Minden

Klaus Suchland gewürdigt

Herbert Busch

Minden (hz). Schaumburgs Landrat Jörg Farr hat das traditionelle Schinkenessen der Mindener Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) zum Anlass genommen, um die Verdienste des langjährigen Sektionsleiters Klaus Suchland zu würdigen.

Farr stellte insbesondere die Veranstaltungen Suchlands heraus. Diese hätten sich sowohl durch sehr gute Organisation und Fachkenntnisse als auch durch gute Referenten und großen zeitlichen Einsatz ausgezeichnet, sagte der Landrat während der Jahresabschlussveranstaltung der Sektion im Offiziersheim der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne.

Suchland hatte im September dieses Jahres seinen seit April 1997 ausgeübten Vorsitz an Rainer Lüttge weitergegeben. Sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement war zweimal (1983 „am Bande“ und 2013 „erster Klasse“) mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

„Es gibt selten Leute, die sich so lange engagieren“, erklärte der Landrat, der außer Suchlands rund 20 jährlichen Sektionsveranstaltungen dessen wesentliches Mittun an den Projekten „Nachgefragt“ und „Leselust“ hervorhob.

Spezielle Erwähnung fanden darüber hinaus gemeinsam mit dem Lions Club Porta Westfalica realisierte länderübergreifende Vorhaben im Bereich der Jugendarbeit. „Die Themen Sicherheit, Jugendaustausch und Völkerverständigung lagen Ihnen am Herzen“, fasste Farr zusammen.

In einer privaten Notiz merkte der Laudator an, dass es kaum möglich gewesen sei, sich Suchlands Wünschen zu entziehen. „Sie verfügen über eine natürliche Autorität, sind authentisch, überzeugend, kompetent und fachlich ausgesprochen gut vernetzt“, gab der Landrat zu verstehen. Überdies seien die Unkompliziertheit und der Humor des Oberst a. D. nicht zu vergessen. Farr: „Ihre Veranstaltungen waren immer etwas Besonderes.“

Gerhard Kemmler, der als zweiter Festredner das Wort ergriff, bezeichnete Suchland als „Super-Beispiel für Altruismus“, dessen Ausstrahlung weit über Minden und Bückeburg hinausgereicht habe. „Zudem hat er in seiner Zeit als Vorsitzender seine Sektion zur zweifellos besten in Nordrhein-Westfalen gemacht“, führte der GSP-NRW-Landesvorsitzende aus. „Er hat seine Umgebung stets begeistern können“, sagte der Brigadegeneral a. D., „und ich wünsche mir, dass wir mehr Menschen seines Kalibers hätten.

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MindenKlaus Suchland gewürdigtHerbert BuschMinden (hz). Schaumburgs Landrat Jörg Farr hat das traditionelle Schinkenessen der Mindener Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) zum Anlass genommen, um die Verdienste des langjährigen Sektionsleiters Klaus Suchland zu würdigen. Farr stellte insbesondere die Veranstaltungen Suchlands heraus. Diese hätten sich sowohl durch sehr gute Organisation und Fachkenntnisse als auch durch gute Referenten und großen zeitlichen Einsatz ausgezeichnet, sagte der Landrat während der Jahresabschlussveranstaltung der Sektion im Offiziersheim der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne. Suchland hatte im September dieses Jahres seinen seit April 1997 ausgeübten Vorsitz an Rainer Lüttge weitergegeben. Sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement war zweimal (1983 „am Bande“ und 2013 „erster Klasse“) mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. „Es gibt selten Leute, die sich so lange engagieren“, erklärte der Landrat, der außer Suchlands rund 20 jährlichen Sektionsveranstaltungen dessen wesentliches Mittun an den Projekten „Nachgefragt“ und „Leselust“ hervorhob. Spezielle Erwähnung fanden darüber hinaus gemeinsam mit dem Lions Club Porta Westfalica realisierte länderübergreifende Vorhaben im Bereich der Jugendarbeit. „Die Themen Sicherheit, Jugendaustausch und Völkerverständigung lagen Ihnen am Herzen“, fasste Farr zusammen. In einer privaten Notiz merkte der Laudator an, dass es kaum möglich gewesen sei, sich Suchlands Wünschen zu entziehen. „Sie verfügen über eine natürliche Autorität, sind authentisch, überzeugend, kompetent und fachlich ausgesprochen gut vernetzt“, gab der Landrat zu verstehen. Überdies seien die Unkompliziertheit und der Humor des Oberst a. D. nicht zu vergessen. Farr: „Ihre Veranstaltungen waren immer etwas Besonderes.“ Gerhard Kemmler, der als zweiter Festredner das Wort ergriff, bezeichnete Suchland als „Super-Beispiel für Altruismus“, dessen Ausstrahlung weit über Minden und Bückeburg hinausgereicht habe. „Zudem hat er in seiner Zeit als Vorsitzender seine Sektion zur zweifellos besten in Nordrhein-Westfalen gemacht“, führte der GSP-NRW-Landesvorsitzende aus. „Er hat seine Umgebung stets begeistern können“, sagte der Brigadegeneral a. D., „und ich wünsche mir, dass wir mehr Menschen seines Kalibers hätten.