Minden

Barber und Friseure: Handwerk zwischen Bart und Bob

Monika Jäger

Minden (mt). Nein, in die Zeitung wollte er am Ende doch nicht, der Barber. Dabei war das Gespräch zwischen ihm und Innungs-Obermeister Hartmut Vahle spannend: Auf der einen Seite: ein Friseurmeister, alteingesessen, seit 1977 im Beruf, mit Stammkunden, Schere, Kamm und Trockenhaube. Auf der anderen Seite der Newcomer, ohne Meisterprüfung, dafür viel Esprit und der klaren Zielgruppe: Männer.

Innungs-Obermeister Hartmut Vahle. - © Foto: pr
Innungs-Obermeister Hartmut Vahle. (© Foto: pr)

Das MT hatte beide eingeladen – der Barber war zufällig ausgewählt, denn diese Zunft hat keine gemeinsame Vertretung und keinen Sprecher. Am Ende des Gesprächs über ein Handwerk, das sich in den Angeboten zwischen modisch rasiertem Bart und perfekt geschnittenem Bob rasant wandelt, waren sich beide einig, dass sie einander kaum Konkurrenz machen. Denn die Kundengruppen überlappen nur wenig.

Lokale Zahlen dazu, wie sich die noch junge Barbierbranche auf das alteingesessene Friseurhandwerk auswirkt, gibt es nicht – noch nicht einmal zur Anzahl der Geschäfte, die keine Friseure im klassischen Sinn sind. Bundesweit blickt die Branche jedenfalls durchaus mit Misstrauen auf die Neuen im Markt um Schönheit am Kopf. Denn die Unterschiede sind nicht nur äußerlich. Wie kommen oft sehr günstige Preise zustande? Welche Qualifikation haben die Beschäftigten? Werden im Einzelfall Grundsätze des Meisterberufs aufgeweicht? Vereinzelt berichten Friseure auch, dass ihnen angeboten wurde, ihren Meistertitel „auszuleihen".

Dabei folgen die vielen neuen „Barber-Shops" eigentlich nur einem aktuellen Trend. Vor allem jüngere Kunden etablieren eine Tradition, die für ihre Urgroßväter selbstverständlich war: Den (fast) täglichen Gang zur Rasur, zum Plausch mit den Männern aus dem Quartier beim Herrenbarbier. Ob derjenige, der ihnen da den Bart schneidet, das in einer dreijährigen Lehre oder bei seinem Vater gelernt hat, ist ihnen oft egal, Die neuen Dienstleister setzen auf Stil und Individualität, sind manchmal eher Location als Geschäft.

Doch heutzutage schafft das Probleme: Nicht jeder kann nach aktueller Rechtslage einfach einen Laden mieten und sagen „hier schneide ich (billig) Haare". Friseur ist ein Handwerksberuf, wer ein Geschäft eröffnet, braucht eine Meisterprüfung, oder er muss jemanden mit einer Meisterprüfung einstellen. „Nicht alle sogenannten Barber an Straßenecken erfüllen diese Voraussetzung", sagt Manuel Dierks, der als Geschäftsführer bei der Kreishandwerkerschaft Wittekindsland auch für das Friseurgewerbe zuständig ist.

Viele der neu eröffnenden „Barber" dürften nur Bärte und keine Haare machen, wenn sie keinen Friseurmeister beschäftigen. „Nicht alle halten sich leider daran." Das mache für die alteingesessenen Friseure zwar nicht das klassische Geschäft kaputt – es weiche aber die Qualität des Berufsbildes auf, so Diercks.

„Friseur, das ist ein Handwerk mit einer fachlichen Ausbildung. Wir arbeiten direkt am Menschen, wir hantieren mit Chemie – jeder Kunde, der zu uns kommt, kann sicher sein, dass er Fachleute vorfindet", sagt Innungs-Obermeister Vahle. Darum verursachten ihm Geschäfte, die mit Billigangeboten im Schaufenster werben, Bauchgrummeln: „Ein Meisterbrief ist auch Verbraucherschutz."

