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Update: Haus an der Hahler Straße nach Feuer unbewohnbar

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In Brand geratene Sichtschutzwände haben am Mittwochmorgen einen Feuerwehreinsatz an der Hahler Straße ausgelöst. MT- - © Foto: Alex Lehn
In Brand geratene Sichtschutzwände haben am Mittwochmorgen einen Feuerwehreinsatz an der Hahler Straße ausgelöst. MT- (© Foto: Alex Lehn)

Minden (mt/mei). Nach dem Feuer an einem Einfamilienhaus in der Hahler Straße am Mittwochmorgen gegen 7.30 Uhr ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte die Selbstentzündung eines an der Hausfassade stehenden und mit altem Stroh gefüllten Plastiksackes Ursache des Feuers sein. Eine Nachbarin hatte die Bewohner, eine Mutter und ihre Tochter, auf den Brand aufmerksam gemacht und beide konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Weil die Flammen auch auf die mit Kunststoff verkleidete Außenwand und von dort auf das Dach übergriffen, mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei den Löscharbeiten und auf der Suche nach weiteren Glutnestern eine Dachseite abdecken.

MT- - © Foto: Alex Lehn
MT- (© Foto: Alex Lehn)

Wie die Feuerwehr mitteilt, hatten die Kräfte den Brand gegen 9 Uhr unter Kontrolle. Der Einsatz war gegen 11 Uhr komplett beendet, als auch die Brandwache den Einsatzort verlassen konnte. Die Bewohner des Hauses wurden vor Ort routinemäßig vom Rettungsdienst betreut. Ein Feuerwehrmann wurde wegen einer leichten Kreislaufschwäche behandelt.

Wie die Polizei mitteilt, kommt die betroffene Familie zunächst bei Bekannten unter. Den Schaden beziffern die Beamten auf rund 50.000 Euro. Für die Dauer des Einsatzes war die Hahler Straße zwischen dem Petershäger Weg und dem Kreisel gesperrt. Sie konnte gegen 9.45 Uhr wieder freigegben werden. Im Einsatz waren Kräfte des Rettungsdienstes, der Berufsfeuerwehr, der Löschzug Stadtmitte und die Löschgruppen Hahlen, Stemmer und Kutenhausen sowie die Pressegruppe und Beamte der Polizei.

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MindenUpdate: Haus an der Hahler Straße nach Feuer unbewohnbarMinden (mt/mei). Nach dem Feuer an einem Einfamilienhaus in der Hahler Straße am Mittwochmorgen gegen 7.30 Uhr ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte die Selbstentzündung eines an der Hausfassade stehenden und mit altem Stroh gefüllten Plastiksackes Ursache des Feuers sein. Eine Nachbarin hatte die Bewohner, eine Mutter und ihre Tochter, auf den Brand aufmerksam gemacht und beide konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Weil die Flammen auch auf die mit Kunststoff verkleidete Außenwand und von dort auf das Dach übergriffen, mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei den Löscharbeiten und auf der Suche nach weiteren Glutnestern eine Dachseite abdecken. Wie die Feuerwehr mitteilt, hatten die Kräfte den Brand gegen 9 Uhr unter Kontrolle. Der Einsatz war gegen 11 Uhr komplett beendet, als auch die Brandwache den Einsatzort verlassen konnte. Die Bewohner des Hauses wurden vor Ort routinemäßig vom Rettungsdienst betreut. Ein Feuerwehrmann wurde wegen einer leichten Kreislaufschwäche behandelt. Wie die Polizei mitteilt, kommt die betroffene Familie zunächst bei Bekannten unter. Den Schaden beziffern die Beamten auf rund 50.000 Euro. Für die Dauer des Einsatzes war die Hahler Straße zwischen dem Petershäger Weg und dem Kreisel gesperrt. Sie konnte gegen 9.45 Uhr wieder freigegben werden. Im Einsatz waren Kräfte des Rettungsdienstes, der Berufsfeuerwehr, der Löschzug Stadtmitte und die Löschgruppen Hahlen, Stemmer und Kutenhausen sowie die Pressegruppe und Beamte der Polizei.