Minden

Die renovierte Herder-Aula wird am 24. September eingeweiht

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Minden (sk/mt). Die Sanierung der Aula war und ist ein Gemeinschaftsprojekt – darauf legen alle Beteiligten großen Wert. Die Stadt Minden, die Schule und viele Sponsoren haben es möglich gemacht, dass nun die historische Aula in neuem Glanz erstrahlt. „Sie ist wirklich schön geworden“, findet nicht nur Heike Plöger, Leiterin des Herder-Gymnasiums. Auch der stellvertretende Schulleiter Peter Kock sowie Stefanie Lehmkuhl, Lehrerin am Herder-Gymnasium und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule, freuen sich bei einem Ortstermin mit voller Bestuhlung und Konzertflügel über das Ergebnis.

Blick auf die Bühne mit neuer Technik. - © Foto: Pressestelle der Stadt Minden
Blick auf die Bühne mit neuer Technik. (© Foto: Pressestelle der Stadt Minden)

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit kann nun am 24. September die Wieder-Einweihung gefeiert werden.

Das jetzt 110 Jahre alte „Schätzchen“ war in die Jahre gekommen und renovierungsbedürftig. Die Aula mit der darunter befindlichen Turnhalle – heute Mediothek – galt damals im Jahr der Einweihung 1909 als fortschrittlicher Bau. Errichtet wurde sie als südliche Erweiterung der 1895 feierlich eingeweihten „Höheren Töchterschule“ (später Caroline von Humboldt-Gymnasium). Vor der Sanierung eher dunkel, dominieren jetzt helle Töne den großen Raum und die gewölbte Decke. Zwei große Kronleuchter, für die die Kugelgläser hergestellt wurden, geben der Aula Eleganz.

Blick in die Aula mit neuem Glaspult. - © Foto: Pressestelle der Stadt Minden
Blick in die Aula mit neuem Glaspult. (© Foto: Pressestelle der Stadt Minden)

Schon vor rund 15 Jahren unternahm die Schulleitung des Herder-Gymnasiums den ersten Anlauf zu Gesprächen mit der Stadt Minden, die Eigentümerin des Gebäudes ist. Der Wunsch der Aula-Sanierung fand zwar Gehör, konnte aber wegen anderer dringender Schulbauten zunächst nicht umgesetzt werden.

Anfang 2014 wurde in Abstimmung zwischen Stadt und der damaligen Leitung des Herder-Gymnasiums das Gemeinschaftsprojekt aus der Taufe gehoben.

Blick in die Aula mit überarbeitetem Konzertflügel. - © Foto: Pressestelle der Stadt Minden Blöick vom Nebenraum in die Aula. - © Foto: Pressestelle der Stadt Minden

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MindenDie renovierte Herder-Aula wird am 24. September eingeweihtMinden (sk/mt). Die Sanierung der Aula war und ist ein Gemeinschaftsprojekt – darauf legen alle Beteiligten großen Wert. Die Stadt Minden, die Schule und viele Sponsoren haben es möglich gemacht, dass nun die historische Aula in neuem Glanz erstrahlt. „Sie ist wirklich schön geworden“, findet nicht nur Heike Plöger, Leiterin des Herder-Gymnasiums. Auch der stellvertretende Schulleiter Peter Kock sowie Stefanie Lehmkuhl, Lehrerin am Herder-Gymnasium und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule, freuen sich bei einem Ortstermin mit voller Bestuhlung und Konzertflügel über das Ergebnis. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit kann nun am 24. September die Wieder-Einweihung gefeiert werden. Das jetzt 110 Jahre alte „Schätzchen“ war in die Jahre gekommen und renovierungsbedürftig. Die Aula mit der darunter befindlichen Turnhalle – heute Mediothek – galt damals im Jahr der Einweihung 1909 als fortschrittlicher Bau. Errichtet wurde sie als südliche Erweiterung der 1895 feierlich eingeweihten „Höheren Töchterschule“ (später Caroline von Humboldt-Gymnasium). Vor der Sanierung eher dunkel, dominieren jetzt helle Töne den großen Raum und die gewölbte Decke. Zwei große Kronleuchter, für die die Kugelgläser hergestellt wurden, geben der Aula Eleganz. Schon vor rund 15 Jahren unternahm die Schulleitung des Herder-Gymnasiums den ersten Anlauf zu Gesprächen mit der Stadt Minden, die Eigentümerin des Gebäudes ist. Der Wunsch der Aula-Sanierung fand zwar Gehör, konnte aber wegen anderer dringender Schulbauten zunächst nicht umgesetzt werden. Anfang 2014 wurde in Abstimmung zwischen Stadt und der damaligen Leitung des Herder-Gymnasiums das Gemeinschaftsprojekt aus der Taufe gehoben.