Der Polizeibeamte erlitt Verletzungen am Oberkörper, Gesicht und an den Handgelenken. - © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Der Polizeibeamte erlitt Verletzungen am Oberkörper, Gesicht und an den Handgelenken. (© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)

Münster/Bielefeld/Minden

Bundespolizist nach Attacke im ICE im Mindener Klinikum behandelt

veröffentlicht

Münster/Bielefeld/Minden (mt/hgd). Ein eigentlich harmloser Einsatz brachte einen Beamten der Bundespolizeiinspektion Münster ambulant in ein Mindener Krankenhaus. Das teilte die Behörde via Pressemitteilung mit.

Der 50-jährige Beamte war am Freitag, 7. Juni, um 1.30 Uhr auf dem Weg vom Dienst in Bielefeld nach Hause, als ihn der Zugchef des ICEs in Richtung Berlin um Hilfe ersuchte. Ein 36-jähriger Syrer, der ohne Fahrausweis unterwegs war, verweigerte dem Zugbegleiter seine Papiere und wurde so renitent gegenüber dem Mitarbeiter der Deutschen Bahn, dass er den Polizisten um Unterstützung bat.

Während der Personalienfeststellung durch den Beamten bespuckte der Syrer diesen und griff mit Tritten und Schlägen derart heftig an, dass weitere Zugreisende - darunter auch ein Zugbegleiter der Eurobahn - den Polizeibeamten unterstützen mussten. Erst bei dem Halt des ICEs in Minden konnte der Syrer mit Unterstützung der Polizei Minden festgenommen werden.

Der Polizeibeamte und der Mitarbeiter der Eurobahn wurden verletzt und im Klinikum Minden gehandelt. Der 36-jährige Syrer konnte am frühen Morgen den Polizeigewahrsam wieder verlassen. Ihn erwartet unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung..

Die Bundespolizei Münster bedankt sich ausdrücklich bei den Reisenden und dem 46-jährigen Mitarbeiter der Eurobahn für die gezeigte Zivilcourage.

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

2 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Münster/Bielefeld/MindenBundespolizist nach Attacke im ICE im Mindener Klinikum behandeltMünster/Bielefeld/Minden (mt/hgd). Ein eigentlich harmloser Einsatz brachte einen Beamten der Bundespolizeiinspektion Münster ambulant in ein Mindener Krankenhaus. Das teilte die Behörde via Pressemitteilung mit. Der 50-jährige Beamte war am Freitag, 7. Juni, um 1.30 Uhr auf dem Weg vom Dienst in Bielefeld nach Hause, als ihn der Zugchef des ICEs in Richtung Berlin um Hilfe ersuchte. Ein 36-jähriger Syrer, der ohne Fahrausweis unterwegs war, verweigerte dem Zugbegleiter seine Papiere und wurde so renitent gegenüber dem Mitarbeiter der Deutschen Bahn, dass er den Polizisten um Unterstützung bat. Während der Personalienfeststellung durch den Beamten bespuckte der Syrer diesen und griff mit Tritten und Schlägen derart heftig an, dass weitere Zugreisende - darunter auch ein Zugbegleiter der Eurobahn - den Polizeibeamten unterstützen mussten. Erst bei dem Halt des ICEs in Minden konnte der Syrer mit Unterstützung der Polizei Minden festgenommen werden. Der Polizeibeamte und der Mitarbeiter der Eurobahn wurden verletzt und im Klinikum Minden gehandelt. Der 36-jährige Syrer konnte am frühen Morgen den Polizeigewahrsam wieder verlassen. Ihn erwartet unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.. Die Bundespolizei Münster bedankt sich ausdrücklich bei den Reisenden und dem 46-jährigen Mitarbeiter der Eurobahn für die gezeigte Zivilcourage.