Minden

Wie Technik aus Minden helfen soll, den Regenwald zu schonen

Henning Wandel

Nach etwa 25 Jahren sind die Palmen für die Ölproduktion nicht mehr zu gebrauchen. Weil sie nur flache Wurzeln haben, werden sie mit einem Bagger einfach umgedrückt. - © Nathan Kölli
Nach etwa 25 Jahren sind die Palmen für die Ölproduktion nicht mehr zu gebrauchen. Weil sie nur flache Wurzeln haben, werden sie mit einem Bagger einfach umgedrückt. (© Nathan Kölli)

Minden (mt). Vor der Klima-Demo noch schnell ein Brötchen mit Schoko-Creme? Oder ein Crunch-Müsli? Wer es ganz ernst meint mit dem Umweltschutz, sollte sich besser ein anderes Frühstücks zusammenstellen. Und auch bei der Körperpflege lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe – gut möglich, dass Palmöl drinsteckt.

Mit fast 70 Millionen Tonnen ist es weltweit das am weitesten verbreitete pflanzliche Öl, die Produktion hat sich laut dem Statistikportal Statista in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt. Doch Palmöl ist auch hoch umstritten: Die Pflanzen wachsen in den Tropen, die Anbauflächen konkurrieren mit den Regenwäldern vor allem in Malaysia und Indonesien. Die Folge: Der Regenwald wird gerodet. Auf den so entstandenen Flächen werden unter anderem Ölpalmen angebaut, die nach 20 bis 25 Jahren ausgedient haben. Dann werden die alten Bäume gefällt und verbrannt – oder sie rotten langsam vor sich hin. Beides ist schlecht für das Klima.

Jahresringe gibt es bei der Ölpalme nicht. Das Gehölz ist biologisch gesehen kein Baum, sondern eine Grasart. - © Nathan Kölli
Jahresringe gibt es bei der Ölpalme nicht. Das Gehölz ist biologisch gesehen kein Baum, sondern eine Grasart. (© Nathan Kölli)

In Zukunft soll sich daran etwas ändern – und genau hier kommt die Mindener Firma Minda ins Spiel. Gemeinsam mit einem Netzwerk weiterer Unternehmen hat der Maschinenbauer nach Möglichkeiten gesucht, nicht nur das Öl, sondern auch das Palmholz selbst zu verwerten. Obwohl: „Eigentlich sprechen wir hier über ein Gras“, sagt Robert Falch, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. Und dieser biologische Unterschied hat Folgen: Die Stämme sind nur schwer zu verarbeiten, für die Plantagenbetreiber sind sie bisher praktisch wertlos – und damit Müll.

Um Palmholz-Stämme zu bearbeiten müssen neue Maschinen entwickelt werden. Besonder die Sägen sind stark beansprucht. - © Nathan Kölli
Um Palmholz-Stämme zu bearbeiten müssen neue Maschinen entwickelt werden. Besonder die Sägen sind stark beansprucht. (© Nathan Kölli)

Während im Regenwald alte Palmen langsam verrotten, steigt nicht zuletzt wegen des boomenden Nachhaltigkeitsgedankens gleichzeitig weltweit der Holzbedarf. So wird im südostasiatischen Regenwald auch Bauholz geschlagen. Die im Netzwerk PalmwoodNet zusammengeschlossenen Firmen wollen beides Zusammenbringen: die alten Palmen verwerten und damit nicht nur ein Geschäft machen, sondern auch die Umwelt schonen. „Wir hatten einen ganzheitlichen Ansatz“, sagt Dr. Hubertus Zeddies, der das Projekt bei Minda als technischer Leiter federführend betreute. Der Mindener Anteil liegt dabei in der Verarbeitung des Palmholzes zu Brettsperrholz oder Schichtholz. Minda baut unter anderem Maschinen, mit denen zum Beispiel große Leimbinder produziert. Außerdem sind in dem Zusammenschluss Hersteller von Sägewerkstechnik, Holzbearbeitungswerkzeugen und Klebstoffen vertreten. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von den Freiburger Professoren Dieter Fink und Arno Frühwald.

