nina Köberer und Dr. Ingrid Stapf. Sie bedachten neben dem Hauptpreis für die MT-Redaktion den Deutschlandfunk, die Berliner Zeitung und die Braunschweiger Zeitung mit lobenden Erwähnungen.