Minden

Großer Zuspruch für ein besonderes Freischießen

Henning Wandel und Kerstin Rickert

Mehr als 1.400 Menschen sind zu Ehren der neuen Majestäten auf Kanzlers Weide angetreten. Die Paradeformation bot einen imposanten Anblick. MT-Fotos: Henning Wandel (6)
Mehr als 1.400 Menschen sind zu Ehren der neuen Majestäten auf Kanzlers Weide angetreten. Die Paradeformation bot einen imposanten Anblick. MT-Fotos: Henning Wandel (6)

Minden (mt/kr). Mit dem Zapfenstreich auf dem Simeonsplatz ist das Mindener Freischießen gestern Abend zu Ende gegangen. Der neue Standort ist bei den Besuchern und auch im Bürgerbataillon gut angekommen. Die Nähe der Kompanien zueinander, die neue Wache am Eingang und auch die Kulisse des Preußensmuseums passten gut zum Charakter des Freischießens. Dennoch soll das älteste Mindener Fest in zwei Jahren in die Innenstadt zurückkehren. Dafür hatten sich sowohl Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) als auch Stadtmajor Heinz Joachim Pecher beim Ratsempfang noch einmal deutlich ausgesprochen.

Die Parade

Mehr als 1.400 Menschen waren Samstagmittag auf Kanzlers Weide zur Parade angetreten und boten ein eindrucksvolles Bild. Angeführt von den Majestäten Dietrich Ante und Marco Bischoff-Griffiths machten sich Bürgerbataillon und Bundeswehr, Musikgruppen, befreundete Vereine und zahlreiche Mitmarschierer auf den Weg über die Weserbrücke und quer durch die Stadt bis zum Festplatz. Die Abteilung der in Minden stationierten britischen Pionieren wurde am Friedensplatz mit besonderem Beifall begrüßt. Tausende Menschen verfolgten die Parade, die besten Café-Plätze auf dem Markt waren heiß begehrt. Die Party am Abend war trotz kühler Temperaturen und leichten Regens gut besucht, allerdings fehlte die Laufkundschaft, wie am Rande der Veranstaltung immer wieder zu hören war.

Mindener Freischießen 2019 - der Sonntag

Der Familientag

„Das schreit nach Wiederholung", zeigte sich Pfarrer Christoph Ruffer von der Martinigemeinde begeistert von der Resonanz auf den Freiluft-Gottesdienst zum Auftakt des Freischießen-Sonntags. Auch Stadtmajor Heinz Joachim Pecher sprach von „einer gelungenen Premiere". Nur wenige Besucher zog es dann um die Mittagszeit zum Platzkonzert mit den Lustigen Musikanten aus Häverstädt – ganz zum Bedauern einer Zuhörerin, die trotz einiger Regentropfen begeistert die Stellung hielt. So richtig auf Touren kam der Familientag mit Programm besonders für Kinder vor allem am Nachmittag. Daran hatte auch die Bielefelder Kinder-Rockband „Randale" ihren Anteil, die nicht nur unter den Jüngsten einige Fans hatte. Aktionen wie Kinderschminken, und Glücksrad sowie die lustigen Figuren, die „Ballon Elly" aus Luftballons zauberte, kamen ebenfalls prima an.

Mindener Freischießen 2019 - der Samstag

Die Kinderkönige

Für Acht- bis 14-Jährige war das „Freischießen für Kids" der Höhepunkt. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche beteiligten sich im Rennen um den Kinderkönig 2019 daran. Nach „einem ganz engen Schießen wie auch schon am Freitag bei den Großen" kürte Stadtmajor Heinz Joachim Pecher im Beisein der beiden Freischießen-Könige pünktlich um 18 Uhr die drei Besten und überreichte ihnen Pokale und Geschenk-Gutscheine. Neuer Kinderkönig wurde der neunjährige Marco Backhaus vor der bisherigen Kinderkönigin Marlene Dreger (12) und Emma Fehler (10).

Mindener Freischießen 2019 - der Freitag

Die Videos vom großen Zapfenstreich

Wegen eines technischen Problems ist die Übertragung unterbrochen. Den Schluß des Großen Zapfenstreiches finden Sie im Video weiter unten.


