Minden

Sascha Libricht arbeitete ehrenamtlich in Irland

Michelle Koch und Jette Koch

Ehrenamtliche Arbeit in Irland: Für Sascha ein voller Erfolg. 
Foto: pr. - © SASCHA LIBRICHT
Ehrenamtliche Arbeit in Irland: Für Sascha ein voller Erfolg.
Foto: pr. (© SASCHA LIBRICHT)

Minden (mt). In ein fremdes Land reisen, neue Leute kennenlernen und ehrenamtlich tätig sein – das war für Sascha Libricht zwei Wochen lang Alltag. Mittlerweile ist der 15-Jährige Mindener zurück in Deutschland – mit einer Menge Erlebnissen und Erfahrungen im Gepäck.

Während Freunde und Schulkameraden mit ihren Eltern in den Urlaub gefahren sind, ging es für ihn mit sieben weiteren Jugendlichen nach Irland. In dem südlich von Dublin gelegenen Clonmel hat sich die Gruppe für eine Wohltätigkeitsorganisation eingesetzt. Sie erhielten ein „Ehrenamts-Entdecker“-Stipendium der gemeinnützigen Austauschorganisation Experiment. Vorrangig ging es darum, einen Verkauf von Möbeln und Hausrat auf die Beine zu stellen, um die Einnahmen spenden zu können. „Wir haben alle Aufgaben übernommen, die für den Verkauf anfallen“, erzählt Sascha. Dazu zählen beispielsweise die Annahme und Sortierung von Sachspenden.

Die Stipendiaten waren in Gastfamilien untergebracht. So hatten sie neben ihrem ehrenamtlichen Engagement zusätzlich die Chance, die Kultur kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse aufzubessern.

Das irische Essen fand Sascha „tatsächlich gut“ und auch der Akzent stellte nach kurzer Eingewöhnungsphase keine Barriere mehr dar. Vor der Reise war er etwas aufgeregt: „Das war das erste Mal, dass ich über einen längeren Zeitraum von meinen Eltern getrennt war.“ Heimweh hatte er nicht, dafür wäre keine Zeit gewesen. Neben der Arbeit hatten die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Zwei ehrenamtliche Begleitpersonen von Experiment organisierten Ausflüge wie Kinobesuche oder Radtouren. „Die Landschaft Irlands ist unglaublich schön und beeindruckend“, so sein Fazit.

Die sieben anderen Stipendiaten kannte Sascha Libricht flüchtig von einem Vorbereitungsseminar. In ihrer gemeinsamen Zeit seien sie zusammengewachsen. Auch mit seiner Gastfamilie hat Sascha viel unternommen, wie eine Ausfahrt in die Berge.

So war nicht nur der abschließende Verkauf der Sachspenden ein voller Erfolg. „Es hat eigentlich alles Spaß gemacht.“ Die Kombination aus ehrenamtlicher Arbeit und dem Kennenlernen eines neuen Landes sei ideal.

Sascha hat nicht nur Selbstständigkeit und Erfahrung gewonnen, sondern auch neue Freunde gefunden. Er freut sich schon auf das Nachbereitungsseminar, wo er seine neuen Freunde wiedersieht. Auch seine irische Gastfamilie ist ihm ans Herz gewachsen. Er möchte sie in Zukunft auf jeden Fall besuchen – zusammen mit seinen Eltern. „Dann kann ich ihnen auch mal etwas zeigen!“

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