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Bis zu 25.000 Euro: Vereine können Geld für Gebäudesanierung gewinnen

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Wärmebilder können Lücken bei der Dämmung aufzeigen.
Foto: Tobias Hase/dpa - © (c) dpa-tmn
Wärmebilder können Lücken bei der Dämmung aufzeigen.
Foto: Tobias Hase/dpa (© (c) dpa-tmn)

Minden (mt/dh). Sparen, sanieren und schützen zum Nutzen des Klimas – so umschreibt die Westfalen Weser Energie-Gruppe einen Wettbewerb, der in die vierte Runde geht. Vereine im Netzgebiet, die ihr Gebäude oder eine andere bauliche Anlage energetisch sanieren möchten, können sich beteiligen und bis zu 25.000 Euro pro Sanierung gewinnen. Der heimische Energiedienstleister arbeitet mit der Klimaschutzagentur Weserbergland zusammen.

Wer teilnehmen möchte, muss bis zum 27. Januar 2020 die Bewerbung eingereicht haben. Die Bewerbungsformulare und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte auf dieser Website.

Nach wie vor sei der Anteil des Energieverbrauchs in Gebäuden in Deutschland gemessen am Gesamtenergieverbrauch sehr hoch, berichtet Westfalen Weser. Experten gingen von einem Energieeinsparpotenzial von 40 Prozent aus.

„Wir wissen, dass viele Vereine auf sich selbst gestellt sind, wenn es um die Sanierung von Vereinsheimen oder Spiel- und Sportstätten geht“, sagt Uta Wolff, Projektleiterin Westfalen Weser Energie.

Viele Vereine kennen zudem die Energieeinsparmöglichkeiten ihrer Gebäude oder Vereinsanlagen nicht. Sie können den Gewinn des Wettbewerbs für eine Energieberatung nutzen, die Aufschlüsse über die Reserven gibt und erste Ansätze für die Modernisierung liefert. Vereine, die schon eine Sanierung mit einem nachvollziehbarem Konzept geplant haben, können sich für eine finanzielle Unterstützung bewerben.

„Wir lassen die Vereine nichtallein mit ihren Vorhaben. Wir beraten zu allen Fragen rund um den Wettbewerb, zur Antragsstellung sowie zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten“, sagt Anja Lippmann-Krüger, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Weserbergland.

Eine fachkundige und unabhängige Jury wählt aus den eingereichten Bewerbungen die unterstützungswürdigen Projekte aus. Bewertet wird unter anderem, wie viel Energie und CO2 eingespart werden kann.

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MindenBis zu 25.000 Euro: Vereine können Geld für Gebäudesanierung gewinnenMinden (mt/dh). Sparen, sanieren und schützen zum Nutzen des Klimas – so umschreibt die Westfalen Weser Energie-Gruppe einen Wettbewerb, der in die vierte Runde geht. Vereine im Netzgebiet, die ihr Gebäude oder eine andere bauliche Anlage energetisch sanieren möchten, können sich beteiligen und bis zu 25.000 Euro pro Sanierung gewinnen. Der heimische Energiedienstleister arbeitet mit der Klimaschutzagentur Weserbergland zusammen. Wer teilnehmen möchte, muss bis zum 27. Januar 2020 die Bewerbung eingereicht haben. Die Bewerbungsformulare und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte auf dieser Website. Nach wie vor sei der Anteil des Energieverbrauchs in Gebäuden in Deutschland gemessen am Gesamtenergieverbrauch sehr hoch, berichtet Westfalen Weser. Experten gingen von einem Energieeinsparpotenzial von 40 Prozent aus. „Wir wissen, dass viele Vereine auf sich selbst gestellt sind, wenn es um die Sanierung von Vereinsheimen oder Spiel- und Sportstätten geht“, sagt Uta Wolff, Projektleiterin Westfalen Weser Energie. Viele Vereine kennen zudem die Energieeinsparmöglichkeiten ihrer Gebäude oder Vereinsanlagen nicht. Sie können den Gewinn des Wettbewerbs für eine Energieberatung nutzen, die Aufschlüsse über die Reserven gibt und erste Ansätze für die Modernisierung liefert. Vereine, die schon eine Sanierung mit einem nachvollziehbarem Konzept geplant haben, können sich für eine finanzielle Unterstützung bewerben. „Wir lassen die Vereine nichtallein mit ihren Vorhaben. Wir beraten zu allen Fragen rund um den Wettbewerb, zur Antragsstellung sowie zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten“, sagt Anja Lippmann-Krüger, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Weserbergland. Eine fachkundige und unabhängige Jury wählt aus den eingereichten Bewerbungen die unterstützungswürdigen Projekte aus. Bewertet wird unter anderem, wie viel Energie und CO2 eingespart werden kann.