Hat er Angst vor der Konkurrenz? Nein, sagt Vahle kategorisch. Klassischer als er kann ein Friseur kaum sein. Für ihn sei der Beruf auch Berufung – es gehe doch um viel mehr als Haare schneiden, sagt er. Viele Stammkundinnen kommen, um zu reden: „Wir sind da auch ein bisschen Seelsorger und nicht nur Verschönerer." Männliche Kunden sind häufiger da als weibliche, bleiben aber kürzer und geben auch weniger Geld aus. Das ist bei ihm so, aber auch bei allen klassischen Friseuren deutschlandweit.

Hingegen: Wer zu einem der neuen „Barber" geht, würde sowieso meist keinen typischen Friseur wählen. Und darum gibt sich Vahle auch eher gelassen: „Vielfalt ist gut" sagt er, und „ich bin froh, dass es Veränderung in der Friseurlandschaft gibt." Konkurrenz belebe das Geschäft. Allerdings scheinen sich hier auch zwei Welten zu begegnen, in denen Kunden kaum überlappen: Wer sich schnell mal eben rasieren lassen wolle, der komme sowieso nicht zu ihm, sagt Vahle. Zu ihm kämen jene, die das klassische Friseurhandwerk schätzen.

Schon immer hätten die Friseure sich auf neue Kundenwünsche eingestellt. Eine Zeit lang standen Solarien in den Salons, oder es gab Kinderspielecken und Kosmetikabteilungen. „Das ist aber alles wieder zurückgegangen." Heute schätzten die Stammkunden, dass sie bekommen, was sie erwarten. Jeder Friseur brauche dennoch etwas Einzigartiges – sei es die Einrichtung und der Stil des Salons, sei es das Personal. Von dem „alle tragen Schwarz" sei die Branche zum Beispiel lange weg.

Barber würden hingegen oft mit günstigen Preisen werben. Ihre Konkurrenz sind eher andere Barbershops als die klassischen Friseure. Und ihre Kunden sind viel in sozialen Medien wie Facebook oder Instagram unterwegs – ein wichtiger Bereich für diese neuen Dienstleister. Nicht zufällig machten vor wenigen Wochen in Minden Youtube-Stars einen Barbershop auf.

Soziale Medien seien auch für Vahle seit einiger Zeit eine Ergänzung für professionelles Arbeiten, sagt er – aber in ganz anderer Weise. Nicht er wirbt dort, sondern Influencerinnen. Dass Kundinnen mit Fotos von Frisuren kamen, die sie gerne hätten, das gab es schon immer. Jetzt aber, durch die zahllosen Youtube-Videos, kennen sich die Frauen ganz anders aus.

Anfangs habe er sich deswegen Sorgen gemacht. Aber dann habe er gemerkt: „Die meisten wissen inzwischen ganz genau, was für sie funktioniert und was nicht – das haben ihnen die Youtube-Clips schon klar gemacht." Und auch darum schätzt Vahle diesen neuen Trend. „Die jungen Frauen beschäftigen sich viel mehr mit Schönheit als früher." Und diese neue Beraterrolle, das miteinander über neue Frisuren, Farbe und Stil reden, macht ihm Spaß.

Noch wenige Jahre, dann wird Vahle Kamm und Schere zur Seite legen. Ob jemand sein Geschäft in Bad Oeynhausen übernehmen wird? Er weiß es nicht. Es sei aber schwierig, weil Kunden so oder so gerne mal wechseln, wenn ein spezieller Friseur geht. Nur eins scheint klar: Zu einem Barbershop dürfte wohl keine seiner Stammkundinnen dauerhaft wechseln.