Zum Start vor zwei Jahren war PalmwoodNet auch ein Thema auf der wichtigsten Branchenmesse Ligna in Hannover. Dort gab es schon einmal einen Vorgeschmack auf mögliche neue Produkte: Ein Stehtisch auf dem Minda-Stand etwa war aus Palmholz gebaut – optisch ein Hingucker und auch in der Haptik etwas völlig Neues. Und doch dürfte der neue Werkstoff im Möbelbereich eher keine Rolle spielen, glaubt Zeddies. Weil die Fasern extrem hart seien, reiche schon eine angeschlagene Ecke, um sich an den stachelartigen Fasern zu verletzten.

Der Gesamtbericht zum Abschluss des Projektes ist fertig und wird demnächst vorgestellt. Schon jetzt ist aber deutlich, dass es ein Erfolg war. Das Netzwerk habe gezeigt, dass Palmholz wirtschaftlich zu verwerten sei, sagt Zeddies. Als erster Schritt könnte Palmholz zum Beispiel als Füllmaterial für Türen oder Möbel eingesetzt werden, grundsätzlich sei es aber auch als Bauholz verwendbar. Vor allem davon könnten zuallererst die produzierenden Länder in Südostasien profitieren. Die jährliche Ernte von traditionellem Holz ist dort zwischen 1990 und 2014 von 142 auf 120 Millionen Kubikmeter zurückgegangen wie aus einer Studie der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo hervorgeht. Die Autorin, Professor Katja Frühwald-König bezieht sich dabei auf offizielle Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Weil der Bedarf in der Region aber nicht abgenommen hat, ist das Holz knapp. Das Palmholz könnte helfen: Frühwald-König beziffert das Potenzial auf bis zu 120 Millionen Kubikmeter jährlich. Im Idealfall könnte so nicht nur die Regenwaldrodung eingedämmt, sondern gleichzeitig die Nachfrage nach Rohstoffen befriedigt werden.

Zwar verhindert die Nutzung von Palmholz nicht die Rodung für neue Ölplantagen, wohl aber könnte der Flächenverbrauch für Bauholz verringert werden. Denn die Bedeutung des Palmöls dürfte eher noch zunehmen. Weil es günstig und vor allem sehr gut zu verarbeiten ist, hat es auch eine Bedeutung für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung. Die Palmen sind zudem sehr ergiebig: „Sie erzielen auf einer vergleichbaren Fläche etwa die vierfache Menge wie Raps“, sagt Zeddies.

Zunächst wird das Palmholz nur für den regionalen Markt interessant sein. Das hat auch mit den besonderen Eigenschaften des Materials zu tun, vor allem mit dessen Feuchtigkeit. Die gefällten Bäume müssten umgehend getrocknet werden, sagt Zeddies. Ansonsten führe die Feuchtigkeit in Verbindung mit dem hohen Stärkeanteil dazu, dass die Stämme schnell schimmelten und das Holz damit unbrauchbar werde. Für die Forschung habe das Holz daher tiefgekühlt nach Deutschland transportiert werden müssen. Und auch die sehr unterschiedliche Dichte des Materials habe die Netzwerk-Partner vor eine Herausforderung gestellt. Herkömmliche Werkzeuge kommen damit nicht zurecht.

Derartige Schwierigkeiten gab es für Minda nicht. Hier ging es darum, das Palmholz mit Leim zu Sperr- oder Schichtholz zusammenpressen. „Wir haben Versuche zum richtigen Druck gemacht und die Pressen entsprechend modifiziert“, sagt Zeddies. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Verarbeitung von Palmholz habe es schon früher gegeben, sagt der technische Leiter, dabei seien aber immer nur einzelne Aspekte betrachtet worden – und nur selten der wirtschaftliche Nutzen. „Wir haben gezeigt, dass es geht“, sagt Zeddies. Und auch Robert Falch ist dem Ergebnis sehr zufrieden, wie er sagt – obwohl Minda kurzfristig eher keine Anlagen nach Südostasien liefern werde. Perspektivisch sei der Markt dort aber schon ein Thema, dann aber mit kleinen, eher handwerklichen Maschinen.

Erste praktische Schritte könnten schon bald nach dem Abschluss des Projektes folgen. Die Partner aus dem Netzwerk wollten auch nach Abschluss des Projektes weitermachen, sagt Zeddies, Kontakte nach Südostasien gebe es bereits. Das Ziel ist klar: Wenn weniger Holz verrottet oder verbrannt wird, entsteht weniger von den klimaschädlichen Gasen Methan und CO2. Wenn damit gleichzeitig weniger Regenwald für andere Tropenhölzer gerodet werden muss, wird zudem der fortschreitende Flächenverbrauch zumindest gebremst. Manchmal sind wirtschaftliche Interessen eben auch ein wichtiger Treiber für den Naturschutz.

