FuckUp-Night: Scheitern ein wichtiger Schritt zum Erfolg Andreas Laubig Minden. Wer nicht mindestens drei Mal gescheitert ist in seinem Berufsleben, der kann es nicht weit bringen – so eine amerikanische Unternehmensweisheit. Das Scheitern als wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erfolg, das setzt den richtigen, offensiven Umgang und insbesondere die Fähigkeit, daraus zu lernen, voraus. Mit ähnlich guten Vorsätzen treffen sich weltweit junge Leute aus der Start Up- und Gründer-Szene zu so genannten FuckUp-Nights. Dort wird aus der Praxis berichtet, wie es zum Scheitern kam, Erfahrungen werden ausgetauscht, über Networking neue Ideen und Unternehmungen auf den Weg gebracht. Eine solche Nacht gab es in Minden noch nicht, aber immerhin eine sehr gut besuchte Vortragsveranstaltung im Innovations- und Technologiezentrum im Simeonscarré. Als Referenten berichteten die beiden Begründer der Bielefelder FuckUp-Nights, Tristan Niewöhner und Eygüp Aramaz, von ihren Erfahrungen in der Unternehmensführung. Von „gesunder Fehlerkultur, Entwicklungsprozessen“ ist die Rede, Winston Churchill wird zitiert, der den Weg zum Erfolg als „Gehen von Scheitern zu Scheitern“ beschreibt, wobei man „seinen Enthusiasmus nicht verlieren darf.“ Als Veranstalter der FuckUp-Nights in OWL sind die beiden Jungunternehmer erfolgreich. Was mit zweistelligen Besucherzahlen begann, sorgt heute für ausgebuchte Räume mit bis zu Teilnehmern. Und eine Vision haben sie auch: Mitten im Herzen von OWL eine richtig große FuckUp-Night zu veranstalten, mit mehr als 1.000 Leuten. In das Mindener Innovations- und Technologiezentrum kamen an diesem Abend nicht ganz 100 Besucher. Einige arbeiten in der Einrichtung, die seit November 2019 im Simeonscarré für Unternehmensgründer und Selbstständige offensteht. Eines der ersten Unternehmen ist Prosoom. In seinem Vortrag zeigt der Geschäftsführer den Weg einer erfolgreichen Unternehmensgründung. Als eine der größten Herausforderungen betrachten die Referenten das Teambuilding. Networking stand für die meisten der Besucher an diesem Abend im Vordergrund. Im Technologiezentrum klappt das ausgezeichnet, die Räumlichkeiten mit dem offenen Co-Working-Bereich bieten ein schönes Flair, nach den Vorträgen gibt es bei Speis' und Trank nicht nur Small Talk sondern auch erste Ansätze für neue Geschäftsideen und deren Umsetzung. Geschäftsführer Jens Weisemann zeigt sich „geflasht“, wie viele Leute gekommen sind. Vielleicht ein Startschuss zu den Vorbereitungen für eine erste Mindener FuckUp-Night. Doch die jungen Start Up-Unternehmerinnen und Unternehmer, die Freelancer aus der Kommunikationsbranche, die im Innovations- und Technologiezentrum ansässig sind, arbeiten sich voller Optimismus an ihren Erfolgen ab. Und wenn etwas missrät, gilt es, den richtigen Schluss daraus zu ziehen – das haben sie nun lernen können.

FuckUp-Night: Scheitern ein wichtiger Schritt zum Erfolg

© Andreas Laubig

Minden. Wer nicht mindestens drei Mal gescheitert ist in seinem Berufsleben, der kann es nicht weit bringen – so eine amerikanische Unternehmensweisheit. Das Scheitern als wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erfolg, das setzt den richtigen, offensiven Umgang und insbesondere die Fähigkeit, daraus zu lernen, voraus. Mit ähnlich guten Vorsätzen treffen sich weltweit junge Leute aus der Start Up- und Gründer-Szene zu so genannten FuckUp-Nights.

Dort wird aus der Praxis berichtet, wie es zum Scheitern kam, Erfahrungen werden ausgetauscht, über Networking neue Ideen und Unternehmungen auf den Weg gebracht. Eine solche Nacht gab es in Minden noch nicht, aber immerhin eine sehr gut besuchte Vortragsveranstaltung im Innovations- und Technologiezentrum im Simeonscarré. Als Referenten berichteten die beiden Begründer der Bielefelder FuckUp-Nights, Tristan Niewöhner und Eygüp Aramaz, von ihren Erfahrungen in der Unternehmensführung. Von „gesunder Fehlerkultur, Entwicklungsprozessen“ ist die Rede, Winston Churchill wird zitiert, der den Weg zum Erfolg als „Gehen von Scheitern zu Scheitern“ beschreibt, wobei man „seinen Enthusiasmus nicht verlieren darf.“ Als Veranstalter der FuckUp-Nights in OWL sind die beiden Jungunternehmer erfolgreich. Was mit zweistelligen Besucherzahlen begann, sorgt heute für ausgebuchte Räume mit bis zu Teilnehmern. Und eine Vision haben sie auch: Mitten im Herzen von OWL eine richtig große FuckUp-Night zu veranstalten, mit mehr als 1.000 Leuten.

In das Mindener Innovations- und Technologiezentrum kamen an diesem Abend nicht ganz 100 Besucher. Einige arbeiten in der Einrichtung, die seit November 2019 im Simeonscarré für Unternehmensgründer und Selbstständige offensteht. Eines der ersten Unternehmen ist Prosoom. In seinem Vortrag zeigt der Geschäftsführer den Weg einer erfolgreichen Unternehmensgründung.

Als eine der größten Herausforderungen betrachten die Referenten das Teambuilding. Networking stand für die meisten der Besucher an diesem Abend im Vordergrund. Im Technologiezentrum klappt das ausgezeichnet, die Räumlichkeiten mit dem offenen Co-Working-Bereich bieten ein schönes Flair, nach den Vorträgen gibt es bei Speis' und Trank nicht nur Small Talk sondern auch erste Ansätze für neue Geschäftsideen und deren Umsetzung.

Geschäftsführer Jens Weisemann zeigt sich „geflasht“, wie viele Leute gekommen sind. Vielleicht ein Startschuss zu den Vorbereitungen für eine erste Mindener FuckUp-Night. Doch die jungen Start Up-Unternehmerinnen und Unternehmer, die Freelancer aus der Kommunikationsbranche, die im Innovations- und Technologiezentrum ansässig sind, arbeiten sich voller Optimismus an ihren Erfolgen ab. Und wenn etwas missrät, gilt es, den richtigen Schluss daraus zu ziehen – das haben sie nun lernen können.

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