Meister im Handwerk - das hat Tradition

Kommentar von Monika Jäger

Mehr Selbständige, mehr Berufstätige: Dieses Motto gab 2004 die damalige Bundesregierung aus und schaffte kurzerhand die Meisterpflicht für rund 50 Berufe ab. Damit durften in diesen Gewerken Geschäfte öffnen, deren Inhaber keine geprüften und ausgebildeten Handwerksmeister waren.

Friseure waren nicht darunter, denn Berufe, deren unsachgemäße Ausübung eine „Gefahr für Leib und Leben" als Folge haben könnten, standen immer unter der Meisterpflicht. Ein Friseurmeister sollte daher beispielsweise auch immer schnell erreichbar sein – ein Grund, warum nicht eine Person allein Betriebsleiter einer Kette von Geschäften sein kann.

Besonders in städtischen Regionen haben in den vergangenen Jahren viele neue Barber Shops aufgemacht, wie der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks beobachtet hat. Zahlen dazu gibt es nicht; die aktuellen Statistiken unterscheiden nicht zwischen „Friseur" und „Barber" mit Vollangebot. Auch dazu, wie viele Geschäfte eröffnen, die nur Bartservice anbieten (dürfen), sind offizielle Zahlen nicht zu bekommen. Bedeckt hält sich die Handwerkskammer auch zu der Frage, ob und wie oft Geschäfte geschlossen werden, in denen kein Meister beschäftigt ist.

Im Vorfeld der Ankündigung einer Wieder-Einführung der Meisterpflicht für insgesamt zwölf Berufe im Jahr 2020 hatte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer wiederholt vor Marktverzerrungen gewarnt.

Im Handwerk gebe es eine zunehmende Zahl von Solo-Selbständigen, dies führe zu massiven Problemen. Seit 2004 sei es in einigen Gewerken zu „Fehlentwicklungen" gekommen, sagte er: „Weniger Auszubildende, weniger Fachkräfte, weniger Qualität, schneller vom Markt verschwindende Betriebe und infolgedessen ein geringerer Gewährleistungs- und Verbraucherschutz."

Lesen Sie dazu auch: Gegen „Fehlentwicklungen"

