Minden

Nach Fenstersturz: Anderthalbjähriger Junge weiterhin auf Intensivstation

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Nach dem Sturz eines anderthalbjährigen Kleinkindes aus dem Fenster eines Wohn- und Geschäftshauses in der Obermarktstraße am Freitagnachmittag befindet sich der Junge nach wie vor auf der Intensivstation des Johannes-Wesling-Klinikums. MT- - © Foto: Carsten Korfesmeyer
Nach dem Sturz eines anderthalbjährigen Kleinkindes aus dem Fenster eines Wohn- und Geschäftshauses in der Obermarktstraße am Freitagnachmittag befindet sich der Junge nach wie vor auf der Intensivstation des Johannes-Wesling-Klinikums. MT- (© Foto: Carsten Korfesmeyer)

Minden (mt/mei). Nach dem Sturz eines anderthalbjährigen Kleinkindes aus dem Fenster eines Wohn- und Geschäftshauses in der Obermarktstraße am Freitagnachmittag befindet sich der Junge nach wie vor auf der Intensivstation des Johannes-Wesling-Klinikums. Sein Zustand wird weiterhin als ernst beschrieben, teilte die Polizei am Montag mit.

Polizei und Rettungsdienst waren gegen 15.40 Uhr zur Obermarktstraße gerufen worden. Während sich Notarzt und Rettungssanitäter um den schwer verletzten Jungen kümmerten, berichtete ein Zeuge den Beamten vor Ort, dass er zuvor habe beobachten können, wie ein Kleinkind augenscheinlich über die Fensterbank des zweiten Obergeschosses gekrabbelt sei. Nachdem er für einen kurzen Moment seinen Blick abgewendet hatte, habe er plötzlich das Kind auf dem Pflaster der zu diesem Zeitpunkt viel belebten Fußgängerzone liegen sehen, so der Zeuge weiter. Daraufhin habe er sofort den Notruf abgesetzt.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass sich der Junge von Aufsichtspersonen unbeobachtet alleine in dem Zimmer bei geöffneten Fenster aufhielt, heißt es.

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MindenNach Fenstersturz: Anderthalbjähriger Junge weiterhin auf IntensivstationMinden (mt/mei). Nach dem Sturz eines anderthalbjährigen Kleinkindes aus dem Fenster eines Wohn- und Geschäftshauses in der Obermarktstraße am Freitagnachmittag befindet sich der Junge nach wie vor auf der Intensivstation des Johannes-Wesling-Klinikums. Sein Zustand wird weiterhin als ernst beschrieben, teilte die Polizei am Montag mit. Polizei und Rettungsdienst waren gegen 15.40 Uhr zur Obermarktstraße gerufen worden. Während sich Notarzt und Rettungssanitäter um den schwer verletzten Jungen kümmerten, berichtete ein Zeuge den Beamten vor Ort, dass er zuvor habe beobachten können, wie ein Kleinkind augenscheinlich über die Fensterbank des zweiten Obergeschosses gekrabbelt sei. Nachdem er für einen kurzen Moment seinen Blick abgewendet hatte, habe er plötzlich das Kind auf dem Pflaster der zu diesem Zeitpunkt viel belebten Fußgängerzone liegen sehen, so der Zeuge weiter. Daraufhin habe er sofort den Notruf abgesetzt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass sich der Junge von Aufsichtspersonen unbeobachtet alleine in dem Zimmer bei geöffneten Fenster aufhielt, heißt es.