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Mindener SPD diskutiert über Lage in Tibet

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17.07.2019, China, Xigaze: Buddhistische Mönche halten während eines Rituals im Kloster Trashilhünpo in Tibet Klangbecken in ihren Händen. Foto: Chogo/XinHua/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ - © (c) XinHua
17.07.2019, China, Xigaze: Buddhistische Mönche halten während eines Rituals im Kloster Trashilhünpo in Tibet Klangbecken in ihren Händen. Foto: Chogo/XinHua/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (© (c) XinHua)

Minden (mt/lkp). Der SPD-Stadtverband Minden lädt am Donnerstag, 21. November, zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Tibet und die aktuelle politische Situation“ ein. Beginn ist um 19 Uhr im BÜZ, Johanniskirchhof 1.

In Tibet vollzieht sich ein rasanter Wandel. Seit dem großen Volksaufstand von 2008 geht die Zerstörung von allem Traditionellen noch schneller voran: Die Unterdrückung der Zivilgesellschaft hat auch durch rigorose Überwachung und anhaltende politische Disziplinierungskampagnen weiter zugenommen, die Militärpräsenz wurde verstärkt. Auch gegen friedliches zivilgesellschaftliches Engagement wird gezielt vorgegangen. Die Nomaden, früher das Rückgrat der tibetischen Gesellschaft, werden zwangsangesiedelt, und die Glaubensausübung wird durch ein neues Religionsgesetz weiter drastisch eingeschränkt.

Darüber diskutieren Dr. Pei Xu und Klemens Ludwig. Seit 2003 darf die in Tibet geborene chinesische Dichterin Xu nicht mehr in ihr Heimatland reisen und lebt im Exil in Deutschland. Ludwig reiste 1986 erstmals durch Tibet und danach immer wieder, bis die chinesischen Behörden 2004 auch ihm das Visum verweigerten.

Der Eintritt ist frei.

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MindenMindener SPD diskutiert über Lage in TibetMinden (mt/lkp). Der SPD-Stadtverband Minden lädt am Donnerstag, 21. November, zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Tibet und die aktuelle politische Situation“ ein. Beginn ist um 19 Uhr im BÜZ, Johanniskirchhof 1. In Tibet vollzieht sich ein rasanter Wandel. Seit dem großen Volksaufstand von 2008 geht die Zerstörung von allem Traditionellen noch schneller voran: Die Unterdrückung der Zivilgesellschaft hat auch durch rigorose Überwachung und anhaltende politische Disziplinierungskampagnen weiter zugenommen, die Militärpräsenz wurde verstärkt. Auch gegen friedliches zivilgesellschaftliches Engagement wird gezielt vorgegangen. Die Nomaden, früher das Rückgrat der tibetischen Gesellschaft, werden zwangsangesiedelt, und die Glaubensausübung wird durch ein neues Religionsgesetz weiter drastisch eingeschränkt. Darüber diskutieren Dr. Pei Xu und Klemens Ludwig. Seit 2003 darf die in Tibet geborene chinesische Dichterin Xu nicht mehr in ihr Heimatland reisen und lebt im Exil in Deutschland. Ludwig reiste 1986 erstmals durch Tibet und danach immer wieder, bis die chinesischen Behörden 2004 auch ihm das Visum verweigerten. Der Eintritt ist frei.