Minden

Betrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus

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Symbolfoto: MT-Archiv
Symbolfoto: MT-Archiv

Minden (mt/nik). Betrüger haben in der vergangenen Tagen wieder zahlreiche Menschen im Mühlenkreis angerufen und sich als falsche Polizisten ausgegeben. Nach derzeitigen Ermittlungsstand hatten sie mit ihrer Masche jedoch keinen Erfolg. Gemeldet wurden der Leitstelle Anrufe in Minden, Porta Westfalica, Rahden, Stemwede, Espelkamp und Bad Oeynhausen.

In allen Fällen gab sich ein männlicher Anrufer als Polizeibeamter mit dem Namen "Meier", "Müller", "Petersen" oder "Werner" aus und behauptete, bei einer Festnahme sei ein Zettel mit dem Namen des Angerufenen gefunden worden. Daher könne wegen weiterer flüchtiger Täter ein Einbruch bevorstehen. Im Laufe des Gespräches versuchte der Anrufer die Vermögensverhältnisse zu erfragen. Die Betroffenen ließen sich laut Polizeiangaben nicht täuschen und beendeten die Gespräche früh genug.

Die Polizei mahnt trotzdem noch einmal zur Vorsicht. "Geben Sie Unbekannten unter keinen Umständen Auskünfte über Ihre persönlichen Vermögens- oder Wohnverhältnisse. Gewähren Sie ihnen niemals Zutritt zu Ihrem Wohnobjekt. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände. Falls Sie verdächtige Anrufe erhalten, beenden Sie die Telefonate stets durch Auflegen und wählen Sie anschließend den Polizeinotruf 110", so Sprecher Ralf Steinmeyer.

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MindenBetrüger geben sich am Telefon als Polizisten ausMinden (mt/nik). Betrüger haben in der vergangenen Tagen wieder zahlreiche Menschen im Mühlenkreis angerufen und sich als falsche Polizisten ausgegeben. Nach derzeitigen Ermittlungsstand hatten sie mit ihrer Masche jedoch keinen Erfolg. Gemeldet wurden der Leitstelle Anrufe in Minden, Porta Westfalica, Rahden, Stemwede, Espelkamp und Bad Oeynhausen. In allen Fällen gab sich ein männlicher Anrufer als Polizeibeamter mit dem Namen "Meier", "Müller", "Petersen" oder "Werner" aus und behauptete, bei einer Festnahme sei ein Zettel mit dem Namen des Angerufenen gefunden worden. Daher könne wegen weiterer flüchtiger Täter ein Einbruch bevorstehen. Im Laufe des Gespräches versuchte der Anrufer die Vermögensverhältnisse zu erfragen. Die Betroffenen ließen sich laut Polizeiangaben nicht täuschen und beendeten die Gespräche früh genug. Die Polizei mahnt trotzdem noch einmal zur Vorsicht. "Geben Sie Unbekannten unter keinen Umständen Auskünfte über Ihre persönlichen Vermögens- oder Wohnverhältnisse. Gewähren Sie ihnen niemals Zutritt zu Ihrem Wohnobjekt. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände. Falls Sie verdächtige Anrufe erhalten, beenden Sie die Telefonate stets durch Auflegen und wählen Sie anschließend den Polizeinotruf 110", so Sprecher Ralf Steinmeyer.