Palmholz

Nach einer Analyse der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo ist Palmholz ein vielversprechendes Material für verschiedenen Einsatzbereiche. Vor allem in Südostasien gebe es eine enorme verfügbare Menge.

Die Eigenschaften des Holzes seien herausfordernd, für den Verarbeitungsprozess würden daher ein neues Denken, neue Techniken und neue Werkzeuge benötigt.

Produkte aus Palmholz seien sowohl vom Volumen, als auch vom Wert und den wirtschaftlichen Möglichkeiten her vielversprechend.

Mit einer Forschungs- und Entwicklungszeit von weiteren zehn bis 15 Jahren erwarten die Forscher bis zum Jahr 2035 eine jährliche Palmholz-Menge von 30 bis 50 Millionen Kubikmeter. Zum Vergleich: Die gesamte jährliche Holzernte in Deutschland liegt nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums bei etwa 76 Millionen Kubikmeter. (hwa)

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Dann werden die alten Bäume gefällt und verbrannt – oder sie rotten langsam vor sich hin. Beides ist schlecht für das Klima. In Zukunft soll sich daran etwas ändern – und genau hier kommt die Mindener Firma Minda ins Spiel. Gemeinsam mit einem Netzwerk weiterer Unternehmen hat der Maschinenbauer nach Möglichkeiten gesucht, nicht nur das Öl, sondern auch das Palmholz selbst zu verwerten. Obwohl: „Eigentlich sprechen wir hier über ein Gras“, sagt Robert Falch, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. Und dieser biologische Unterschied hat Folgen: Die Stämme sind nur schwer zu verarbeiten, für die Plantagenbetreiber sind sie bisher praktisch wertlos – und damit Müll. Während im Regenwald alte Palmen langsam verrotten, steigt nicht zuletzt wegen des boomenden Nachhaltigkeitsgedankens gleichzeitig weltweit der Holzbedarf. So wird im südostasiatischen Regenwald auch Bauholz geschlagen. Die im Netzwerk PalmwoodNet zusammengeschlossenen Firmen wollen beides Zusammenbringen: die alten Palmen verwerten und damit nicht nur ein Geschäft machen, sondern auch die Umwelt schonen. „Wir hatten einen ganzheitlichen Ansatz“, sagt Dr. Hubertus Zeddies, der das Projekt bei Minda als technischer Leiter federführend betreute. Der Mindener Anteil liegt dabei in der Verarbeitung des Palmholzes zu Brettsperrholz oder Schichtholz. Minda baut unter anderem Maschinen, mit denen zum Beispiel große Leimbinder produziert. Außerdem sind in dem Zusammenschluss Hersteller von Sägewerkstechnik, Holzbearbeitungswerkzeugen und Klebstoffen vertreten. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von den Freiburger Professoren Dieter Fink und Arno Frühwald. Zum Start vor zwei Jahren war PalmwoodNet auch ein Thema auf der wichtigsten Branchenmesse Ligna in Hannover. Dort gab es schon einmal einen Vorgeschmack auf mögliche neue Produkte: Ein Stehtisch auf dem Minda-Stand etwa war aus Palmholz gebaut – optisch ein Hingucker und auch in der Haptik etwas völlig Neues. Und doch dürfte der neue Werkstoff im Möbelbereich eher keine Rolle spielen, glaubt Zeddies. Weil die Fasern extrem hart seien, reiche schon eine angeschlagene Ecke, um sich an den stachelartigen Fasern zu verletzten. Der Gesamtbericht zum Abschluss des Projektes ist fertig und wird demnächst vorgestellt. Schon jetzt ist aber deutlich, dass es ein Erfolg war. Das Netzwerk habe gezeigt, dass Palmholz wirtschaftlich zu verwerten sei, sagt Zeddies. Als erster Schritt könnte Palmholz zum Beispiel als Füllmaterial für Türen oder Möbel eingesetzt werden, grundsätzlich sei es aber auch als Bauholz verwendbar. Vor allem davon könnten zuallererst die produzierenden Länder in Südostasien profitieren. Die jährliche Ernte von traditionellem Holz ist dort zwischen 1990 und 2014 von 142 auf 120 Millionen Kubikmeter zurückgegangen wie aus einer Studie der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo hervorgeht. Die Autorin, Professor