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MindenBarber und Friseure: Handwerk zwischen Bart und BobMonika JägerMinden (mt). Nein, in die Zeitung wollte er am Ende doch nicht, der Barber. Dabei war das Gespräch zwischen ihm und Innungs-Obermeister Hartmut Vahle spannend: Auf der einen Seite: ein Friseurmeister, alteingesessen, seit 1977 im Beruf, mit Stammkunden, Schere, Kamm und Trockenhaube. Auf der anderen Seite der Newcomer, ohne Meisterprüfung, dafür viel Esprit und der klaren Zielgruppe: Männer. Das MT hatte beide eingeladen – der Barber war zufällig ausgewählt, denn diese Zunft hat keine gemeinsame Vertretung und keinen Sprecher. Am Ende des Gesprächs über ein Handwerk, das sich in den Angeboten zwischen modisch rasiertem Bart und perfekt geschnittenem Bob rasant wandelt, waren sich beide einig, dass sie einander kaum Konkurrenz machen. Denn die Kundengruppen überlappen nur wenig. Lokale Zahlen dazu, wie sich die noch junge Barbierbranche auf das alteingesessene Friseurhandwerk auswirkt, gibt es nicht – noch nicht einmal zur Anzahl der Geschäfte, die keine Friseure im klassischen Sinn sind. Bundesweit blickt die Branche jedenfalls durchaus mit Misstrauen auf die Neuen im Markt um Schönheit am Kopf. Denn die Unterschiede sind nicht nur äußerlich. Wie kommen oft sehr günstige Preise zustande? Welche Qualifikation haben die Beschäftigten? Werden im Einzelfall Grundsätze des Meisterberufs aufgeweicht? Vereinzelt berichten Friseure auch, dass ihnen angeboten wurde, ihren Meistertitel „auszuleihen". Dabei folgen die vielen neuen „Barber-Shops" eigentlich nur einem aktuellen Trend. Vor allem jüngere Kunden etablieren eine Tradition, die für ihre Urgroßväter selbstverständlich war: Den (fast) täglichen Gang zur Rasur, zum Plausch mit den Männern aus dem Quartier beim Herrenbarbier. Ob derjenige, der ihnen da den Bart schneidet, das in einer dreijährigen Lehre oder bei seinem Vater gelernt hat, ist ihnen oft egal, Die neuen Dienstleister setzen auf Stil und Individualität, sind manchmal eher Location als Geschäft. Doch heutzutage schafft das Probleme: Nicht jeder kann nach aktueller Rechtslage einfach einen Laden mieten und sagen „hier schneide ich (billig) Haare". Friseur ist ein Handwerksberuf, wer ein Geschäft eröffnet, braucht eine Meisterprüfung, oder er muss jemanden mit einer Meisterprüfung einstellen. „Nicht alle sogenannten Barber an Straßenecken erfüllen diese Voraussetzung", sagt Manuel Dierks, der als Geschäftsführer bei der Kreishandwerkerschaft Wittekindsland auch für das Friseurgewerbe zuständig ist. Viele der neu eröffnenden „Barber" dürften nur Bärte und keine Haare machen, wenn sie keinen Friseurmeister beschäftigen. „Nicht alle halten sich leider daran." Das mache für die alteingesessenen Friseure zwar nicht das klassische Geschäft kaputt – es weiche aber die Qualität des Berufsbildes auf, so Diercks. „Friseur, das ist ein Handwerk mit einer fachlichen Ausbildung. Wir arbeiten direkt am Menschen, wir hantieren mit Chemie – jeder Kunde, der zu uns kommt, kann sicher sein, dass er Fachleute vorfindet", sagt Innungs-Obermeister Vahle. Darum verursachten ihm Geschäfte, die mit Billigangeboten im Schaufenster werben, Bauchgrummeln: „Ein Meisterbrief ist auch Verbraucherschutz." Hat er Angst vor der Konkurrenz? Nein, sagt Vahle kategorisch. Klassischer als er kann ein Friseur kaum sein. Für ihn sei der Beruf auch Berufung – es gehe doch um viel mehr als Haare schneiden, sagt er. Viele Stammkundinnen kommen, um zu reden: „Wir sind da auch ein bisschen Seelsorger und nicht nur Verschönerer." Männliche Kunden sind häufiger da als weibliche, bleiben aber kürzer und geben auch weniger Geld aus. Das ist bei ihm so, aber auch bei allen klassischen Friseuren deutschlandweit. Hingegen: Wer zu einem der neuen „Barber" geht, würde sowieso meist keinen typischen Friseur wählen. Und darum gibt sich Vahle auch eher gelassen: „Vielfalt ist gut" sagt er, und „ich bin froh, dass es Veränderung in der Friseurlandschaft gibt." Konkurrenz belebe das Geschäft. Allerdings scheinen sich hier auch zwei