Minden

Unter Strom: Ladesäule auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung am Netz

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Die Kooperationspartner haben vor Kurzem die neue Ladesäule in Betrieb genommen. - © Foto: pr
Die Kooperationspartner haben vor Kurzem die neue Ladesäule in Betrieb genommen. (© Foto: pr)

Minden (mt/lies). Auto parken, Stecker rein: Das ist ab sofort auf dem Parkplatz vor dem Kreishaus in Minden möglich. Die neue Ladesäule für E-Autos ist ein Gemeinschaftsprojekt der Westfalen Weser Energie-Gruppe, der Stadt, den Stadtwerken und dem Kreis.

Die Ladestation ist nur ein kleiner Teil von großen Plänen: Matthias Partetzke von den Stadtwerken Minden, der die Kooperation mit initiiert hatte, betont, dass dies erst der Auftakt für weitere Kooperationen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz sei. Es sei gar nicht so einfach gewesen, eine Starkstromleitung bis auf den Parkplatz zu bekommen: „Dazu musste ein Graben bis zur Hauptstraße gezogen werden“.

Die Säule selbst hat Westfalen-Weser Netz (WWN) geliefert. Das Unternehmen gehört zu den größten Ladeinfrastrukturanbietern in der Region und betreibt neben einer Plattform für Fahrstromanbieter und Säulenbetreiber im Netzgebiet bereits über 150 Ladesäulen im öffentlichen Bereich. Immer mehr Menschen wollen laut Betreiber keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr fahren. Die verbesserte Ladeinfrastruktur soll den Wechsel zum E-Auto erleichtern. „Das Laden geht relativ zügig – auch ohne das Schnelltanken, das es nur an Autobahnen gibt“, sagt Andreas Speith von WWN. „Zum Beispiel bringt eine Stunde Laden eine Reichweite von über 100 Kilometern – das ist für den täglichen Gebrauch mehr als ausreichend.“

Die Ladesäule vor dem Kreishaus mit ihren zwei Ladepunkten kann von Mitarbeitenden der Kreisverwaltung ebenso genutzt werden wie von Besuchern. Für Dienstfahrten hatte der Kreis seinen eigenen Fuhrpark bereits im vergangenen Jahr mit fünf Elektro-Autos ausgestattet. Geplant ist, weitere Elektroautos für den Kreis anzuschaffen.

Als weiteres Modell für die Fortbewegung der Zukunft wird der Wasserstoffantrieb hinzukommen, heißt es vom Kreis. Zum Thema Mobilität enthält auch das Integrierte Klimaschutzkonzept 15 Maßnahmen. Dabei geht es um Radverkehrsförderung, das Pendlerverhalten der eigenen Mitarbeitenden, Diensträder in den Verwaltungen und eben auch um die Förderung von E- und H2-Mobilität.

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MindenUnter Strom: Ladesäule auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung am NetzMinden (mt/lies). Auto parken, Stecker rein: Das ist ab sofort auf dem Parkplatz vor dem Kreishaus in Minden möglich. Die neue Ladesäule für E-Autos ist ein Gemeinschaftsprojekt der Westfalen Weser Energie-Gruppe, der Stadt, den Stadtwerken und dem Kreis. Die Ladestation ist nur ein kleiner Teil von großen Plänen: Matthias Partetzke von den Stadtwerken Minden, der die Kooperation mit initiiert hatte, betont, dass dies erst der Auftakt für weitere Kooperationen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz sei. Es sei gar nicht so einfach gewesen, eine Starkstromleitung bis auf den Parkplatz zu bekommen: „Dazu musste ein Graben bis zur Hauptstraße gezogen werden“. Die Säule selbst hat Westfalen-Weser Netz (WWN) geliefert. Das Unternehmen gehört zu den größten Ladeinfrastrukturanbietern in der Region und betreibt neben einer Plattform für Fahrstromanbieter und Säulenbetreiber im Netzgebiet bereits über 150 Ladesäulen im öffentlichen Bereich. Immer mehr Menschen wollen laut Betreiber keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr fahren. Die verbesserte Ladeinfrastruktur soll den Wechsel zum E-Auto erleichtern. „Das Laden geht relativ zügig – auch ohne das Schnelltanken, das es nur an Autobahnen gibt“, sagt Andreas Speith von WWN. „Zum Beispiel bringt eine Stunde Laden eine Reichweite von über 100 Kilometern – das ist für den täglichen Gebrauch mehr als ausreichend.“ Die Ladesäule vor dem Kreishaus mit ihren zwei Ladepunkten kann von Mitarbeitenden der Kreisverwaltung ebenso genutzt werden wie von Besuchern. Für Dienstfahrten hatte der Kreis seinen eigenen Fuhrpark bereits im vergangenen Jahr mit fünf Elektro-Autos ausgestattet. Geplant ist, weitere Elektroautos für den Kreis anzuschaffen. Als weiteres Modell für die Fortbewegung der Zukunft wird der Wasserstoffantrieb hinzukommen, heißt es vom Kreis. Zum Thema Mobilität enthält auch das Integrierte Klimaschutzkonzept 15 Maßnahmen. Dabei geht es um Radverkehrsförderung, das Pendlerverhalten der eigenen Mitarbeitenden, Diensträder in den Verwaltungen und eben auch um die Förderung von E- und H2-Mobilität.