Minden

Stadt setzt Sicherheitsdienst am Weserglacis ein

veröffentlicht

Minden (mt). Die Stadt Minden setzt ab Donnerstag, 20. Februar, im Dienstgebäude der Stadtverwaltung am Weserglacis 2 ein Sicherheitsdienst zur Einlasskontrolle ein. Sie begründet das mit einer „aktuellen Bedrohungslage". Laut Informationen von Pressesprecherin Katharina Heß versucht ein Bürger unter Androhung von Gewalt gegenüber einzelnen Personen an Informationen zu gelangen, die ihm nicht offenbart werden dürfen. Es liege kein terroristischer Hintergrund vor.   

Gegebenenfalls müsse ein Hausverbot durchgesetzt werden, um Beschäftigte und Besucher zu schützen. Die städtischen Dienststellen bleiben zu den allgemeinen Öffnungszeiten für die Bürger erreichbar. Wie lange der Sicherheitsdienst für die Überwachung vor Ort ist, wurde nicht mitgeteilt.

Bereits vor zwei Jahren, im März 2018, mussten Rathaus und alle weiteren Dienstgebäude der Stadt von einem Sicherheitsdienst bewacht werden. Damals wurden Mitarbeiter des Jugendamtes von einem 30-jährigen Mindener bedroht.

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MindenStadt setzt Sicherheitsdienst am Weserglacis einMinden (mt). Die Stadt Minden setzt ab Donnerstag, 20. Februar, im Dienstgebäude der Stadtverwaltung am Weserglacis 2 ein Sicherheitsdienst zur Einlasskontrolle ein. Sie begründet das mit einer „aktuellen Bedrohungslage". Laut Informationen von Pressesprecherin Katharina Heß versucht ein Bürger unter Androhung von Gewalt gegenüber einzelnen Personen an Informationen zu gelangen, die ihm nicht offenbart werden dürfen. Es liege kein terroristischer Hintergrund vor.    Gegebenenfalls müsse ein Hausverbot durchgesetzt werden, um Beschäftigte und Besucher zu schützen. Die städtischen Dienststellen bleiben zu den allgemeinen Öffnungszeiten für die Bürger erreichbar. Wie lange der Sicherheitsdienst für die Überwachung vor Ort ist, wurde nicht mitgeteilt. Bereits vor zwei Jahren, im März 2018, mussten Rathaus und alle weiteren Dienstgebäude der Stadt von einem Sicherheitsdienst bewacht werden. Damals wurden Mitarbeiter des Jugendamtes von einem 30-jährigen Mindener bedroht.