Katja Frühwald-König bezieht sich dabei auf offizielle Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Weil der Bedarf in der Region aber nicht abgenommen hat, ist das Holz knapp. Das Palmholz könnte helfen: Frühwald-König beziffert das Potenzial auf bis zu 120 Millionen Kubikmeter jährlich. Im Idealfall könnte so nicht nur die Regenwaldrodung eingedämmt, sondern gleichzeitig die Nachfrage nach Rohstoffen befriedigt werden. Zwar verhindert die Nutzung von Palmholz nicht die Rodung für neue Ölplantagen, wohl aber könnte der Flächenverbrauch für Bauholz verringert werden. Denn die Bedeutung des Palmöls dürfte eher noch zunehmen. Weil es günstig und vor allem sehr gut zu verarbeiten ist, hat es auch eine Bedeutung für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung. Die Palmen sind zudem sehr ergiebig: „Sie erzielen auf einer vergleichbaren Fläche etwa die vierfache Menge wie Raps“, sagt Zeddies. Zunächst wird das Palmholz nur für den regionalen Markt interessant sein. Das hat auch mit den besonderen Eigenschaften des Materials zu tun, vor allem mit dessen Feuchtigkeit. Die gefällten Bäume müssten umgehend getrocknet werden, sagt Zeddies. Ansonsten führe die Feuchtigkeit in Verbindung mit dem hohen Stärkeanteil dazu, dass die Stämme schnell schimmelten und das Holz damit unbrauchbar werde. Für die Forschung habe das Holz daher tiefgekühlt nach Deutschland transportiert werden müssen. Und auch die sehr unterschiedliche Dichte des Materials habe die Netzwerk-Partner vor eine Herausforderung gestellt. Herkömmliche Werkzeuge kommen damit nicht zurecht. Derartige Schwierigkeiten gab es für Minda nicht. Hier ging es darum, das Palmholz mit Leim zu Sperr- oder Schichtholz zusammenpressen. „Wir haben Versuche zum richtigen Druck gemacht und die Pressen entsprechend modifiziert“, sagt Zeddies. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Verarbeitung von Palmholz habe es schon früher gegeben, sagt der technische Leiter, dabei seien aber immer nur einzelne Aspekte betrachtet worden – und nur selten der wirtschaftliche Nutzen. „Wir haben gezeigt, dass es geht“, sagt Zeddies. Und auch Robert Falch ist dem Ergebnis sehr zufrieden, wie er sagt – obwohl Minda kurzfristig eher keine Anlagen nach Südostasien liefern werde. Perspektivisch sei der Markt dort aber schon ein Thema, dann aber mit kleinen, eher handwerklichen Maschinen. Erste praktische Schritte könnten schon bald nach dem Abschluss des Projektes folgen. Die Partner aus dem Netzwerk wollten auch nach Abschluss des Projektes weitermachen, sagt Zeddies, Kontakte nach Südostasien gebe es bereits. Das Ziel ist klar: Wenn weniger Holz verrottet oder verbrannt wird, entsteht weniger von den klimaschädlichen Gasen Methan und CO2. Wenn damit gleichzeitig weniger Regenwald für andere Tropenhölzer gerodet werden muss, wird zudem der fortschreitende Flächenverbrauch zumindest gebremst. Manchmal sind wirtschaftliche Interessen eben auch ein wichtiger Treiber für den Naturschutz. Palmholz Nach einer Analyse der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo ist Palmholz ein vielversprechendes Material für verschiedenen Einsatzbereiche. Vor allem in Südostasien gebe es eine enorme verfügbare Menge. Die Eigenschaften des Holzes seien herausfordernd, für den Verarbeitungsprozess würden daher ein neues Denken, neue Techniken und neue Werkzeuge benötigt. Produkte aus Palmholz seien sowohl vom Volumen, als auch vom Wert und den wirtschaftlichen Möglichkeiten her vielversprechend. Mit einer Forschungs- und Entwicklungszeit von weiteren zehn bis 15 Jahren erwarten die Forscher bis zum Jahr 2035 eine jährliche Palmholz-Menge von 30 bis 50 Millionen Kubikmeter. Zum Vergleich: Die gesamte jährliche Holzernte in Deutschland liegt nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums bei etwa 76 Millionen Kubikmeter. (hwa)