Minden/Bad Oeynhausen

465 Radfahrer kontrolliert: Fast die Hälfte begeht Verkehrsverstöße

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An fünf Tagen mussten die Polizisten in Minden und Bad Oeynhausen 131 mal ein Verwarnungsgeld aussprechen, 79 mal beließen die Beamten es bei einer mündlichen Verwarnung. Symbolfoto: dpa - © Daniel Bockwoldt
An fünf Tagen mussten die Polizisten in Minden und Bad Oeynhausen 131 mal ein Verwarnungsgeld aussprechen, 79 mal beließen die Beamten es bei einer mündlichen Verwarnung. Symbolfoto: dpa (© Daniel Bockwoldt)

Minden/Bad Oeynhausen (mt/ps). Die Polizei hat in der vergangenen Woche bei Schwerpunktkontrollen in Minden und Bad Oeynhausen verstärkt Radfahrer in den Fokus genommen. Bei der fünftägigen Aktion überprüften die Einsatzkräfte an wechselnden Orten 465 Radfahrer. Bei annähernd der Hälfte von ihnen hatten die Beamten Grund zum Einschreiten.

Bei den insgesamt 210 Verkehrsverstößen erhoben die Polizisten in 131 Fällen ein Verwarnungsgeld. 79 Mal beließen sie es bei einer mündlichen Verwarnung. Zudem wurden fünf Anzeigen im Bußgeldbereich gefertigt. Am häufigsten schritten die Beamten wegen der fehlerhaften Benutzung des Radwegs ein - 128 Fälle wurden hier aufgenommen. Aber auch die Beeinträchtigung des Gehörs, die Ablenkung durch ein Handy sowie eine mangelhafte Beleuchtung oder andere technische Mängel führten zu Sanktionen.

Grund für den mehrtägigen Einsatz der Polizei war die Verkehrsunfallentwicklung im Kreis Minden-Lübbecke im vergangenen Jahr. So ereigneten sich 2018 kreisweit 1.059 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Insgesamt verunglückten dabei 1.343 Menschen, 333 davon waren Radfahrer. Im Gegensatz zum Jahr 2017 waren das 100 verunglückte Radfahrer (+42,9 Prozent) mehr. Somit handelte es sich statistisch betrachtet bei jedem vierten Verunglückten um einen Radfahrer.

Bereits Ende Juli hatte die Polizei Autofahrer ins Visier genommen. Bei Tempokontrollen in Minden, Bad Oeynhausen und Porta Westfalica wurden, wie seinerzeit berichtet, mehr als 3.600 Fahrzeuge überprüft.

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Minden/Bad Oeynhausen465 Radfahrer kontrolliert: Fast die Hälfte begeht VerkehrsverstößeMinden/Bad Oeynhausen (mt/ps). Die Polizei hat in der vergangenen Woche bei Schwerpunktkontrollen in Minden und Bad Oeynhausen verstärkt Radfahrer in den Fokus genommen. Bei der fünftägigen Aktion überprüften die Einsatzkräfte an wechselnden Orten 465 Radfahrer. Bei annähernd der Hälfte von ihnen hatten die Beamten Grund zum Einschreiten. Bei den insgesamt 210 Verkehrsverstößen erhoben die Polizisten in 131 Fällen ein Verwarnungsgeld. 79 Mal beließen sie es bei einer mündlichen Verwarnung. Zudem wurden fünf Anzeigen im Bußgeldbereich gefertigt. Am häufigsten schritten die Beamten wegen der fehlerhaften Benutzung des Radwegs ein - 128 Fälle wurden hier aufgenommen. Aber auch die Beeinträchtigung des Gehörs, die Ablenkung durch ein Handy sowie eine mangelhafte Beleuchtung oder andere technische Mängel führten zu Sanktionen. Grund für den mehrtägigen Einsatz der Polizei war die Verkehrsunfallentwicklung im Kreis Minden-Lübbecke im vergangenen Jahr. So ereigneten sich 2018 kreisweit 1.059 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Insgesamt verunglückten dabei 1.343 Menschen, 333 davon waren Radfahrer. Im Gegensatz zum Jahr 2017 waren das 100 verunglückte Radfahrer (+42,9 Prozent) mehr. Somit handelte es sich statistisch betrachtet bei jedem vierten Verunglückten um einen Radfahrer. Bereits Ende Juli hatte die Polizei Autofahrer ins Visier genommen. Bei Tempokontrollen in Minden, Bad Oeynhausen und Porta Westfalica wurden, wie seinerzeit berichtet, mehr als 3.600 Fahrzeuge überprüft.