Minden

Im Livestream: 1.900 Menschen demonstrieren in Minden für den Klimaschutz

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- © MT-Fotos: Jan-Henning Rogge
(© MT-Fotos: Jan-Henning Rogge)

Minden (ps/mei/dpa). Zehntausende Menschen wollen in NRW an diesem Freitag für mehr Klimaschutz demonstrieren. Auch in Minden werden mehr als 1.000 Demonstranten erwartet, wo um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz der Demozug durch die Innenstadt startet. Das Mindener Tageblatt ist mit einem Livestream dabei, der in diesem Beitrag ab dem Start der Demonstration zu sehen ist.

Bereits vor dem Start der Demonstration füllt sich der Marktplatz von Minute zu Minute, es haben sich zu diesem Zeitpunkt bereits ungefähr 1.000 Menschen versammelt. Aus den Boxen tönt "Another Brick in the Wall" von Pink Floyd und "Wind of Change" von den Scorpions. Schüler, aber auch Vertreter von Vereinen und die "Oldies for Future" sind vor Ort. Etliche Demonstranten haben Plakate mitgebracht. "Früher war der Fisch in der Packung, jetzt ist die Packung im Fisch", "Save our World" oder "Es gibt keinen Planet B" steht auf ihnen.

Fridays for Future-Demo in der Innenstadt und Klima-Aktionstag in Rodenbeck

Pünktlich zum Start der Kundgebung ist der Mindener Marktplatz komplett gefüllt. Die Polizei schätzt, dass ungefähr 1.900 Demonstranten in die Innenstadt gekommen sind. Nach den Worten von den Organisatoren Matti Klöckner und Paul Schilling setzt sich der Zug durch die Innenstadt - aufgrund der Menschenmassen - langsam in Bewegung.

Das Bündnis Fridays for Future hat diesmal nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Arbeitnehmer aufgerufen, sich an dem globalen Klimastreik zu beteiligen. Gewerkschaften, Kirchen, Umweltorganisationen, Stadtverwaltungen und zahlreiche andere Organisationen unterstützen diesen Aufruf.

Nach Informationen von Fridays for Future wollen in NRW insgesamt in rund 100 Städten Menschen auf die Straße gehen - anders als bisher sind auch viele Kleinstädte dabei. Bei der größten Demo in Köln rechnen die Veranstalter mit 20 000 Teilnehmern, in Münster und Bonn werden jeweils 10 000 erwartet. Erfüllen sich diese Erwartungen, wären die Demos vielerorts die bisher größten ihrer Art.

Fridays for Future und seine Anhänger fordern vom Klimakabinett, das am Freitag in Berlin zu seiner entscheidenden Sitzung zusammenkommt, eine ambitionierte Klimapolitik: Vor allem müsse gemäß dem Pariser Klimaabkommen die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit eingedämmt werden.

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MindenIm Livestream: 1.900 Menschen demonstrieren in Minden für den KlimaschutzMinden (ps/mei/dpa). Zehntausende Menschen wollen in NRW an diesem Freitag für mehr Klimaschutz demonstrieren. Auch in Minden werden mehr als 1.000 Demonstranten erwartet, wo um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz der Demozug durch die Innenstadt startet. Das Mindener Tageblatt ist mit einem Livestream dabei, der in diesem Beitrag ab dem Start der Demonstration zu sehen ist. Bereits vor dem Start der Demonstration füllt sich der Marktplatz von Minute zu Minute, es haben sich zu diesem Zeitpunkt bereits ungefähr 1.000 Menschen versammelt. Aus den Boxen tönt "Another Brick in the Wall" von Pink Floyd und "Wind of Change" von den Scorpions. Schüler, aber auch Vertreter von Vereinen und die "Oldies for Future" sind vor Ort. Etliche Demonstranten haben Plakate mitgebracht. "Früher war der Fisch in der Packung, jetzt ist die Packung im Fisch", "Save our World" oder "Es gibt keinen Planet B" steht auf ihnen. Pünktlich zum Start der Kundgebung ist der Mindener Marktplatz komplett gefüllt. Die Polizei schätzt, dass ungefähr 1.900 Demonstranten in die Innenstadt gekommen sind. Nach den Worten von den Organisatoren Matti Klöckner und Paul Schilling setzt sich der Zug durch die Innenstadt - aufgrund der Menschenmassen - langsam in Bewegung. Das Bündnis Fridays for Future hat diesmal nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Arbeitnehmer aufgerufen, sich an dem globalen Klimastreik zu beteiligen. Gewerkschaften, Kirchen, Umweltorganisationen, Stadtverwaltungen und zahlreiche andere Organisationen unterstützen diesen Aufruf. Nach Informationen von Fridays for Future wollen in NRW insgesamt in rund 100 Städten Menschen auf die Straße gehen - anders als bisher sind auch viele Kleinstädte dabei. Bei der größten Demo in Köln rechnen die Veranstalter mit 20 000 Teilnehmern, in Münster und Bonn werden jeweils 10 000 erwartet. Erfüllen sich diese Erwartungen, wären die Demos vielerorts die bisher größten ihrer Art. Fridays for Future und seine Anhänger fordern vom Klimakabinett, das am Freitag in Berlin zu seiner entscheidenden Sitzung zusammenkommt, eine ambitionierte Klimapolitik: Vor allem müsse gemäß dem Pariser Klimaabkommen die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit eingedämmt werden.