Europawahl 2019: So hat der Mühlenkreis gestimmt

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Minden (mt). Auch im Mühlenkreis gibt es mit Bündnis 90/Die Grünen einen klaren Wahlgewinner, während die SPD dramatische Einbußen gegenüber der Europawahl 2014 quittieren muss. Die Sozialdemokraten sind lediglich in Minden ganz vorn. In der größten Kreiskommune haben sie einen knappen Vorsprung vor den Grünen, die hier vor der CDU rangieren. In sämtlichen anderen Städten und Gemeinden muss sich die SPD mit Platz 2 oder sogar 3 (in Bad Oeynhausen und Stemwede) zufrieden geben.

Am deutlichsten bricht die SPD in Porta Westfalica ein. In ihrer einstigen Hochburg verlieren die Sozialdemokraten 19 Prozentpunkte gegenüber der Wahl vor fünf Jahren, als sie klar vor CDU und meilenweit vor den Grünen lagen. Diesmal befinden sich diese drei Parteien auf Augenhöhe, die Grünen gewannen rund 13 Prozentpunkte hinzu.

Auch die CDU verliert, allerdings weniger dramatisch als die SPD, der sie im Kreis den Rang als stärkste politische Kraft abläuft. Die Christdemokraten erzielten ihr bestes Resultat mit 38,5 Prozent in Rahden. Das sind rund neun Prozentpunkte weniger als 2014.

Die AfD gewinnt einige Prozentpunkte hinzu, bleibt aber im Mühlenkreis fast überall knapp unter zehn Prozent. Die Ausnahme bildet Espelkamp (12.8 Prozent).
Ebenfalls verbesserte die FDP ihr Ergebnis, In den meisten Kreiskommunen steht nun eine Sechs vor dem Komma. In Stemwede, wo FDP-Mann Kai Abruszat Bürgermeister ist, sind es sogar neun Prozent.

(Anmerkung der Redaktion: Das Kommunale Rechenzentrum spielt für die Stadt Minden und die Gemeinde Hille keine Ergebnisgrafik aus. Wir haben deswegen einen Link platziert.)

Ergebnis für den Mühlenkreis:

Ergebnis für die Stadt Minden:

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Ergebnis für die Stadt Porta Westfalica:

Ergebnis für die Stadt Petershagen:

Ergebnis für die Gemeinde Hille:

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Europawahl 2019: So hat der Mühlenkreis gestimmtMinden (mt). Auch im Mühlenkreis gibt es mit Bündnis 90/Die Grünen einen klaren Wahlgewinner, während die SPD dramatische Einbußen gegenüber der Europawahl 2014 quittieren muss. Die Sozialdemokraten sind lediglich in Minden ganz vorn. In der größten Kreiskommune haben sie einen knappen Vorsprung vor den Grünen, die hier vor der CDU rangieren. In sämtlichen anderen Städten und Gemeinden muss sich die SPD mit Platz 2 oder sogar 3 (in Bad Oeynhausen und Stemwede) zufrieden geben. Am deutlichsten bricht die SPD in Porta Westfalica ein. In ihrer einstigen Hochburg verlieren die Sozialdemokraten 19 Prozentpunkte gegenüber der Wahl vor fünf Jahren, als sie klar vor CDU und meilenweit vor den Grünen lagen. Diesmal befinden sich diese drei Parteien auf Augenhöhe, die Grünen gewannen rund 13 Prozentpunkte hinzu. Auch die CDU verliert, allerdings weniger dramatisch als die SPD, der sie im Kreis den Rang als stärkste politische Kraft abläuft. Die Christdemokraten erzielten ihr bestes Resultat mit 38,5 Prozent in Rahden. Das sind rund neun Prozentpunkte weniger als 2014. Die AfD gewinnt einige Prozentpunkte hinzu, bleibt aber im Mühlenkreis fast überall knapp unter zehn Prozent. Die Ausnahme bildet Espelkamp (12.8 Prozent).Ebenfalls verbesserte die FDP ihr Ergebnis, In den meisten Kreiskommunen steht nun eine Sechs vor dem Komma. In Stemwede, wo FDP-Mann Kai Abruszat Bürgermeister ist, sind es sogar neun Prozent. (Anmerkung der Redaktion: Das Kommunale Rechenzentrum spielt für die Stadt Minden und die Gemeinde Hille keine Ergebnisgrafik aus. Wir haben deswegen einen Link platziert.) Ergebnis für den Mühlenkreis: Ergebnis für die Stadt Minden: hier klicken Ergebnis für die Stadt Porta Westfalica: Ergebnis für die Stadt Petershagen: Ergebnis für die Gemeinde Hille: hier klicken