Welten zu begegnen, in denen Kunden kaum überlappen: Wer sich schnell mal eben rasieren lassen wolle, der komme sowieso nicht zu ihm, sagt Vahle. Zu ihm kämen jene, die das klassische Friseurhandwerk schätzen. Schon immer hätten die Friseure sich auf neue Kundenwünsche eingestellt. Eine Zeit lang standen Solarien in den Salons, oder es gab Kinderspielecken und Kosmetikabteilungen. „Das ist aber alles wieder zurückgegangen." Heute schätzten die Stammkunden, dass sie bekommen, was sie erwarten. Jeder Friseur brauche dennoch etwas Einzigartiges – sei es die Einrichtung und der Stil des Salons, sei es das Personal. Von dem „alle tragen Schwarz" sei die Branche zum Beispiel lange weg. Barber würden hingegen oft mit günstigen Preisen werben. Ihre Konkurrenz sind eher andere Barbershops als die klassischen Friseure. Und ihre Kunden sind viel in sozialen Medien wie Facebook oder Instagram unterwegs – ein wichtiger Bereich für diese neuen Dienstleister. Nicht zufällig machten vor wenigen Wochen in Minden Youtube-Stars einen Barbershop auf. Soziale Medien seien auch für Vahle seit einiger Zeit eine Ergänzung für professionelles Arbeiten, sagt er – aber in ganz anderer Weise. Nicht er wirbt dort, sondern Influencerinnen. Dass Kundinnen mit Fotos von Frisuren kamen, die sie gerne hätten, das gab es schon immer. Jetzt aber, durch die zahllosen Youtube-Videos, kennen sich die Frauen ganz anders aus. Anfangs habe er sich deswegen Sorgen gemacht. Aber dann habe er gemerkt: „Die meisten wissen inzwischen ganz genau, was für sie funktioniert und was nicht – das haben ihnen die Youtube-Clips schon klar gemacht." Und auch darum schätzt Vahle diesen neuen Trend. „Die jungen Frauen beschäftigen sich viel mehr mit Schönheit als früher." Und diese neue Beraterrolle, das miteinander über neue Frisuren, Farbe und Stil reden, macht ihm Spaß. Noch wenige Jahre, dann wird Vahle Kamm und Schere zur Seite legen. Ob jemand sein Geschäft in Bad Oeynhausen übernehmen wird? Er weiß es nicht. Es sei aber schwierig, weil Kunden so oder so gerne mal wechseln, wenn ein spezieller Friseur geht. Nur eins scheint klar: Zu einem Barbershop dürfte wohl keine seiner Stammkundinnen dauerhaft wechseln. Meister im Handwerk - das hat Tradition Kommentar von Monika Jäger Mehr Selbständige, mehr Berufstätige: Dieses Motto gab 2004 die damalige Bundesregierung aus und schaffte kurzerhand die Meisterpflicht für rund 50 Berufe ab. Damit durften in diesen Gewerken Geschäfte öffnen, deren Inhaber keine geprüften und ausgebildeten Handwerksmeister waren. Friseure waren nicht darunter, denn Berufe, deren unsachgemäße Ausübung eine „Gefahr für Leib und Leben" als Folge haben könnten, standen immer unter der Meisterpflicht. Ein Friseurmeister sollte daher beispielsweise auch immer schnell erreichbar sein – ein Grund, warum nicht eine Person allein Betriebsleiter einer Kette von Geschäften sein kann. Besonders in städtischen Regionen haben in den vergangenen Jahren viele neue Barber Shops aufgemacht, wie der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks beobachtet hat. Zahlen dazu gibt es nicht; die aktuellen Statistiken unterscheiden nicht zwischen „Friseur" und „Barber" mit Vollangebot. Auch dazu, wie viele Geschäfte eröffnen, die nur Bartservice anbieten (dürfen), sind offizielle Zahlen nicht zu bekommen. Bedeckt hält sich die Handwerkskammer auch zu der Frage, ob und wie oft Geschäfte geschlossen werden, in denen kein Meister beschäftigt ist. Im Vorfeld der Ankündigung einer Wieder-Einführung der Meisterpflicht für insgesamt zwölf Berufe im Jahr 2020 hatte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer wiederholt vor Marktverzerrungen gewarnt. Im Handwerk gebe es eine zunehmende Zahl von Solo-Selbständigen, dies führe zu massiven Problemen. Seit 2004 sei es in einigen Gewerken zu „Fehlentwicklungen" gekommen, sagte er: „Weniger Auszubildende, weniger Fachkräfte, weniger Qualität, schneller vom Markt verschwindende Betriebe und infolgedessen ein geringerer Gewährleistungs- und Verbraucherschutz." Lesen Sie dazu auch: Gegen „Fehlentwicklungen"