Kommentar zu Lebensmittelläden: Händler besonders gefordert

Stefan Koch

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Foto 2018 von www.ChristianSchwier.de (© Foto 2018 von www.ChristianSchwier.de)

Mal eben einen Joghurt in der Mittagspause kaufen, einen Apfel für Zwischendurch oder Sprudel, weil es gerade einmal wieder ziemlich warm ist. Dazu sind die kleine Lebensmittelläden in der Nähe gut genug. Wenn es aber um den großen Einkauf für die ganze Familie geht, setzt sich König Kunde lieber in seinen Wagen und fährt die weite Strecke zum großen Supermarkt mit dem tollen Sortiment. Muss dann das Lädchen in der Nachbarschaft mangels Umsatzes schließen, ist der Jammer um diese Lücke der Nahversorgung groß.

Es bleibt zu hoffen, dass ein solches Schicksal den neuen Geschäften in der Innenstadt erspart bleibt. Nach dem Ende von Kaufland haben drei Händler die Chance ergriffen und sich in das Abenteuer des Lebensmitteleinzelhandels in der City gestürzt. Am Zuspruch der Kundschaft zeigt sich nun, was an dem Jammer über die Lücke, die der Großversorger hinterlassen hat, wirklich dran ist.

Aber auch die drei Geschäfte sind gefordert. Es einfach dem Kunden mit einem festen Warenangebot recht machen zu wollen reicht da nicht. Händler müssen versuchen, neue Kundenkreise zu erschließen, dazu die Sortimente anpassen und Werbung betreiben.

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Kommentar zu Lebensmittelläden: Händler besonders gefordertStefan KochMal eben einen Joghurt in der Mittagspause kaufen, einen Apfel für Zwischendurch oder Sprudel, weil es gerade einmal wieder ziemlich warm ist. Dazu sind die kleine Lebensmittelläden in der Nähe gut genug. Wenn es aber um den großen Einkauf für die ganze Familie geht, setzt sich König Kunde lieber in seinen Wagen und fährt die weite Strecke zum großen Supermarkt mit dem tollen Sortiment. Muss dann das Lädchen in der Nachbarschaft mangels Umsatzes schließen, ist der Jammer um diese Lücke der Nahversorgung groß. Es bleibt zu hoffen, dass ein solches Schicksal den neuen Geschäften in der Innenstadt erspart bleibt. Nach dem Ende von Kaufland haben drei Händler die Chance ergriffen und sich in das Abenteuer des Lebensmitteleinzelhandels in der City gestürzt. Am Zuspruch der Kundschaft zeigt sich nun, was an dem Jammer über die Lücke, die der Großversorger hinterlassen hat, wirklich dran ist. Aber auch die drei Geschäfte sind gefordert. Es einfach dem Kunden mit einem festen Warenangebot recht machen zu wollen reicht da nicht. Händler müssen versuchen, neue Kundenkreise zu erschließen, dazu die Sortimente anpassen und Werbung betreiben.