Der Zapfenstreich vor dem Preußenmuseum beschloss traditionell das Freischießen. In diesem Jahr startete die Zeremonie schon um 21 Uhr und damit vor Einbruch der Dunkelheit. MT-Foto: Alex Lehn - © Alex Lehn Der Open-Air-Gottesdienst der St.-Martini-Gemeinde am Sonntagmorgen auf dem Simeonsplatz kam gut an. - © Kerstin Rickert Rüdiger Eichhorn marschierte traditionell mit der 5. Kompanie. - © Henning Wandel Die Langen Kerls aus Potsdam und Bürger-Tambourskorps führten den Parademarsch über die Weserbrücke an. - © Henning Wandel Ilse Finkeldey, Trägerin des Mindener Ehrenrings, fuhr im BMW-Cabrio mit. - © Henning Wandel Die Soldaten des 23 Amphibious Engineered Troop wurden in der Altstadt besonders herzlich begrüßt. - © Henning Wandel Stolz reckte der neue Kinderkönig Marco Backhaus seinen Pokal in die Höhe. Fotos: Kerstin Rickert (3) - © Kerstin Rickert Dirk Henneking, Chef der Junggesellenkompanie, freute sich über ein Blumengeschenk. - © Henning Wandel Die Lustigen Musikanten aus Häverstädt spielten am Sonntagmittag. - © Kerstin Rickert

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MindenGroßer Zuspruch für ein besonderes FreischießenKerstin Rickert,Henning WandelMinden (mt/kr). Mit dem Zapfenstreich auf dem Simeonsplatz ist das Mindener Freischießen gestern Abend zu Ende gegangen. Der neue Standort ist bei den Besuchern und auch im Bürgerbataillon gut angekommen. Die Nähe der Kompanien zueinander, die neue Wache am Eingang und auch die Kulisse des Preußensmuseums passten gut zum Charakter des Freischießens. Dennoch soll das älteste Mindener Fest in zwei Jahren in die Innenstadt zurückkehren. Dafür hatten sich sowohl Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) als auch Stadtmajor Heinz Joachim Pecher beim Ratsempfang noch einmal deutlich ausgesprochen. Die Parade Mehr als 1.400 Menschen waren Samstagmittag auf Kanzlers Weide zur Parade angetreten und boten ein eindrucksvolles Bild. Angeführt von den Majestäten Dietrich Ante und Marco Bischoff-Griffiths machten sich Bürgerbataillon und Bundeswehr, Musikgruppen, befreundete Vereine und zahlreiche Mitmarschierer auf den Weg über die Weserbrücke und quer durch die Stadt bis zum Festplatz. Die Abteilung der in Minden stationierten britischen Pionieren wurde am Friedensplatz mit besonderem Beifall begrüßt. Tausende Menschen verfolgten die Parade, die besten Café-Plätze auf dem Markt waren heiß begehrt. Die Party am Abend war trotz kühler Temperaturen und leichten Regens gut besucht, allerdings fehlte die Laufkundschaft, wie am Rande der Veranstaltung immer wieder zu hören war. Der Familientag „Das schreit nach Wiederholung", zeigte sich Pfarrer Christoph Ruffer von der Martinigemeinde begeistert von der Resonanz auf den Freiluft-Gottesdienst zum Auftakt des Freischießen-Sonntags. Auch Stadtmajor Heinz Joachim Pecher sprach von „einer gelungenen Premiere". Nur wenige Besucher zog es dann um die Mittagszeit zum Platzkonzert mit den Lustigen Musikanten aus Häverstädt – ganz zum Bedauern einer Zuhörerin, die trotz einiger Regentropfen begeistert die Stellung hielt. So richtig auf Touren kam der Familientag mit Programm besonders für Kinder vor allem am Nachmittag. Daran hatte auch die Bielefelder Kinder-Rockband „Randale" ihren Anteil, die nicht nur unter den Jüngsten einige Fans hatte. Aktionen wie Kinderschminken, und Glücksrad sowie die lustigen Figuren, die „Ballon Elly" aus Luftballons zauberte, kamen ebenfalls prima an. Die Kinderkönige Für Acht- bis 14-Jährige war das „Freischießen für Kids" der Höhepunkt. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche beteiligten sich im Rennen um den Kinderkönig 2019 daran. Nach „einem ganz engen Schießen wie auch schon am Freitag bei den Großen" kürte Stadtmajor Heinz Joachim Pecher im Beisein der beiden Freischießen-Könige pünktlich um 18 Uhr die drei Besten und überreichte ihnen Pokale und Geschenk-Gutscheine. Neuer Kinderkönig wurde der neunjährige Marco Backhaus vor der bisherigen Kinderkönigin Marlene Dreger (12) und Emma Fehler (10). Die Videos vom großen Zapfenstreich Wegen eines technischen Problems ist die Übertragung unterbrochen. Den Schluß des Großen Zapfenstreiches finden Sie im Video weiter unten.