Minden

57 neue Medizinstudenten sind da

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xxxxxx57 Studierende haben am Montag am Medizin Campus OWL in Minden den klinischen Teil ihres Studiums begonnen. Mindens Bürgermeister Michael Jäcke, Forschungsdekan Prof. Dr. Ralf Erdmann, Prof. Dr. Hansjürgen Piechota und Lehrkoordinator Prof. Dr. Jörg Radermacher haben die Studierenden in OWL begrüßt. - © Muehlenkreiskliniken
xxxxxx57 Studierende haben am Montag am Medizin Campus OWL in Minden den klinischen Teil ihres Studiums begonnen. Mindens Bürgermeister Michael Jäcke, Forschungsdekan Prof. Dr. Ralf Erdmann, Prof. Dr. Hansjürgen Piechota und Lehrkoordinator Prof. Dr. Jörg Radermacher haben die Studierenden in OWL begrüßt. (© Muehlenkreiskliniken)

Minden (mt/hy). Die Neuen sind da: 57 Medizinstudierende der Ruhr-Universität Bochum starteten auf dem Medizin Campus des Universitätsklinikums Minden. Es ist bereits der vierte Jahrgang, der im Universitätsklinikum Minden, im Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen (HDZ NRW), im Klinikum Herford, am Medizinischen Zentrum für Seelische Gesundheit in Lübbecke und an der Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Oeynhausen den klinischen Teil seines Studiums absolviert.

Wie gut die Lehre in Ostwestfalen ist, hat sich mittlerweile offenbar unter den Studierenden in Bochum herumgesprochen. Von den 57 Studierenden haben sich 40 freiwillig für einen Umzug nach Ostwestfalen entschieden – nachdem sie zuvor dreieinhalb Jahre in Bochum studiert und viele dort ihr persönliches Lebensumfeld hatten.

Was 2015 seinen Anfang nahm, ist bereits zum Erfolgsmodell geworden, wie regelmäßige Bewertungen zeigten. Der Forschungsdekan der Ruhr-Universität Bochum, Professor Dr. Ralf Erdmann, lobte die Ausbildungsqualität am Medizin Campus OWL. „Die Evaluationen der Lehrqualität durch die Studierenden sind hervorragend. Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden könnte besser kaum sein. Hier sind Sie wertgeschätzt und willkommen. Ich kann Ihnen sagen, dass erleben Studierende nicht immer“, betonte Erdmann. Dieses besondere Engagement für den Nachwuchs habe Früchte getragen: „In den Befragungen, die wir gemacht haben, zeigt sich, dass zehn Prozent der Medizinstudenten in jedem Fall in Ostwestfalen-Lippe bleiben wollen, 20 Prozent gaben an, ‚wahrscheinlich‘ bleiben zu wollen. Und das, obwohl damals die meisten an den Medizin Campus gelost wurden.“

Der Ärztliche Direktor des Johannes Wesling Klinikums, Professor Dr. Hansjürgen Piechota, sprach über das ärztliche Selbstverständnis. „Sie sind Heiler, aber auch die Advokaten der Kranken und Schwachen. Und dabei sind Sie zu allererst Ihrer fachlichen Kunst und Ihrem ärztlichen Gewissen verpflichtet.“ Er riet den Nachwuchsärzten, fortwährend Fragen zu stellen. „Nutzen Sie die kurzen Wege zwischen dem Lehrbetrieb und der klinischen Praxis. Das ist bei uns hier am Medizin Campus ein ganz großer Vorteil“, so Piechota.

Bürgermeister Michael Jäcke machte Werbung für Minden und die Region. „Minden hat sehr schöne Seiten. Und auch, wenn Minden noch keine Studentenstadt ist: Alleine sind sie nicht. Zusammen mit der Fachhochschule gibt es 1.700 Studenten in Minden.“

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Minden57 neue Medizinstudenten sind daMinden (mt/hy). Die Neuen sind da: 57 Medizinstudierende der Ruhr-Universität Bochum starteten auf dem Medizin Campus des Universitätsklinikums Minden. Es ist bereits der vierte Jahrgang, der im Universitätsklinikum Minden, im Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen (HDZ NRW), im Klinikum Herford, am Medizinischen Zentrum für Seelische Gesundheit in Lübbecke und an der Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Oeynhausen den klinischen Teil seines Studiums absolviert. Wie gut die Lehre in Ostwestfalen ist, hat sich mittlerweile offenbar unter den Studierenden in Bochum herumgesprochen. Von den 57 Studierenden haben sich 40 freiwillig für einen Umzug nach Ostwestfalen entschieden – nachdem sie zuvor dreieinhalb Jahre in Bochum studiert und viele dort ihr persönliches Lebensumfeld hatten. Was 2015 seinen Anfang nahm, ist bereits zum Erfolgsmodell geworden, wie regelmäßige Bewertungen zeigten. Der Forschungsdekan der Ruhr-Universität Bochum, Professor Dr. Ralf Erdmann, lobte die Ausbildungsqualität am Medizin Campus OWL. „Die Evaluationen der Lehrqualität durch die Studierenden sind hervorragend. Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden könnte besser kaum sein. Hier sind Sie wertgeschätzt und willkommen. Ich kann Ihnen sagen, dass erleben Studierende nicht immer“, betonte Erdmann. Dieses besondere Engagement für den Nachwuchs habe Früchte getragen: „In den Befragungen, die wir gemacht haben, zeigt sich, dass zehn Prozent der Medizinstudenten in jedem Fall in Ostwestfalen-Lippe bleiben wollen, 20 Prozent gaben an, ‚wahrscheinlich‘ bleiben zu wollen. Und das, obwohl damals die meisten an den Medizin Campus gelost wurden.“ Der Ärztliche Direktor des Johannes Wesling Klinikums, Professor Dr. Hansjürgen Piechota, sprach über das ärztliche Selbstverständnis. „Sie sind Heiler, aber auch die Advokaten der Kranken und Schwachen. Und dabei sind Sie zu allererst Ihrer fachlichen Kunst und Ihrem ärztlichen Gewissen verpflichtet.“ Er riet den Nachwuchsärzten, fortwährend Fragen zu stellen. „Nutzen Sie die kurzen Wege zwischen dem Lehrbetrieb und der klinischen Praxis. Das ist bei uns hier am Medizin Campus ein ganz großer Vorteil“, so Piechota. Bürgermeister Michael Jäcke machte Werbung für Minden und die Region. „Minden hat sehr schöne Seiten. Und auch, wenn Minden noch keine Studentenstadt ist: Alleine sind sie nicht. Zusammen mit der Fachhochschule gibt es 1.700 Studenten in Minden.“