Minden

Heute auf dem Kleinen Domhof in Minden: Gedenkminute bei Kundgebung gegen Rechts in Minden

veröffentlicht

Das Bündnis "Minden gegen Rechts" organisiert die Veranstaltung. MT- - © Foto: Archiv
Das Bündnis "Minden gegen Rechts" organisiert die Veranstaltung. MT- (© Foto: Archiv)

Minden (mt/mre/ps). Nach den wahrscheinlich rassistisch motivierten Todesschüssen von Hanau wird die Kundgebung unter dem Motto "Minden setzt ein Zeichen gegen den Rechtsruck" am Samstag um eine Gedenkminute für die Opfer des Anschlags erweitert.

Zu der Kundgebung, die ab 12 Uhr auf dem kleinen Domhof in Minden stattfinden wird, ruft ein breites Bündnis auf, zu dem neben der Gruppe "Minden gegen Rechts" demokratische Parteien, der evangelische Kirchenkreis, katholische Verbände, Unternehmen, Gewerkschaften, Fridays for Future und viele weitere Vereine und Institutionen gehören.

Die Festnahme zwei mutmaßlicher Mitglieder einer rechten Terrorgruppe in Minden und Porta Westfalica sowie die Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen seine Anlässe für die Mahnwache, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter. Die zunehmende Gewaltbereitschaft der extremen Rechten sei auch ein Resultat daraus, dass menschenverachtende Einstellungen auf immer mehr Akzeptanz in der Mitte der Gesellschaft stoßen.

"In Minden wollen wir dagegen ein Zeichen setzen. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass es jeden Tag Meldungen von rechter Gewalt gibt", heißt es in der Mitteilung.

Das Bündnis "Minden gegen Rechts" könne noch keine genauen Angaben über die Rednerinnen und Redner machen. Es sollen wenige Personen sprechen, die aber eine breite Gruppen der Stadt repräsentieren. Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) hat einen Redebeitrag fest zugesagt.

Vereine, Gewerkschaften, Gemeinden, Parteien, Unternehmen und sonstige Organisationen in Minden können sich an der Veranstaltung beteiligen. Um eine Mail an presse.mindengegenrechts@gmail.com wird gebeten.

Bislang haben sich folgende Gruppe angekündigt: Am Beat, Bund für Soziale Verteidigung (BSV), Bündnis 90/ Die Grünen Minden-Lübbecke, Caritas Minden, CDU Minden, DGB-Kreisverband Minden-Lübbecke, Evangelischer Kirchenkreis Minden, Freizeit Mitarbeiter Club, Fridays for Future Minden, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Minden-Lübbecke, Grüne Jugend Minden-Lübbecke, IG Metall Minden, Jusos Minden-Lübbecke, Katholische Bildungswerk Minden, KSG Minden, Kommando Cocktail ,Kulturzentrum BÜZ, Linke Minden-Lübbecke, Linksjugend solid Minden-Lübbecke, Minden - Für Demokratie und Vielfalt, Oxfam-Trailwalker-Team "one team one target", SC International Minden, SPD Minden-Lübbecke, Türkisch-islamische Gemeinde Minden und der Verein für Kultur und Kommunikation.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

7 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

MindenHeute auf dem Kleinen Domhof in Minden: Gedenkminute bei Kundgebung gegen Rechts in MindenMinden (mt/mre/ps). Nach den wahrscheinlich rassistisch motivierten Todesschüssen von Hanau wird die Kundgebung unter dem Motto "Minden setzt ein Zeichen gegen den Rechtsruck" am Samstag um eine Gedenkminute für die Opfer des Anschlags erweitert. Zu der Kundgebung, die ab 12 Uhr auf dem kleinen Domhof in Minden stattfinden wird, ruft ein breites Bündnis auf, zu dem neben der Gruppe "Minden gegen Rechts" demokratische Parteien, der evangelische Kirchenkreis, katholische Verbände, Unternehmen, Gewerkschaften, Fridays for Future und viele weitere Vereine und Institutionen gehören. Die Festnahme zwei mutmaßlicher Mitglieder einer rechten Terrorgruppe in Minden und Porta Westfalica sowie die Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen seine Anlässe für die Mahnwache, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter. Die zunehmende Gewaltbereitschaft der extremen Rechten sei auch ein Resultat daraus, dass menschenverachtende Einstellungen auf immer mehr Akzeptanz in der Mitte der Gesellschaft stoßen. "In Minden wollen wir dagegen ein Zeichen setzen. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass es jeden Tag Meldungen von rechter Gewalt gibt", heißt es in der Mitteilung. Das Bündnis "Minden gegen Rechts" könne noch keine genauen Angaben über die Rednerinnen und Redner machen. Es sollen wenige Personen sprechen, die aber eine breite Gruppen der Stadt repräsentieren. Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) hat einen Redebeitrag fest zugesagt. Vereine, Gewerkschaften, Gemeinden, Parteien, Unternehmen und sonstige Organisationen in Minden können sich an der Veranstaltung beteiligen. Um eine Mail an presse.mindengegenrechts@gmail.com wird gebeten. Bislang haben sich folgende Gruppe angekündigt: Am Beat, Bund für Soziale Verteidigung (BSV), Bündnis 90/ Die Grünen Minden-Lübbecke, Caritas Minden, CDU Minden, DGB-Kreisverband Minden-Lübbecke, Evangelischer Kirchenkreis Minden, Freizeit Mitarbeiter Club, Fridays for Future Minden, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Minden-Lübbecke, Grüne Jugend Minden-Lübbecke, IG Metall Minden, Jusos Minden-Lübbecke, Katholische Bildungswerk Minden, KSG Minden, Kommando Cocktail ,Kulturzentrum BÜZ, Linke Minden-Lübbecke, Linksjugend solid Minden-Lübbecke, Minden - Für Demokratie und Vielfalt, Oxfam-Trailwalker-Team "one team one target", SC International Minden, SPD Minden-Lübbecke, Türkisch-islamische Gemeinde Minden und der Verein für Kultur und Kommunikation.