Saison im TaC bietet ein Experiment, eine Boulevardkomödie und viel Musik Ursula Koch Minden. „Wir machen nichts als Theater.“ So lautet das Motto der Tucholsky-Bühne und das drückt sich auch in dem Programm aus, das sich rund um die eigenen Auftritte im Sommer wie im Winter rankt. Im Sommer bietet das Fort A die Bühne, im Winter das Tac, Theater am Campus MTZ in der Artilleriestraße. Dort überlässt Eduard Schynol in der bevorstehenden Spielzeit dem Oeynhauser Johannes Paul Kindler die Bühne. Außerdem haben sich sechs Darstellerinnen der Tucholsky-Bühne zusammen mit Julia Raphaela Müller, Theaterpädagogin und Mitarbeiterin des Kulturbüros, auf ein Experiment eingelassen. Petra Fröhlingsdorf, Martina Lorenz, Kathrin Rogmann, Mariém Sprute, Heidrun Thiel und Nadine Thoma erkunden das Thema Mutterschaft aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie alle und die Regisseurin sind selbst Mütter. Das Ergebnis ist eine Performance, die mit Videofilmen und Ton-Installationen ergänzt wird. Das sei für die Darstellerinnen sehr spannend, berichtet mariém Sprute, die seit vielen Jahren bei der Tucholsky-Bühne spielt. So zu tun, als ob, spiele dieses Mal aber keine Rolle, dafür arbeiteten sie mit konkreten Materialien. Außerdem gehe es um Interaktion mit dem Publikum. Die Produktion „Mensch. Mutter“ feiert am Freitag, 10. Januar, um 20 Uhr im Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank, Salierstraße 40, Premiere, zwei weitere Aufführungen folgen am 11. Januar und 12. Januar. Im TaC startet die Saison eine Woche später mit der Premiere der Boulevardkomödie „Die Affaire Rue de Lourcine“ am 18. Januar. Regie führt der Profi-Schauspieler Johannes Paul Kindler, der mit der Rückkehr in seine Heimatstadt das „Kleine Theater Rehme“ gegründet hat. Für die Akteure der Tucholsky-Bühne hat er einen Klassiker des Franzosen Eugène Labiche ausgewählt. Darin geht es um einen Mann, der nach durchzechter Nacht mit einem Filmriss aufwacht. Allerdings gibt es Indizien, dass er zusammen mit einem anderen Mann im Suff ein Kohlenmädchen umgebracht hat. Gemeinsam setzen sie alles daran, die Tat zu vertuschen. Es ist das zweite Mal, dass Schynol einem anderen Regisseur das Feld überlässt. Er selber gönnt sich dafür das Vergnügen, mitzuspielen. Im vergangenen Winter hatte der Vlothoer Simon Niemann, der am Theater Osnabrück arbeitet, „Der Gott des Gemetzels“ in Szene gesetzt. Wie gewohnt stehen zwölf Spieltermine für „Die Affaire Rue de Lourcine“ auf dem Spielplan. Darüber hinaus bietet die Saison im TaC acht weitere musikalische Veranstaltungen. Diese Programmschiene startet am 24. Januar, wenn der Mindener Geiger Anton Sjarov zwei Kollegen aus London und Paris nach Minden holt. Beide, der Komponist, Sänger und Gitarrist Mario Bakuna und der Percussionist Edmundo Carneiro stammen aus Brasilien. Darum heißt das Programm „Where Rio de Janeiro meets Bahia“. Rockige Riffs, Balladen und Klamauk bieten die Band „My lovely Mister singing club“ am 31. Januar. Musik aus Osteuropa, französische Musette und jiddische Lieder tragen das Trio Bluesette und Helga Freude am 7. Februar vor. Ein Wiederhören mit dem Quartett hätten sich viele Zuschauer gewünscht, berichtet Schynol. Zum Valentinstag am 14. Februar bietet das junge Duo Hanna Meyerholz (Gesang) und Phil Wood (Gitarre) aus Münster Lieder über die Liebe. Alte Bekannte sind die Carlos Baker Band (21. Februar), die Formation Crossroads (28. Februar) und die A-cappella Gruppe Female Affairs (6. März). Auch The Kilkenny Band (7. März) hatte vor zwei Jahren großen Eindruck gemacht. Karten für alle Veranstaltungen sind im Vorverkauf erhältlich bei Express-Ticketservice, im Bücherwurm und unter www.tucholsky-buehne.de.

