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Randalierer legen im Goethepark erneut Feuer

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Was genau hier passiert ist, kann sich Ortsvorsteher Anhanasios Vlachos nicht erklären. - © Foto: Nina Bucklewski
Was genau hier passiert ist, kann sich Ortsvorsteher Anhanasios Vlachos nicht erklären. (© Foto: Nina Bucklewski)

Minden (ams). Das idyllische Bild des Goetheparks am Habsburgerring wird immer wieder von Unruhestiftern zunichte gemacht. Aktuell war ein Haufen Asche neben der Telefonzelle zu sehen, die das Bücherregal künftig ersetzen soll. In dem Haufen der Zerstörung liegen zwischen Alufolie angeschnittene Zwiebeln. Zudem ist dort auch eine kleine Laterne zu finden.

Unweit von der Brandstelle hat jemand eine Deoflasche liegen gelassen. Wie das alles zusammenpasst, kann sich Ortsvorsteher von Königstor, Athanasios Vlachos, nicht erklären. „Ich weiß nicht, wer das war“, sagt er und fügt hinzu, dass er nicht versteht, warum jemand so etwas tut. „Der Park ist mein Baby, wir stecken hier viel Arbeit rein und dann erlebt man solche Rückschläge“.

Vlachos hat mittlerweile die Polizei informiert und einen Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Es mache ihn traurig, immer wieder erleben zu müssen, wie der Goethepark zum Randalieren genutzt werde.

Erst vergangenes Jahr hatten Unbekannte die Bücherbude im Herzen des Parks angezündet und dadurch alle Bücher vernichtet. „Man ist machtlos“, sagt Vlachos. „Der einzige Weg Geschehnisse wie diese zu verhindern, wäre den Park einzuzäunen, aber der soll ja für jeden zugänglich sein“.

Nicht nur auf die Bücher hatten es Störenfriede in der Vergangenheit abgesehen. Besonders verärgert ist Vlachos darüber, dass die Gitterabdeckung der Müllbehälter immer wieder als Grillplatz genutzt werde. Und auch ein junges Obstbäumchen sei mutwillig ausgerissen worden.

Doch Vlachos will sich nicht geschlagen geben. Um weiterem Vandalismus vorzubeugen, möchte er zukünftig Laternen an den Wegen aufstellen. Dadurch werde der Park auch abends besucht, und Zerstörer hätten nicht die Chance, unbemerkt Sachen zu beschädigen.

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MindenRandalierer legen im Goethepark erneut FeuerMinden (ams). Das idyllische Bild des Goetheparks am Habsburgerring wird immer wieder von Unruhestiftern zunichte gemacht. Aktuell war ein Haufen Asche neben der Telefonzelle zu sehen, die das Bücherregal künftig ersetzen soll. In dem Haufen der Zerstörung liegen zwischen Alufolie angeschnittene Zwiebeln. Zudem ist dort auch eine kleine Laterne zu finden. Unweit von der Brandstelle hat jemand eine Deoflasche liegen gelassen. Wie das alles zusammenpasst, kann sich Ortsvorsteher von Königstor, Athanasios Vlachos, nicht erklären. „Ich weiß nicht, wer das war“, sagt er und fügt hinzu, dass er nicht versteht, warum jemand so etwas tut. „Der Park ist mein Baby, wir stecken hier viel Arbeit rein und dann erlebt man solche Rückschläge“. Vlachos hat mittlerweile die Polizei informiert und einen Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Es mache ihn traurig, immer wieder erleben zu müssen, wie der Goethepark zum Randalieren genutzt werde. Erst vergangenes Jahr hatten Unbekannte die Bücherbude im Herzen des Parks angezündet und dadurch alle Bücher vernichtet. „Man ist machtlos“, sagt Vlachos. „Der einzige Weg Geschehnisse wie diese zu verhindern, wäre den Park einzuzäunen, aber der soll ja für jeden zugänglich sein“. Nicht nur auf die Bücher hatten es Störenfriede in der Vergangenheit abgesehen. Besonders verärgert ist Vlachos darüber, dass die Gitterabdeckung der Müllbehälter immer wieder als Grillplatz genutzt werde. Und auch ein junges Obstbäumchen sei mutwillig ausgerissen worden. Doch Vlachos will sich nicht geschlagen geben. Um weiterem Vandalismus vorzubeugen, möchte er zukünftig Laternen an den Wegen aufstellen. Dadurch werde der Park auch abends besucht, und Zerstörer hätten nicht die Chance, unbemerkt Sachen zu beschädigen.