Saison im TaC bietet ein Experiment, eine Boulevardkomödie und viel Musik

Die Carlos Baker Band ist eine von acht Bands, die in diesem Winter das Programm der Tucholsky-Bühne im TaC bereichern. © Foto: MT-Archiv/Janina Blum

Minden. „Wir machen nichts als Theater.“ So lautet das Motto der Tucholsky-Bühne und das drückt sich auch in dem Programm aus, das sich rund um die eigenen Auftritte im Sommer wie im Winter rankt. Im Sommer bietet das Fort A die Bühne, im Winter das Tac, Theater am Campus MTZ in der Artilleriestraße. Dort überlässt Eduard Schynol in der bevorstehenden Spielzeit dem Oeynhauser Johannes Paul Kindler die Bühne.

Außerdem haben sich sechs Darstellerinnen der Tucholsky-Bühne zusammen mit Julia Raphaela Müller, Theaterpädagogin und Mitarbeiterin des Kulturbüros, auf ein Experiment eingelassen. Petra Fröhlingsdorf, Martina Lorenz, Kathrin Rogmann, Mariém Sprute, Heidrun Thiel und Nadine Thoma erkunden das Thema Mutterschaft aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie alle und die Regisseurin sind selbst Mütter. Das Ergebnis ist eine Performance, die mit Videofilmen und Ton-Installationen ergänzt wird. Das sei für die Darstellerinnen sehr spannend, berichtet mariém Sprute, die seit vielen Jahren bei der Tucholsky-Bühne spielt. So zu tun, als ob, spiele dieses Mal aber keine Rolle, dafür arbeiteten sie mit konkreten Materialien. Außerdem gehe es um Interaktion mit dem Publikum. Die Produktion „Mensch. Mutter“ feiert am Freitag, 10. Januar, um 20 Uhr im Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank, Salierstraße 40, Premiere, zwei weitere Aufführungen folgen am 11. Januar und 12. Januar.

Im TaC startet die Saison eine Woche später mit der Premiere der Boulevardkomödie „Die Affaire Rue de Lourcine“ am 18. Januar. Regie führt der Profi-Schauspieler Johannes Paul Kindler, der mit der Rückkehr in seine Heimatstadt das „Kleine Theater Rehme“ gegründet hat. Für die Akteure der Tucholsky-Bühne hat er einen Klassiker des Franzosen Eugène Labiche ausgewählt. Darin geht es um einen Mann, der nach durchzechter Nacht mit einem Filmriss aufwacht. Allerdings gibt es Indizien, dass er zusammen mit einem anderen Mann im Suff ein Kohlenmädchen umgebracht hat. Gemeinsam setzen sie alles daran, die Tat zu vertuschen.

Es ist das zweite Mal, dass Schynol einem anderen Regisseur das Feld überlässt. Er selber gönnt sich dafür das Vergnügen, mitzuspielen. Im vergangenen Winter hatte der Vlothoer Simon Niemann, der am Theater Osnabrück arbeitet, „Der Gott des Gemetzels“ in Szene gesetzt.

Wie gewohnt stehen zwölf Spieltermine für „Die Affaire Rue de Lourcine“ auf dem Spielplan. Darüber hinaus bietet die Saison im TaC acht weitere musikalische Veranstaltungen. Diese Programmschiene startet am 24. Januar, wenn der Mindener Geiger Anton Sjarov zwei Kollegen aus London und Paris nach Minden holt. Beide, der Komponist, Sänger und Gitarrist Mario Bakuna und der Percussionist Edmundo Carneiro stammen aus Brasilien. Darum heißt das Programm „Where Rio de Janeiro meets Bahia“.

Rockige Riffs, Balladen und Klamauk bieten die Band „My lovely Mister singing club“ am 31. Januar. Musik aus Osteuropa, französische Musette und jiddische Lieder tragen das Trio Bluesette und Helga Freude am 7. Februar vor. Ein Wiederhören mit dem Quartett hätten sich viele Zuschauer gewünscht, berichtet Schynol. Zum Valentinstag am 14. Februar bietet das junge Duo Hanna Meyerholz (Gesang) und Phil Wood (Gitarre) aus Münster Lieder über die Liebe. Alte Bekannte sind die Carlos Baker Band (21. Februar), die Formation Crossroads (28. Februar) und die A-cappella Gruppe Female Affairs (6. März). Auch The Kilkenny Band (7. März) hatte vor zwei Jahren großen Eindruck gemacht.

Karten für alle Veranstaltungen sind im Vorverkauf erhältlich bei Express-Ticketservice, im Bücherwurm und unter www.tucholsky-buehne.de.

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